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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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13.01.2006
 

Die Stimmung ist besser als die Lage
Gestern wieder mal einen gut besuchten Vortrag über die Reform gehalten

Die bloße Präsentation der Reform sorgt für Heiterkeit und Kopfschütteln. Das kennen wir zwar schon, aber noch nie war es so einhellig wie jetzt.
Mein Konzept einer Alternative (Entstaatlichung der Rechtschreibung, Schulbuchzulassung für Rechtschreibwörterbücher) fand allgemeine Zustimmung. Es ist so naheliegend.



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Kommentare zu »Die Stimmung ist besser als die Lage«
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Kommentar von Karin Pfeiffer-Stolz, verfaßt am 13.01.2006 um 18.54 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=354#2201

Das bestätigt, was ich in meiner Umgebung so beobachte. Bislang waren die Dummheiten und Fallgruben der Reformschreibung einfach noch nicht bekannt genug, da konnte sich noch ein jeder, der sich progressiv wähnte, auf die Propaganda berufen. Nachdem sich die Trümmerorthographie heute unübersehbar ausbreitet und immer mehr Gutwillige nach ausgiebigem Testen damit nicht zurechtkommen, machen sich Überdruß und Unwillen breit. Der Reiz des Neuen verdampft. Der Mensch will sich nicht ständig plagen. Aus dem "Dudelirium" erwacht, wird er nach Stimmigem verlangen. Auch die Lage wird sich bessern.
 
 

Kommentar von Buchenstab, verfaßt am 17.01.2006 um 08.17 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=354#2227

Dazu tragen auch alltäglich sichtbare, auf Hinweisschildern immer wieder gesehene Wortbildungen bei. An einem Tag konnte ich vier Varianten von Überwachung bewundern:
1. Dieses Objekt wird Video überwacht.
2. Dieses Objekt wird videoüberwacht.
3. Dieses Objekt wird video-überwacht.
4. Dieses Objekt wird Video-überwacht.
Persönlich tendiere ich zu Version 2. Aber wer weiß das schon so genau...

 
 

Kommentar von Die Schwestern Christaller, verfaßt am 17.01.2006 um 13.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=354#2233

Der Stellungskrieg verhungert immer an sich selbst, und die Vorräte der Reformer gehen zur Neige.
 
 

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