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Theodor Icklers Sprachtagebuch

Die neuesten Kommentare


29.08.2015
05.35 Uhr
Poohsticks

Die Engländer haben den Spleen und die schönsten Kinderbücher.

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13.08.2015
15.56 Uhr
„Sprachproduktion“
Irreführende Metapher, falsches Modell

Manches Verhalten dient dem Herstellen von etwas, während anderes Verhalten seine Funktion durch den bloßen Ablauf erfüllt. Der Tischler stellt einen Tisch her, aber der Sportler, Schauspieler, Tänzer oder Sänger stellt nichts her, sondern vollzieht seine Darbietung, man sieht oder hört etwas, am Ende ist es vorbei, und es bleibt allenfalls noch eine Erinnerung. Aristoteles dürfte etwas ähnliches mit der Unterscheidung von Poiesis und Praxis gemeint haben.

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5 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 19.08.2015 um 04.56 Uhr
 

 
21.07.2015
08.27 Uhr
Kasseler Deutsch
Hauptsatzstellung nach weil?

Auf dem Hessentag 2013 haben die Kasseler Germanisten einen Test "Wie gut ist mein Deutsch?" angeboten.

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18 Kommentare · zuletzt: Germanist am 21.08.2015 um 17.21 Uhr
 

 
02.07.2015
13.22 Uhr
Zur Komparation
Wortbildung oder Flexion?

In neueren Grammatiken und Abhandlungen werden die Komparationsformen ziemlich einhellig zur Flexion gestellt, so bei Fleischer/Barz, Eisenberg, Duden Grundwissen, Petersen, Gallmann, Elsen, Thieroff/Vogel.

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1 Kommentar · Germanist am 02.07.2015 um 15.56 Uhr
 

 
27.06.2015
12.29 Uhr
Analogie
Der zweite Weg des Sprachwandels

Die sogenannten Junggrammatiker sind dafür bekannt, daß sie die Ausnahmslosigkeit der Lautgesetze postuliert haben. Lautwandel geschieht mit der blinden Mechanik, mit der man einen Buchstaben auf der Schreibmaschine gegen einen anderen austauscht. Die bekannten Ausnahmen werden meistens durch Analogie erklärt. (Weitere Einzelheiten lasse ich weg.)

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2 Kommentare · zuletzt: Germanist am 14.07.2015 um 14.35 Uhr
 

 
25.05.2015
06.41 Uhr
Alles außer Hochdeutsch
Was bedeutet "außer"?

In Jochen Schröders Lexikon deutscher Präpositionen heißt es:

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8 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 27.05.2015 um 08.25 Uhr
 

 
10.05.2015
06.49 Uhr
Im Mai diesen Jahres
Welchen Jahres?

Zu den Dauerbrennern (oder Ladenhütern) der Sprachkritik gehört der schwach gebeugte Artikel in Datumsangaben wie diesen Jahres/diesen Monats, angeblich „Kaufmannsdeutsch“. Er soll von hier aus auch in andere Bereiche vorgedrungen sein:

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5 Kommentare · zuletzt: Kurt Albert am 14.05.2015 um 19.30 Uhr
 

 
24.04.2015
04.15 Uhr
Grammatische Exerzitien 11
Fernattribut, Extraktion und Verwandtes

Ich betrachte zwei Gruppen von Verschiebungen:

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25 Kommentare · zuletzt: Manfred Riemer am 18.06.2015 um 22.49 Uhr
 

 
18.03.2015
14.41 Uhr
"Nach so vielen Jahren"
Die Reform tritt sich fest – ungefestigt

Eine Stelle, die das Elend der Reform – auch als intellektuelles Debakel – beispielhaft offenlegt, habe ich zufällig gefunden:

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4 Kommentare · zuletzt: Alexander Glück am 25.03.2015 um 09.13 Uhr
 

 
26.02.2015
09.26 Uhr
Superspartaner
Unlösbar oder sinnlos?

Der „Superspartaner“ oder „Superstoiker“ ist eine Figur, die sich Hilary Putnam ausgedacht hat, um ein schon älteres, auch für Wittgenstein zentrales Problem zu diskutieren. Peter Bieri formuliert es so:

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25.01.2015
06.11 Uhr
Grammatische Exerzitien 10
Der Relativsatz

Relativsätze sind Nebensätze, die mit einem satzwertigen Relativelement (Pronomen oder Adverb) eingeleitet werden.

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13 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 05.08.2015 um 04.32 Uhr
 

 
10.01.2015
08.21 Uhr
Sprechstörungen
Eine ernste Sache

Die FAZ wies gestern auf das Stottern hin, brachte naturgemäß ein Szenenfoto aus "The King's Speech" mit dem vorzüglichen Colin Firth, aber der Artikel stellte hauptsächlich die "Kasseler Stottertherapie" vor. Die kann ich natürlich nicht beurteilen, glaube aber gern, daß sie der Beachtung wert ist.

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4 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 02.06.2015 um 20.18 Uhr
 

 
06.11.2014
17.06 Uhr
Deixis und Subjektivität
Ein Schrittchen zur Naturalisierung des Geistes

Viele Sprachen unterscheiden zwischen einer Deixis der ersten und einer Deixis der zweiten Person, also lat. zwischen hic und iste, griechisch hode und houtos usw. (Die Ferndeixis und weitere Abstufungen lasse ich hier weg.)

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4 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 13.11.2014 um 08.58 Uhr
 

 
24.10.2014
15.52 Uhr
Sprache und Erinnerung
Bemerkungen zu einem alten Problem

Warum können wir uns im allgemeinen nicht an Ereignisse aus den ersten drei Lebensjahren erinnern? In einer populären Zeitschrift heißt es in Anlehnung an den Psychologen Hans Markowitsch:

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14 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 14.06.2015 um 05.45 Uhr
 

 
15.10.2014
17.07 Uhr
Gustav Korlén ist tot
Persönliche Anmerkungen

Unser Beiratsmitglied starb am vergangenen Freitag, wenige Monate vor seinem 100. Geburtstag.

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2 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 20.10.2014 um 13.04 Uhr
 

 
10.10.2014
08.08 Uhr
Das Vu
Keine Lösung in Sicht

Die FAZ schreibt: Es ist ein Déjà Vu. (10.10.14)

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2 Kommentare · zuletzt: R. M. am 16.01.2015 um 19.07 Uhr
 

 
07.10.2014
09.40 Uhr
Morbides
Etwas für starke Nerven

Eigentlich bin ich gesund. Bißchen kurzsichtig (links), bißchen schwerhörig (links), nicht der Rede wert. Wie langweilig!

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1 Kommentar · Wolfgang Scheuermann am 07.10.2014 um 16.29 Uhr
 

 
04.10.2014
07.26 Uhr
Albtraum Deutschunterricht
Bemerkung zum "Interpretieren"

Es gibt ja eine Menge Internetseiten, auf denen verzweifelte oder faule Schüler um Hilfe beim "Interpretieren" von schulüblichen Texten bitten. Die Antworten sind teilweise auch ganz unterhaltsam.

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30 Kommentare · zuletzt: Dike am 01.03.2015 um 15.28 Uhr
 

 
27.09.2014
05.08 Uhr
Kitsch
Die Wonnen der Gewöhnlichkeit sind nicht jedem vergönnt

In Warenhäusern, Taxis und auch sonst wird ohne weiteres vorausgesetzt, daß jedermann Schlager und Popmusik mag, auch wenn die Geschmäcker sonst verschieden sind.

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16 Kommentare · zuletzt: Pt am 05.08.2015 um 21.01 Uhr
 

 
07.08.2014
08.23 Uhr
Totgesagte Wörter
Der Wortschatz ist reicher, als man denkt

Manchem fehlt die Übersicht:

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21 Kommentare · zuletzt: Manfred Riemer am 15.12.2014 um 17.33 Uhr
 

 
12.07.2014
15.58 Uhr
Buchstabenformen
Die Buchstabenformen sind intuitiv lesefreundlich

Die lateinische Alphabetschrift ist heute rechtsläufig. In ganz früher Zeit gab es auch die wechselnde („furchenwendige“) Schriftrichtung, die man „Boustrophedon“ nennt, nach dem Bild des Bauern, der seinen Pflug von einem Ochsengespann hin und her ziehen läßt.

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5 Kommentare · zuletzt: Hermann Schwab am 24.09.2014 um 14.54 Uhr
 

 
02.07.2014
05.57 Uhr
Anonym, pseudonym
Vermummung im Internet

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs kann man zwar die Löschung falscher Behauptungen verlangen, nicht aber die Aufdeckung der Identität des Urhebers. Die FAZ (2.7.14) kritisiert das mit Recht.

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27 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 18.06.2015 um 18.26 Uhr
 

 
27.06.2014
06.26 Uhr
Abschaffung des Buchs
Bertelsmann setzt auf das Internet

Presseinformation
Zuverlässig und sicher:
Online-Recherche mit dem Brockhaus Wissensservice

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7 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 12.09.2014 um 10.28 Uhr
 

 
17.06.2014
17.00 Uhr
Blaupause oder Rezept
Zu einem Grundgedanken von Richard Dawkins

Wie wird das Wachstum eines Lebewesens von den Genen gesteuert? Wie wird das Verhalten eines Organismus vom Nervensystem gesteuert?

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10 Kommentare · zuletzt: Theodor Ickler am 24.07.2014 um 11.42 Uhr
 

 
07.06.2014
11.04 Uhr
Grammatische Exerzitien 9
Der Artikel

Sehr kurze Übersicht über den Artikelgebrauch im Deutschen

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31 Kommentare · zuletzt: Germanist am 04.07.2014 um 15.29 Uhr
 

 
 
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