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Theodor Icklers Sprachtagebuch

Die neuesten Kommentare


07.06.2016
15.49 Uhr
stehen bleiben
Zur GZS bei Verben

Lektüre schützt vor Neuentdeckungen

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8 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 19.08.2016 um 03.41 Uhr
 

 
22.04.2016
12.27 Uhr
Vielsagendes Nichts
Zur Pragmatik des Geredes

In der Literatur zu Modalpartikeln werden immer wieder solche Fälle besprochen:

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5 Kommentare · zuletzt: Uwe Haleksy am 20.07.2016 um 15.19 Uhr
 

 
09.01.2016
10.10 Uhr
Sprachverführtheit
Logisch-semantische Abwege

Bei Eisenberg zum Beispiel werden getauft und entdeckt zu den "absoluten Adjektiven" gerechnet. Dazu einige kritische Gedanken:

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4 Kommentare · zuletzt: R. M. am 19.01.2016 um 23.51 Uhr
 

 
07.01.2016
16.13 Uhr
Grammatische Exerzitien 13
Substantivvalenz

(Quantitative und qualitative Analyse sowie Anmerkungen)

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2 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 04.07.2016 um 09.10 Uhr
 

 
24.12.2015
06.13 Uhr
Grammatische Exerzitien 12
Thema und Rhema, Funktionale Satzperspektive und Verwandtes

Der Satzakzent als Kontrastmarkierung

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30 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 09.01.2016 um 15.59 Uhr
 

 
10.11.2015
20.47 Uhr
Intonation
Disambiguierung von „oder“

Wir haben ein ausschließendes und ein nichtausschließendes oder, und das wäre ziemlich ärgerlich und wird von den Logikern sogleich durch verschiedene Zeichen disambiguiert. Aber die Intonation leistet dasselbe: sinkend nach ausschließendem, progredient nach nichtausschließendem, vgl.

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11 Kommentare · zuletzt: Erich Virch am 18.12.2015 um 15.24 Uhr
 

 
10.11.2015
11.00 Uhr
Der False-belief-Test
Fragwürdiges Verfahren der mentalistischen Psychologie

In fast allen Arbeiten zur „Theorie des Geistes“ spielt der „False-belief-Test“ eine entscheidende Rolle. Er wurde, nach einer Anregung Daniel Dennetts, 1983 von Heinz Wimmer und Josef Perner vorgestellt („Beliefs about beliefs: Representation and constraining function of wrong beliefs in young children’s understanding of deception“. Cognition 13, 1983:103-128).

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3 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 05.03.2016 um 17.23 Uhr
 

 
23.10.2015
08.48 Uhr
ruhig
Beispiel eines integrierten Kommentars

Das Adjektiv ruhig wird oft in einer Weise verwendet, die dazu geführt hat, es zu den „Modalpartikeln“ oder „Abtönungspartikeln“ zu stellen, zum Teil allerdings nur in einen „Randbereich“.

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11 Kommentare · zuletzt: Manfred Riemer am 07.11.2015 um 01.07 Uhr
 

 
17.09.2015
18.36 Uhr
Träumerei
Gibt es Grenzen der Spurenlese?

Die naturwissenschaftliche Kriminalistik ist phantastisch. Ebenso die Spurenlese der Geologen, Paläologen usw. Wer hätte gedacht, daß sich Genanalysen längst verstorbener, ja fossiler Ahnen erstellen lassen! Wir wissen aus der Steinzeit, wer mit wem verwandt war, wo er sich aufgehalten und was er zuletzt gegessen hat.

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27 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 06.02.2016 um 05.43 Uhr
 

 
16.09.2015
05.48 Uhr
groß
Zu einem grammatischen Grenzgänger

Aus dem Album grammatischer Grenzgänger könnte man das Adjektiv groß anführen, das als Adjektiv natürlich vollkommen unauffällig ist, aber eine kaum beachtete Sonderfunktion hat:

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3 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 18.09.2015 um 04.41 Uhr
 

 
29.08.2015
05.35 Uhr
Poohsticks
Die Engländer haben den Spleen und die schönsten Kinderbücher

Durch die FAZ vom 27.8.15 werde ich auf die edle Wissenschaft der Pooh-Stickologie aufmerksam. Bekanntlich läßt man auf der einen Seite der Brücke einen Stock oder etwas ähnliches in den Fluß fallen, rennt dann zur anderen Seite und beobachtet, welcher Stock dort zuerst hervorkommt. (Bemerkenswert: https://en.wikipedia.org/wiki/Poohsticks)

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1 Kommentar · Theodor Ickler am 24.05.2016 um 18.02 Uhr
 

 
13.08.2015
15.56 Uhr
„Sprachproduktion“
Irreführende Metapher, falsches Modell

Manches Verhalten dient dem Herstellen von etwas, während anderes Verhalten seine Funktion durch den bloßen Ablauf erfüllt. Der Tischler stellt einen Tisch her, aber der Sportler, Schauspieler, Tänzer oder Sänger stellt nichts her, sondern vollzieht seine Darbietung, man sieht oder hört etwas, am Ende ist es vorbei, und es bleibt allenfalls noch eine Erinnerung. Aristoteles dürfte etwas ähnliches mit der Unterscheidung von Poiesis und Praxis gemeint haben.

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5 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 19.08.2015 um 04.56 Uhr
 

 
21.07.2015
08.27 Uhr
Kasseler Deutsch
Hauptsatzstellung nach weil?

Auf dem Hessentag 2013 haben die Kasseler Germanisten einen Test "Wie gut ist mein Deutsch?" angeboten.

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17 Kommentare · zuletzt: Germanist am 21.08.2015 um 17.21 Uhr
 

 
02.07.2015
13.22 Uhr
Zur Komparation
Wortbildung oder Flexion?

In neueren Grammatiken und Abhandlungen werden die Komparationsformen ziemlich einhellig zur Flexion gestellt, so bei Fleischer/Barz, Eisenberg, Duden Grundwissen, Petersen, Gallmann, Elsen, Thieroff/Vogel.

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1 Kommentar · Germanist am 02.07.2015 um 15.56 Uhr
 

 
27.06.2015
12.29 Uhr
Analogie
Der zweite Weg des Sprachwandels

Die sogenannten Junggrammatiker sind dafür bekannt, daß sie die Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze postuliert haben. Lautwandel geschieht mit der blinden Mechanik, mit der man einen Buchstaben auf der Schreibmaschine gegen einen anderen austauscht. Die bekannten Ausnahmen werden meistens durch Analogie erklärt. (Weitere Einzelheiten lasse ich weg.)

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2 Kommentare · zuletzt: Germanist am 14.07.2015 um 14.35 Uhr
 

 
25.05.2015
06.41 Uhr
Alles außer Hochdeutsch
Was bedeutet "außer"?

In Jochen Schröders Lexikon deutscher Präpositionen heißt es:

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8 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 27.05.2015 um 08.25 Uhr
 

 
10.05.2015
06.49 Uhr
Im Mai diesen Jahres
Welchen Jahres?

Zu den Dauerbrennern (oder Ladenhütern) der Sprachkritik gehört der schwach gebeugte Artikel in Datumsangaben wie diesen Jahres/diesen Monats, angeblich „Kaufmannsdeutsch“. Er soll von hier aus auch in andere Bereiche vorgedrungen sein:

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5 Kommentare · zuletzt: Kurt Albert am 14.05.2015 um 19.30 Uhr
 

 
24.04.2015
04.15 Uhr
Grammatische Exerzitien 11
Fernattribut, Extraktion und Verwandtes

Ich betrachte zwei Gruppen von Verschiebungen:

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32 Kommentare · zuletzt: Manfred Riemer am 21.08.2016 um 11.19 Uhr
 

 
18.03.2015
14.41 Uhr
"Nach so vielen Jahren"
Die Reform tritt sich fest – ungefestigt

Eine Stelle, die das Elend der Reform – auch als intellektuelles Debakel – beispielhaft offenlegt, habe ich zufällig gefunden:

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4 Kommentare · zuletzt: Alexander Glück am 25.03.2015 um 09.13 Uhr
 

 
26.02.2015
09.26 Uhr
Superspartaner
Unlösbar oder sinnlos?

Der „Superspartaner“ oder „Superstoiker“ ist eine Figur, die sich Hilary Putnam ausgedacht hat, um ein schon älteres, auch für Wittgenstein zentrales Problem zu diskutieren. Peter Bieri formuliert es so:

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25.01.2015
06.11 Uhr
Grammatische Exerzitien 10
Der Relativsatz

Relativsätze sind Nebensätze, die mit einem satzwertigen Relativelement (Pronomen oder Adverb) eingeleitet werden.

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35 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 23.09.2016 um 07.25 Uhr
 

 
10.01.2015
08.21 Uhr
Sprechstörungen
Eine ernste Sache

Die FAZ wies gestern auf das Stottern hin, brachte naturgemäß ein Szenenfoto aus "The King's Speech" mit dem vorzüglichen Colin Firth, aber der Artikel stellte hauptsächlich die "Kasseler Stottertherapie" vor. Die kann ich natürlich nicht beurteilen, glaube aber gern, daß sie der Beachtung wert ist.

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5 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 20.02.2016 um 07.49 Uhr
 

 
06.11.2014
17.06 Uhr
Deixis und Subjektivität
Ein Schrittchen zur Naturalisierung des Geistes

Viele Sprachen unterscheiden zwischen einer Deixis der ersten und einer Deixis der zweiten Person, also lat. zwischen hic und iste, griechisch hode und houtos usw. (Die Ferndeixis und weitere Abstufungen lasse ich hier weg.)

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14 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 14.04.2016 um 17.11 Uhr
 

 
24.10.2014
15.52 Uhr
Sprache und Erinnerung
Bemerkungen zu einem alten Problem

Warum können wir uns im allgemeinen nicht an Ereignisse aus den ersten drei Lebensjahren erinnern? In einer populären Zeitschrift heißt es in Anlehnung an den Psychologen Hans Markowitsch:

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16 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 16.05.2016 um 14.43 Uhr
 

 
15.10.2014
17.07 Uhr
Gustav Korlén ist tot
Persönliche Anmerkungen

Unser Beiratsmitglied starb am vergangenen Freitag, wenige Monate vor seinem 100. Geburtstag.

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3 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 03.06.2016 um 09.37 Uhr
 

 
 
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