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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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Manfred Riemer zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 11.53 Uhr verfaßt.

Es wurde ein formaler Fehler gemacht, der natürlich auf eigene Kosten (des Staates bzw. Steuerzahlers) zu beheben ist, falls sich herausstellt, daß es sich auch um einen sachlichen Fehler handelt.

Aber ist zur Entscheidung über den Fall die persönliche Anwesenheit des Klägers wirklich unbedingt nötig oder wäre sie ein Vorteil für diesen? Die Fakten liegen auf dem Tisch. Da er nun einmal nicht mehr im Lande ist, sollte die Sache in einem vorgezogenen Verfahren sofort entschieden werden. Wenn dabei seinem Einspruch tatsächlich stattgegeben würde, bekäme er Asyl und das Angebot, ihn auf Staatskosten zurückzubringen. Wenn aber der Gerichtsentscheid negativ ausfällt, wäre alles bereits in Ordnung und die für ihn aufwendige und für uns teure Her- und wieder Hinreise könnte entfallen.

Ist das nicht das, was man gemeinhin als gesunden Menschenverstand bezeichnet?


Theodor Ickler zu »Friede sei mit euch!«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 11.08 Uhr verfaßt.

Das gerade verabschiedete Gesetz über den jüdischen Nationalstaat könnte manchen dazu verleiten, die Innenpolitik Israels kritisch zu kommentieren. Man könnte Frau Schwarz-Friesel mal fragen, was sie davon hält.


Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 11.05 Uhr verfaßt.

Behörden haben sich an das geltende Recht zu halten, da ist kein Raum für einen Kuhhandel. Was soll daran irre sein? Falls ich mal vor dem Verwaltungsgericht klagen sollte, würde ich auch keine kostensparende Beschneidung meiner Rechte wünschen.


Manfred Riemer zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 09.50 Uhr verfaßt.

Das Irre ist, daß der Afghane höchstwahrscheinlich nur zu dem Zweck zurückgeholt wird, um ihm kurz danach mitzuteilen, daß sein Einspruch gegen die Ablehnung seines Asylantrags ebenfalls abgelehnt wird. Und dann muß er wieder gehen, wieder auf Steuerzahlerkosten.

Wie wäre es, wenn erst über seinen Einspruch entschieden und er danach ggf. zurückgeholt würde?


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 08.57 Uhr verfaßt.

Trumps Probleme mit der doppelten Verneinung könnten auf russische Interferenz zurückzuführen sein. Bekanntlich nehmen es die Slawen mit der Verneinung nicht so genau: drei oder vier oder zehn Verneinungen ergeben am Ende immer "nein".


Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 08.30 Uhr verfaßt.

Ich habe zwar auch erst gestutzt, als ich Söder mit dem Nachsichtfernglas zur bayerisch-österreichischen Grenze spähen sah, aber der eigentliche Gag besteht ja darin, daß uns überhaupt vorgeführt wird, wie der Landesvater höchstpersönlich nach illegalen Grenzverletzern Ausschau hält. Fast könnte man meinen, die Hilfspolizei sei nur eingerichtet worden, um solche schönen Bilder zu ermöglichen. Kim späht auch so gen Süden.

Daß ein zu Unrecht abgeschobener Afghane zurückgeholt werden muß, geht sämtlichen Leserbriefschreibern gegen den Strich. Aber die Behörde hat es verbockt, und sonst scheuen wir weder Zeit noch Geld, um dem Recht zum Sieg zu verhelfen.


Theodor Ickler zu »Friede sei mit euch!«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 07.32 Uhr verfaßt.


Monika Schwarz-Friesel ist wieder da und liest uns die Leviten. Israel-Kritiker können sich drehen und winden, sie sind und bleiben verkappte Antisemiten. (Diese Prämisse unterscheidet die Forschungsgruppe der „Kognitionswissenschaftlerin“ von anderen, mehr sozialwissenschaftlichen.) So gibt es jetzt eine neue Kategorie „israelkritisch-antisemitisch“. Darum: Mund halten! („Gaza“? - Nie gehört!)
Dieser Eintrag zum Beispiel überführt mich, gerade weil er in der bekannten tückischen Art objektiv zu sein vorgibt. Ich könnte natürlich hinzufügen, daß ich „nichts gegen Juden habe“, aber das würde alles noch schlimmer machen, es ist ja die salvatorische Klausel der Antisemiten schlechthin. Es gibt kein Entrinnen. Nur die Antisemitismusforscher selbst werden nie unter die Lupe genommen, sie sind die Heiligen unserer Tage.


Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 06.39 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1040#36366

"Redepult" statt "Rednerpult" ist inzwischen in vielen Ratgebern zum Gendern enthalten, auch sogenannte philosophische Fakultäten haben es beschlossen.


Theodor Ickler zu »Tierliebe«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 05.19 Uhr verfaßt.

Österreichische Tierschützer (FPÖ) regen an, daß Juden sich als solche registrieren lassen müssen, wenn sie geschächtetes Fleisch kaufen wollen. Praktischer wäre es, sie von vornherein einen gelben Stern tragen zu lassen, dann entfiele der Papierkram.

Ob nun auch die Jagd verboten wird?


Theodor Ickler zu »Unsichere Flexion«
Dieser Kommentar wurde am 19.07.2018 um 03.29 Uhr verfaßt.

Denn die Astronomen um Scott Sheppard von der Carnegie Institution fahndeten eigentlich nach Hinweisen auf den hypothetischen Planet 9 – einen Planeten, der sich jenseits des Pluto in den äußeren Gefilden des Sonnensystems verstecken soll.

„Planet 9“ ist Eigenname und bleibt undekliniert, „einen Planeten“ ist Appellativum und wird dekliniert.


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 18.07.2018 um 17.07 Uhr verfaßt.

Knapp 46 Prozent bleiben von jedem erarbeiteten Euro in der Tasche der Bürger. Der Rest geht an die Staatskasse. (Bund der Steuerzahler)

Warum Sie bis heute ausschließlich für den Staat gearbeitet haben

Rein rechnerisch haben Deutsche in diesem Jahr sechs Monate nur für den Fiskus gearbeitet. Der Bund der Steuerzahler kritisiert die Politik.
(Handelsblatt)

Jedes Jahr dieselbe Volksverdummung. Die Leute sollen sich ausgebeutet vorkommen. Kritik auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bund_der_Steuerzahler_Deutschland


Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 18.07.2018 um 16.52 Uhr verfaßt.

Aber gehört Grammatik auch zur Sprache? Eben waren es noch die Wörter, die für uns Sprache sein sollten. Jetzt kommt noch die Grammatik hinzu. Die 341 Regeln, die Konrad Duden festgehalten hat, werden die wenigstens von Ihnen kennen und aufsagen können – und trotzdem beherrschen wir die deutsche Sprache.(https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/mitarb/jf/Funke_1999_Sprache&Denken.pdf)

Stimmt, ich kenne sie auch nicht.


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