Jan-Martin Wagner
Kiel
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Dieser Beitrag wurde am 08.09.2010 um 17.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6831
Ein sehr beliebter Fall: von + zeitl. Verweis (gestern/heute/morgen)
"Es ist mein Wunsch, dass die Erinnerungen der Fußballer von Gestern auch für die Nachwelt erhalten bleiben, sagt Wedow und verwirklichte seine Idee, die Ausstellung auch als Begegnungsstätte zu nutzen."
(TA/OTZ/TLZ, 28. August 2010)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 04.09.2010 um 19.39 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6805
"Die US-Amerikanerin Dalia Fahmy hospitiert für mehrere Monate in der Politikredaktion der WELT-Gruppe", und immerhin schreibt sie: "[...] und die meisten von ihnen sprechen zuhause laut US-Bevölkerungsstatistik spanisch." Sie unterscheidet also zwischen dem Adverbial "spanisch" und dem substantivischen "Spanisch" ("Zugegeben, es gibt Amerikaner, die wirklich Angst haben, dass Spanisch in den USA bald als Sprache dominiert"). (welt.de, 4.9.) — Vgl. auch www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=256#6794: "Bin ich übrigens der einzige, der vermutet, daß bei diesen e-Fassungen eine Menge ausländische Volontäre und Volontärinnen aus vielerlei Gründen zum Machen eingesetzt werden?"
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 01.09.2010 um 01.07 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6793
Deutsch sprechen, deutsch spielen - deutsch gewinnen
So lautet eine Überschrift auf Seite 32 der FAZ vom 2.7.2010, die mir heute zufällig noch mal unterkam. Schade aber auch, daß das erste Wort immer am Anfang steht. Doch es machte mich neugierig, vielleicht wird man ja im Text noch mal fündig. Und tatsächlich:
Man spricht Deutsch, wenn an diesem Freitag Brasilien und die Niederlande im ersten WM-Viertelfinale einen Fußball-Klassiker versprechen.
Und kurz danach:
Man spricht Deutsch? Man könnte es zumindest. Aber eher noch wird es wohl heißen: Man spielt deutsch.
Es gehört sich anscheinend nicht mehr, beim Sprechen nach dem Wie zu fragen. Man fragt, was oder worauf gesprochen wird: eben Deutsch oder manchmal auch auf Deutsch. Ich wollte schon mit der Zeitung eine lästige Fliege erschlagen, da fiel mein Blick auf den letzten Satz des Artikels:
Man spricht, spielt - und gewinnt deutsch.
Na also! (Diese Fliege hat noch mal Glück gehabt.)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 24.08.2010 um 11.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6765
Mal abgesehen vom Bindestrich, ich hätte das Alter hier auch (wie Herr Ludwig) als Adjektiv geschrieben. Aber ganz abwegig ist die Großschreibung ja nicht: Wenn es einen Fußballspieler Demichelis gibt, der 29 ist, dann gibt es auch einen Neunundzwanzigjährigen Demichelis.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 23.08.2010 um 18.32 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6764
Das wäre denen ohne den unnötigen, aber ihnen vorgeschriebenen Bindestrich nicht passiert: "Dem 29-Jährigen Demichelis soll ein Angebot von Atletico Madrid vorliegen." (welt.de, 23.8.)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 21.08.2010 um 11.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6763
"Es jedem Recht zu machen, ist eine Kunst" (welt.de, 20.8.). Sollen Schulkinder davon richtiges Schreiben lernen? Während man über die Schreibung im Titel durchaus etwas nachdenken kann bei dem Thema, um das es hier geht (www.welt.de), ist die Schreibung später einfach Unsinn: "Günther Krause hat ja vollkommen Recht: Welche Regelung hätte man denn nehmen sollen?"
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Jan-Martin Wagner
Kiel
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Dieser Beitrag wurde am 18.08.2010 um 16.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6750
"Ich habe die Erläuterung über die erweiterte Verwendung meiner personenbezogenen Daten gelesen und erkläre mich mit Ihr einverstanden." (Auf einer Registrierungsseite bei Spiegel online)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 02.08.2010 um 06.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6685
"Kauf dir den Feind, wenn Du nicht siegen kannst", rät ein Kommentar auf welt.de (1.8.10).
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 31.07.2010 um 18.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6674
zu 105#6666: Nein, sie lernen es nicht mehr, wollen es wohl auch nicht. Nicht mal an die reformierte Groß- und Kleinschreibung halten sich die Schnellschreiber, oder entspricht das etwa der Hausorthographie von FOCUS? "Die Trauer der Wenigen mischt sich mit Unverständnis für die Vielen." Heute in FOCUS Online. http://tinyurl.com/35c8kn3
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 31.07.2010 um 17.04 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6672
Recht beraten durch Anzeigen bei welt.de: "Wir beraten Sie im Deutschen und Amerikanischen Recht" und "Jetzt einen Anwalt Fragen" (welt.de, 31.7.).
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 31.07.2010 um 12.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6670
Meine Abschläge auf die Gasrechnung zahle ich beim RWE 2-Monatlich. Die Eingabemaske legt das so fest.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 29.07.2010 um 19.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6666
Bei der FAZ Orthographie zum Lachen, wenn in Griechenland Steuerhinterzieher nichts zu lachen haben: "Es gibt sogar eine Hotline zum denunzieren." Und später dann: "Doch anders als früher wird der Streik Weniger auf Kosten Vieler keinen Erfolg haben." Dann aber überraschend bewährte Kleinschreibung: "Vor kurzem wurden auch die lange vakanten Führungsposten der reformierten nationalen Statistikbehörde in Athen besetzt" und "[e]ine seit längerem existierende, aber bisher kaum genutzte zentrale Datensammelstelle". Aber schließlich doch Schludrigkeit, die sich hinter nichts verbirgt: "Demnach konnte der Staat aus Strafgebühren und Nachzahlungen in den ersten sechs Monaten des Jahres 1,83 Milliarden Euro eingenommen, mehr als das doppelte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 (895 Millionen Euro)" und "bis zu Beweis des Gegenteils". (29.7.10) Die FAZ ist nicht mehr, was sie mal war. Sie war mal eine solide, empfehlenswerte Zeitung.
Inzwischen ist, wie ich jetzt sehe (22:24 MEZ), "denunzieren" doch korrigiert worden. Die anderen Fehler sind aber nach wie vor im Text.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 15.07.2010 um 22.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6613
Eine Schuld sein: "Eine Studie verschafft Toyota Luft: Viele US-Autofahrer waren selbst Schuld an den tödlichen Unfällen". (*sueddeutsche.de*, 14.7.) Im Artikel selbst: "Eine US-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass viele amerikanische Autofahrer selbst Schuld waren an den zum Teil tödlichen Unfällen."
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 14.07.2010 um 14.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6604
"...aber er wirkt jünger, seiner Selbst bewusst". WELT KOMPAKT über den Brunner-Prozeß.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 12.07.2010 um 10.20 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6587
Ja, einig sein, auch das muß gelernt sein: "Steffen Seibert tritt in große Fußstapfen und muss Einiges neu lernen: Sein Vorgänger Ulrich Wilhelm war das Alter Ego der Bundeskanzlerin." (faz.net, 12.7.) Da gibt's nichts zu lachen, wenn man als Journalist nicht gelernt hat, zwischen Substantiven und Pronomen zu unterscheiden.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 08.07.2010 um 18.23 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6567
Ehrende Großschreibung? Feststehendes Adjektivattribut? Unsicherheit? "Der Deutsch-spanische Krimi auf der Fanmeile" (Welt.de, 8.7.10)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 20.06.2010 um 19.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6522
Beim Zeitunglesen, MM von heute (Sonntag Aktuell), alles auf Seite 5:
- "Das geht am Besten in Mannheim" - Mehrere Polizeibeamte mussten die Zwei voneinander trennen. - Und natürlich hebt sich auch der Vorhang wieder jeweils Sonntagvormittags zu den beliebten Kindervorstellungen ...
- Mit dem neuen roten Spielzeitheft in der Hand tauschte das Schauspielensemble für einen Vormittag lang die Theaterbühne mit dem Marktplatz ...
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 16.06.2010 um 00.04 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6509
Mannheimer Morgen, 15.6.10:
"Starkes Rauchen und Alkohol trinken steigern die Gefahr weiter." (S. 29) Na ja, zumindest ein Stilbruch.
"Gigantischer Germanen-Abort etwa Schuld am Sanierungsstau?" (Überschrift auf S. 16) "Mit beißenden Satirespott überzog ..." (im dazugehörenden Text)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 13.06.2010 um 15.49 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6500
Weiterhin jederart dpa-Bindestrichjährige: "'Dabei lernt man schon, wie man zum Beispiel ohne viel Schlaf auskommt. Das ist von Vorteil', sagte der 28-jährige aus Budberg [...]." ("Die Auslese", sueddeutsche.de/dpa vom 13.6.2010, vgl. #6215)
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 08.06.2010 um 22.04 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6492
Von Vielen lange erbeten, nun endlich realisiert
– Der Standard, Wien, 1. Juni 2010
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 05.06.2010 um 15.54 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6477
Der Jedermann, des Jedermann(e)s, die Jedermänner bzw. Jederleute: "Windanlagen für Jedermann" ("Google Anzeigen" bei Welt.de). Und an Salzburg sollte (jeder)man(n) vielleicht auch denken.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 11.05.2010 um 22.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6389
Auf den Anzeigetafeln für die einzelnen Gleise im Leipziger Hauptbahnhof ist (bei Bedarf) "nicht Einsteigen" zu lesen.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 09.05.2010 um 08.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6379
Präpositionsverführte Partnersuche bei Faz.net: "Das Leben zu Zweit bietet so viele schöne Momente". Was ist ein/eine Zweit? Und welches ist die Pluralform, so es eine hat? Das ist alles schon Eigeninitiative, denn sowas gibt denen doch kein Korrekturprogramm ein! Oder etwa doch?
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 08.05.2010 um 11.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6377
Präpositionsverführt (#6338) ist auch der Mannheimer Morgen, 8.5.10, S. 18:
Ilvesheim: Motorsportclub belebt Automobil-Geschicklichkeitswettbewerb für Jedermann wieder Fahrtraining und Turnier in Einem ... Beim Automobilturnier für Jedermann des Ilvesheimer Motorsportclub kam es nicht nur auf Schnelligkeit ... an.
Ich weiß nicht, ob es in Ilvesheim einen Herrn oder eine Frau Jedermann gibt, einen Ortsteil Einem gibt es jedenfalls nicht. (siehe auch hier)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 02.05.2010 um 19.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6338
Viele sind ja heute durch die Reform bei der GKS präpositionsverführt, nicht nur *Welt.de*: "Adoptivmutter Bullock in Hollywood eine von Vielen".
(Während ich dies schreibe, höre ich im Hintergrund "The News from Lake Waubegon [Minnesota]" im "Prarie Home Companion": "Good spelling makes a lot look much smarter than they really are." Ich wünschte jedoch, mehr meiner Studenten und *Die Welt* und andere viele lebten mit wenigstens derartigem falschen Glanz... Ich meine nur, daß man doch noch fragen kann: Wo liegt Vielen denn?)
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 24.04.2010 um 14.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6307
Sobald man „Leid tun“ als logisch geleitete Schreibung auffaßt und dies mit der „Logik“ der Reform zusammenbringt, daß alles groß geschrieben wird, was substantivisch aufgefaßt werden kan, ist ja zusätzlich nicht nur „Weh tun“ fällig, sondern auch – „Gut tun“.
Bei der Wahl zwischen Unlogik und Einzefallausnahme hat man sich für letzteres entschieden. Als solche ist „Leid tun“ vermutlich nicht weiter aufgefallen, weil dazu die logische (Gegen-)Probe mit „Weh tun“ und „Gut tun“ nötig ist – aber wer kommt schon darauf?
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 24.04.2010 um 11.06 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6306
Wie tiefgründig! Immerhin ist die Partei sich in diesem Punkt treu geblieben. Gern erinnern wir uns an Claus-Hinrich Wöllner, der in der Sendung »Der Wähler fragt – Politiker antworten« jede Frage mit dem Satz »Im liberalen Sinne heißt liberal nicht nur liberal« beantwortete. Bekanntlich wurde es Herrn Dr. Ziesemann von der CDU bald zu bunt: »Herr Wöllner, steht Ihnen eigentlich keine andere Äußerung zur Verfügung?« Darauf der FDP-Politiker: »Nein … ehe ich dumme Sachen sage.«
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 24.04.2010 um 10.17 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6305
Die FDP begrüßt das delegierte Klatschvieh zu ihrem Bundesparteitag auf einer großen Leinwand mit der beliebten Formel Herzlich Willkommen.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 24.04.2010 um 05.38 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6303
Lieber Herr Riemer,
die Kleinschreibung hunderte war schon vor der RSR recht häufig - z.B. im DWDS-Corpus in ca. 20% der Fälle. Die herkömmliche Duden-Regelung erscheint mir hier etwas rigide.
In den von Ihnen zitierten Fällen scheint mir die Kleinschreibung durchaus plausibel. In tausende Reisende wird tausende genau so behandelt wie einige oder viele. Dagegen wäre in tausende von Reisenden die Großschreibung nach meinem Gefühl naheliegender.
Mal so, mal so zu schreiben ist natürlich nicht schön, aber wohl Ausdruck von Unsicherheit. Wer kennt sich denn überhaupt noch mit der Rechtschreibung aus?
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2010 um 09.53 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6302
Wunderbar, daß man hunderte und tausende jetzt auch klein schreiben darf:
In der Ferne allerdings warteten noch immer tausende Reisende auf ihre Rückkehr. In Hongkong saßen noch Hunderte Deutsche fest. (MM, 23.4.10, S. 16)
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Sigmar Salzburg
Mohrkirch
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Dieser Beitrag wurde am 20.04.2010 um 20.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6296
Vermutlich hat man „Weh tun“ nicht gewagt und deswegen bis 2006 „Leid tun“, aber „wehtun“ vorgeschrieben, damit man die Unlogik nicht so merkt.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 20.04.2010 um 18.38 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6294
Zu # 6292:
Immerhin steht in der Mitteilung auf der Website des Bistums Augsburg weh und leid.
Hätte man nach der 96er Logik nicht eigentlich auch Weh tun schreiben müssen?
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Sigmar Salzburg
Mohrkirch
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Dieser Beitrag wurde am 20.04.2010 um 11.34 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6292
"Es tut mir von Herzen weh und Leid, dass ich vielen Menschen Kummer bereitet habe. Ich bitte um Verzeihung", sagte Mixa der Erklärung zufolge. AFP 20.4.2010
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 09.04.2010 um 17.39 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6238
Interessant, da gibt es also tatsächlich ein Substantiv "der Voraus" als juristischen Begriff (§ 1932), und man sieht auch sehr gut, daß alle hier vorkommenden Stellen von "im Voraus" mit diesem Voraus überhaupt nichts zu tun haben. Das BGB widerspricht sich aufgrund der deformierten Rechtschreibung selbst!
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 09.04.2010 um 17.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6237
Das Culturbüro Herden heißt Sie herzlich Willkommen.
(http://www.cultour-buero-herden.de/)
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 09.04.2010 um 16.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6236
Fundstellen von "Voraus" im Bürgerlichen Gesetzbuch (aus Online-Quellen zitiert, willkürliche/zufällige Auswahl):
§ 276 BGB Verantwortlichkeit des Schuldners [...] (3) Die Haftung wegen Vorsatzes kann dem Schuldner nicht im Voraus erlassen werden. (http://dejure.org/gesetze/BGB/276.html)
§ 305 BGB Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in den Vertrag [...] (3) Die Vertragsparteien können für eine bestimmte Art von Rechtsgeschäften die Geltung bestimmter Allgemeiner Geschäftsbedingungen unter Beachtung der in Absatz 2 bezeichneten Erfordernisse im Voraus vereinbaren. (http://dejure.org/gesetze/BGB/305.html)
§ 547 BGB Erstattung von im Voraus entrichteter Miete (1) Ist die Miete für die Zeit nach Beendigung des Mietverhältnisses im Voraus entrichtet worden, so hat der Vermieter sie zurückzuerstatten und ab Empfang zu verzinsen. Hat der Vermieter die Beendigung des Mietverhältnisses nicht zu vertreten, so hat er das Erlangte nach den Vorschriften über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung zurückzuerstatten. (2) Bei einem Mietverhältnis über Wohnraum ist eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung unwirksam. (http://dejure.org/gesetze/BGB/547.html)
§ 760 BGB Vorauszahlung (1) Die Leibrente ist im Voraus zu entrichten. (2) Eine Geldrente ist für drei Monate vorauszuzahlen; bei einer anderen Rente bestimmt sich der Zeitabschnitt, für den sie im Voraus zu entrichten ist, nach der Beschaffenheit und dem Zwecke der Rente. (3) Hat der Gläubiger den Beginn des Zeitabschnitts erlebt, für den die Rente im voraus zu entrichten ist, so gebührt ihm der volle auf den Zeitabschnitt entfallende Betrag. (http://dejure.org/gesetze/BGB/760.html; durchgehende Kleinschreibung dagegen bei http://lexetius.com/BGB/760)
§ 1612 BGB Art der Unterhaltsgewährung (1) Der Unterhalt ist durch Entrichtung einer Geldrente zu gewähren. Der Verpflichtete kann verlangen, dass ihm die Gewährung des Unterhalts in anderer Art gestattet wird, wenn besondere Gründe es rechtfertigen. (2) Haben Eltern einem unverheirateten Kind Unterhalt zu gewähren, können sie bestimmen, in welcher Art und für welche Zeit im Voraus der Unterhalt gewährt werden soll, sofern auf die Belange des Kindes die gebotene Rücksicht genommen wird. Ist das Kind minderjährig, kann ein Elternteil, dem die Sorge für die Person des Kindes nicht zusteht, eine Bestimmung nur für die Zeit treffen, in der das Kind in seinen Haushalt aufgenommen ist. (3) Eine Geldrente ist monatlich im Voraus zu zahlen. Der Verpflichtete schuldet den vollen Monatsbetrag auch dann, wenn der Berechtigte im Laufe des Monats stirbt. (http://dejure.org/gesetze/BGB/1612.html; leicht abweichend bei http://lexetius.com/BGB/1612)
§ 1932 BGB Voraus des Ehegatten (1) Ist der überlebende Ehegatte neben Verwandten der zweiten Ordnung oder neben Großeltern gesetzlicher Erbe, so gebühren ihm außer dem Erbteil die zum ehelichen Haushalt gehörenden Gegenstände, soweit sie nicht Zubehör eines Grundstücks sind, und die Hochzeitsgeschenke als Voraus. Ist der überlebende Ehegatte neben Verwandten der ersten Ordnung gesetzlicher Erbe, so gebühren ihm diese Gegenstände, soweit er sie zur Führung eines angemessenen Haushalts benötigt. (2) Auf den Voraus sind die für Vermächtnisse geltenden Vorschriften anzuwenden. (http://dejure.org/gesetze/BGB/1932.html)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 06.04.2010 um 00.38 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6215
Bei der dpa weiterhin Durcheinander mit den Bindestrichjährigen: "Der 24-Jährige Angestellte blieb unverletzt." (welt.de, Newsticker, 5.4., 11:18 Uhr) / "Die Beamten trafen die 38-jährige in der Nähe des Unfallorts an und ermittelten einen außerordentlich hohen Atemalkoholgehalt von 4,38 Promille." (welt.de, Newsticker, 5.4., 11:22 Uhr)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 29.03.2010 um 11.13 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6192
Lieber Herr Achenbach, das mag sein, aber meine Frage war schlecht gestellt. Was ich eigentlich meinte, war, ob wir angesichts dessen, daß es doch sehr häufige Regelverstöße bei das/daß/dass gibt, und weil wir ja nicht dogmatisch und schulmeisterlich "Falsch, basta!" sagen wollen, überhaupt eine das/daß-Unterscheidung brauchen. Inwieweit brauchen wir überhaupt Grammatikregeln, wenn wir dann doch wieder so kulant gegenüber allen Regelverstößen sind?
Sie selbst fragen ja auch in #6181: "Warum brauchen wir eine 'akzeptable Begründung' dafür, ... Reicht es nicht aus, daß anscheinend eine nicht unbeachtliche Zahl von Deutschen es so schreibt?"
Eigentlich könnte z.B. der Duden seinen Band 4 (Grammatik) einstampfen und statt dessen einen Band "Statistik" herausbringen ...
Na ja, ich formuliere das etwas provokativ, weil ich eben letztlich doch denke, daß man sich beim Schreiben und Sprechen schon an gewisse Grammatikregeln halten muß. Ich habe das Gefühl, daß hier oft mit zweierlei Maß gemessen wird. Manchmal heißt es, etwas sei ja völlig unmöglich und ungrammatisch, also doch falsch, dann wieder, man darf nicht dogmatisch (nicht "sicksch") sein, soll nicht orthographische Fragen auf grammatische zurückführen. Klar, man kann sich nicht über weitverbreitete Sprachgewohnheiten einfach hinwegsetzen, möchte ich auch nicht, aber man kann doch auch nicht jeden Fehler als Sprachgewohnheit entschuldigen. Oft genug kommt es vor, daß es für manche Abweichungen nur eine Handvoll Belege gibt, die dann als Begründung reichen. Sind Menschen wie Fr. Schiller oder Th. Mann wirklich über jeden Schreibfehler erhaben? Wenn ich das endlich mal verstehen würde, wäre ich wirklich froh.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 29.03.2010 um 05.50 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6191
Lieber Herr Riemer,
Zu Ihrer Frage: Können wir dann nicht auch gleich aufhören, z.B. die das/dass-Regelverstöße zu dokumentieren?
Ich meine: ja.
Was erreichen wir denn damit? Anekdotische Berichte über das/daß-Fehler beweisen ohne sorgfältige statistische Aufbereitung überhaupt nichts. Selbst wenn wir eine zuverlässige Statistik darüber besäßen, so nützte das nichts, da es keine Vergleichsstatistiken aus der Zeit vor 1996 gibt. Jedenfalls sind mir keine bekannt. Selbst wenn wir solche Vergleichsstatistiken hätten, könnten wir damit nicht beweisen, daß eine Zunahme der Fehler in diesem Bereich im Zeitalter des Internet auf die Rechtschreibreform zurückzuführen ist.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 28.03.2010 um 11.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6184
Lieber Herr Achenbach, das klingt alles sehr überzeugend, ich denke, ich kann mich tatsächlich mit Ihrem Standpunkt anfreunden.
Es ergibt sich dann aber wieder mal die Frage, wo die Grenze zu ziehen ist, wie weit gelten Regeln überhaupt, ab wann werden Fehler zu erlaubten Gewohnheiten? Können wir dann nicht auch gleich aufhören, z.B. die das/dass-Regelverstöße zu dokumentieren? Ich glaube, es gibt viel mehr Belege für die Konjunktion das und das Relativpronomen dass/daß als für manch andere umstrittene Gewohnheit (Zeit seines Lebens, diesen Jahres, ...).
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 28.03.2010 um 10.00 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6181
Lieber Herr Riemer,
die einzige schlagende Begründung für diesen Jahres ist, daß sehr viele Deutsche es so sagen und so schreiben. Daß das eine Analogiebildung zu nächsten Jahres sei, ist dafür eine mögliche Erklärung, aber keine Begründung.
Dogmatismus und Schulmeisterei bestehen darin, sich über diese Sprachgewohnheit vieler Deutscher einfach hinwegzusetzen und sie für "falsch" zu erklären.
Grammatik ist nichts anderes als die Beschreibung der überwiegenden Sprachgewohnheit einer Sprachgemeinschaft, genauso wie Orthographie die Beschreibung der Schreibgewohnheit ist. Eine vermeintliche grammatische Regel gegen die Sprachgewohnheit eines zumindest großen Teils der Sprachgemeinschaft auszuspielen, das eben ist Dogmatismus.
Warum brauchen wir eine "akzeptable Begründung" dafür, Zeit seines Lebens zu schreiben? Reicht es nicht aus, daß anscheinend eine nicht unbeachtliche Zahl von Deutschen es so schreibt? Brauchen wir eine "akzeptable Begründung" dafür, es ist Zeit zu schreiben? Ist es über jeden Zweifel erhaben, daß Zeit in dieser Wendung ein Substantiv ist?
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 28.03.2010 um 04.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6180
Um diesen Jahres gegen Dogmatismus und Schulmeisterei zu verteidigen, ist allerdings eine gute Begründung notwendig, und die lautet wohl, wie ich hier schon gelernt habe, daß es eine Analogbildung zu nächsten Jahres usw. ist.
Wir benötigen also eine ähnlich akzeptable Begründung, warum z.B. in dem Satz "Ich lerne zeit/Zeit meines Lebens" ein Substantiv Zeit stehen kann. Ehrlich gesagt, damit tu ich mich schwer, denn dieses Zeit hat ja etwa gleiche Bedeutung wie während.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 28.03.2010 um 01.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6179
Lieber Herr Riemer,
merkwürdigerweise ist es mir genau andersherum gegangen. Ich stolperte kürzlich über die Kleinschreibung zeit seines Lebens, und meiner erster Gedanke war, daß es sich um eine Reformschreibung handeln müsse. Ein Blick in meinen alten Duden belehrte mich aber schnell eines anderen.
Offenbar empfinde ich zeit/Zeit auch in dieser Wendung immer noch als Substantiv - wie wohl viele andere, wie die vielen "Fehler" ja zeigen. Vielleicht ist es aber auch so, daß ich das Wort gar nicht als Vertreter einer bestimmten Wortart empfinde, sondern daß mir nur das viel häufigere Schriftbild Zeit so gewohnt ist, daß ich zeit als ungewöhnlich empfinde.
Hier scheint mir übrigens der Dudenbegriff des "verblaßten Substantivs" einmal einigermaßen treffend zu sein. Bei diesen "verblaßten Substantiven" handelt es sich ja so gut wie immer um Schwankungsfälle. Ein ganz und gar "verblaßtes" Substantiv, daß kein Mensch mehr als Substantiv erkennt/empfindet, wäre eben kein Substantiv mehr. Daß es irgendwann einmal eines war, wäre dann nur noch von etymologischem Interesse. Deshalb ist eine Regel "verblaßte Substantive schreibt man klein" für die Schreibpraxis so wertlos.
Sie scheinen wiederum nicht von der Grammatik auf die Rechtschreibung, sondern umgekehrt von der Rechtschreibung auf die Grammatik geschlossen zu haben. Sie haben sich zuerst an der Kleinschreibung gestoßen, die Ihnen in dieser Wendung wohl vertrauter ist als mir. Daraus haben Sie geschlossen, daß es sich nicht um ein Substantiv handeln könne. Dann bleibt tatsächlich kaum anderes als die Einordnung als Präposition übrig. Oder war es vielleicht der fehlende Artikel, der Sie irritiert hat?
Die Schreibung das nahe Liegendste stört mich genauso wie Sie. Aber liegt das an der Grammatik oder vielleicht eher an der Semantik? Etwas liegt oder liegt nicht, aber es kann schlecht liegender sein als etwas anderes, oder gar am liegendsten. Manche mögen auch das Naheliegendste für nicht wirklich "korrekt" halten: es müsse besser das am nächsten Liegende heißen. Diese Schreibung stört wiederum mein grammatisches/semantisches Empfinden. Selbst wenn es ein Substantiv das Liegende gäbe, wie kann man es mit einer Verbergänzung verbinden? Beide Wendungen empfinde ich eher als Ellipsen, und ich würde lieber das naheliegendste und das am nächsten liegende schreiben.
Am meisten stört mich aber an derartigen grammatischen Argumenten (nicht nur bei der Rechtschreibung), daß sie leicht zu Dogmatismus und Schulmeisterei führen. Etwa im Dudenschen oder Sickschen Stil: weil man "dieses Mannes" sagt, muß man auch "dieses Jahres" sagen, und wer "diesen Jahres" sagt, der spricht eben "falsches Deutsch". Basta!
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 27.03.2010 um 14.29 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6178
Lieber Herr Achenbach,
ich fand Ihre beiden Einwände sehr interessant, sowohl den, daß die Präp. zeit auch schon vor der "Reform" oft fälschlich groß geschrieben wurde, als auch den, daß es mit zeit nur (wenn auch mit kleinen Abwandlungen) diese eine feste Wendung (immer mit Poss.-Pronomen) gibt und deshalb die Wortart fraglich sein könnte. Werde ich mir sicher beides merken.
Nur, ich denke, ziemlich typisch für die Reform ist das Großschreiben aller möglichen Nichtsubstantive schon, und wer früher bei zeit noch überlegt hätte, der schreibt es jetzt vielleicht reformbedingt noch eher groß. Und zur Präposition – auch wenn es ein ziemlich isolierter Fall ist, aber was, wenn keine Präp. mit Genitiv, sollte zeit sonst sein? Wenn ich alle Wortarten durchgehe, kommt m.E. nur die eine in Frage. Und jedes Wort, auch in festen Wendungen, gehört doch zweifellos irgendeiner einer Wortart an, oder nicht?
Als ich das falsch geschriebene Wort las, war mir allerdings nicht sofort bewußt, daß es eine Präp. war, ich wußte nur sofort, daß die Großschreibung falsch sein mußte.
Was ich aber nicht ganz verstehe, es ist mir schon klar, daß man mit Grammatik nicht die ganze Orthographie "beweisen" kann. Aber einige Schreibweisen, besonders aus den Bereichen GKS und GZS, haben schon sehr wesentlich mit Grammatik zu tun. Woher sollte sonst der Ausdruck kommen, eine bestimmte Schreibweise (z.B. das nahe Liegendste) sei "ungrammatisch"?
In dem gen. Konsularvertrag fallen mir besonders diese zwei Stellen auf: "... des Landes, dem der Erblasser zurzeit seines Todes angehörte." "... des Staates, dem der Erblasser zur Zeit der Errichtung angehörte." Hier kann man tatsächlich beliebig ein Substantiv Zeit oder eine Präposition zurzeit verwenden, beide verletzen nicht die grammatischen Regeln. Ähnlich sind infolge, aufgrund.
Dagegen ist "Zeit seines Lebens" als Adverbial m.E. aus grammatischen Gründen unmöglich (genauso "ungrammatisch" wie das obige Beispiel), daher bleibt nur die Möglichkeit einer Präposition, und die schreibt man nun mal alle klein. Ähnlich sind die Präp. trotz, kraft.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 27.03.2010 um 03.49 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6177
Lieber Herr Herter,
ich zweifle genausowenig an der "Existenz" einer Präposition zeit, wie ich an der "Existenz" einer Präposition zurzeit zweifle.
Zur Proposition zeit geben Ihnen ja die Wörterbücher recht: Duden, Wahrig, Ickler verzeichnen eine solche Präposition. Dagegen scheinen die Wörterbücher die Präposition zurzeit nicht zu kennen. Eine Ausnahme ist allenfalls der Ickler, der die Schreibung zurzeit aufführt, ohne sich allerdings zur Wortart zu äußern. Dabei ist es ein leichtes, ad hoc ein paar Beispiele für den präpositionalen Gebrauch von zurzeit zusammenzutragen (z.B. im Deutsch-Türkischen Konsularvertrag von 1930).
Ich zweifle nur, ob es zweckmäßig ist, wegen der stehenden Redewendung "zeit/Zeit seines Lebens" und seltenerer Analogiebildungen eine Präpostion zeit zu postulieren. Aber darüber kann man natürlich denken, wie man will. Das hängt davon ab, wo man die Grenzen zwischen Grammatik, Idiomatik und Orthographie ziehen will. Das ist vergleichbar mit der Frage, ob man eine grammatische Kategorie "Absentiv" für zweckmäßig hält oder nicht.
Vor allem zweifle ich aber, ob man orthographische Fragen auf grammatische zurückführen soll. Ich glaubte, bei Herrn Riemer ein solches Argument zu spüren, etwa nach der Art: da zeit (in dieser Redewendung) eine Präposition ist, schreibt man es selbstverständlich klein. Darum ging es mir in erster Linie in meinem Beitrag.
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Roger Herter
Basel
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Dieser Beitrag wurde am 25.03.2010 um 02.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6161
Im folgenden ein paar ad hoc zusammengetragene Beispiele mit der Präposition zeit:
– Er (Alting) war zeit seines Aufenthalts in Emden Vorsitzender des Coetus. – A. galt zeit seines Verweilens in der Formel 1 als riesiges Talent. – W. wurde zeit seiner langen Karriere immer wieder scharf kritisiert. – ... während seiner Gymnasialzeit und zeit seines Studiums ... – Nietzsche hat zeit seines Denkens Vorblicke und Rückblicke vollzogen. – Elea war zeit seiner Geschichte geistiges Zentrum der italienischen Magna Graecia. – Der König setzt sich zeit seiner langen Regentschaft für die Ärmsten der Armen ein.
Hand aufs Herz, lieber Herr Achenbach, zweifeln Sie immer noch an der Existenz des Verhältniswörtchens zeit?
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 24.03.2010 um 23.42 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6159
Lieber Herr Riemer,
die Großschreibung "Zeit seines/ihres Lebens" war auch schon vor der "Reform" ein recht häufiger "Fehler".
Im DWDS-Korpus finde ich mindestens 29 Beispiele für die Großschreibung "Zeit seines Lebens" und insgesamt 75 Fundstellen für die Kleinschreibung. Für "Zeit ihres Lebens" gibt es 10 Belege ggü. 17 Belegen für die Kleinschreibung.
Ich halte es auch für zweifelhaft, ob man aus dieser einen erstarrten Redewendung die Existenz einer Präposition "zeit" ableiten kann.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 24.03.2010 um 22.00 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6158
"Dr. Hope ... kämpfte Zeit ihres Lebens ..." (Abspann des Films "Dr. Hope: Eine Frau gibt nicht auf", lief gerade im ZDF)
Da kann man sehen, was die "Reform" angerichtet hat. Die Präp. zeit wurde weder davor noch jemals danach groß geschrieben. Aber was wie ein Substantiv aussieht ...
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 01.03.2010 um 20.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6101
Na, es geht sogar im *Bild*-Newsticker (und das ist doch ziemlich wörtlich dpa, oder?) auch ohne übertriebene Großschreibung: "Die hundertprozentige Tochter der Essener Valovis Bank [...] wird sich nach den Angaben auf die Geschäftsfelder Kreditkarten, Liquiditätssicherung im Handel und Absatzfinanzierung konzentrieren. Bei letzterem bietet die Bank dem Handel Finanzierungsmöglichkeiten für die Kreditkäufe der Endkunden an." (01. März 2010, 13:36)
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Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 22.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6074
Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 21.02.2010 um 10.55 Uhr
and the like = und ähnlich [Abk.: u.Ä.]
Ich frage mich, wie eigentlich ein solcher Eintrag bei LEO zustande kommt (siehe hier). Und woher stammen eigentlich die vielen ungebeugten ähnlich (siehe letzter Beitrag)? Gerade nach und ist ähnlich doch fehl am Platz. Der Duden führt und ähnlich gar nicht auf.
Ich könnte mir folgendes vorstellen. Zuerst stand in LEO eine dieser Möglichkeiten: und ähnliches [Abk.: u.ä.] und ähnliche [Abk.: u.ä.] und ähnliches, und ähnliche [Abk.: u.ä.]
Sodann fiel einem Mitarbeiter auf, daß die Rechtschreibreform [Abk.: u.Ä.] erfordert hätte. Mit guten Gründen wollte er aber das große Ä vermeiden und änderte stattdessen den Eintrag so: und ähnlich [Abk.: u.ä.]
Später kam ein anderer Bearbeiter des Weges und wollte der Reform zum Durchbruch verhelfen. Der Eintrag lautete dann: und ähnlich [Abk.: u.Ä.] ... wobei ihm nicht auffiel, daß ähnlich und Ä nicht zusammenpassen.
Dem Rest der Gemeinde fällt es seither ebenfalls nicht auf, oder man sagt sich, daß unter Reformbedingungen sowieso kein guter Eintrag mehr möglich ist. Vielleicht gab es Diskussionen ums Ä? Wir wissen es nicht. Jedenfalls stehen solche Eiertänze seit der Reform immer irgendwo auf der Tagesordnung.
Der Eiertanz des Duden bei o. ä. sieht wie folgt aus.
1. Duden 1991 (vor der Reform):
o. ä. = oder ähnliche[s] oder (Abk. od.); oder ähnliche[s] (Abk. o. ä.) ähnlich ... und ähnliche[s] (Abk. u. ä.)
→ Alles ganz normal. Unter dem Stichwort ähnlich taucht der oder-Fall mangels Bedarf nicht auf.
2. Duden 1996 (erster Reformduden):
o. Ä. = oder Ähnliche[s] (vgl. ähnlich) oder (Abk. od.); vgl. ähnlich ähnlich ... oder Ähnliche[s] (Abk. o. Ä.) ... und Ähnliche[s] (Abk. u. Ä.)
→ Beim Stichwort oder beginnt man das große Ä bereits zu meiden und lagert den Fall in den unübersichtlichen Eintrag ähnlich aus. Der Nutzer bekommt beim Stichwort oder einen Verweis serviert.
3. Duden 2000 (man beachte die nächste Zeile):
o. ä. = oder ähnlich o. Ä. [alte Schreibung o. ä.] = oder Ähnliche[s] (vgl. ähnlich) oder (Abk. od.); vgl. ähnlich ähnlich (das Stichwort bekommt plötzlich einen eigenen Kasten!) – oder Ähnliche[s] (Abk. o. Ä.) [alte Schreibungen oder ähnliche(s); o. ä.]; Hüte, Mützen o. Ä. [alte Schreibung o. ä.] (aber Hüte, Mützen o. ä. Kopfbedeckungen)
→ Im zweiten Reformduden ist die Redaktion darauf gekommen, der Schreibung o. ä. einen Ausweg zu basteln. Schamlos wirft der Duden mit dem Kommentar alte Schreibung(en) um sich, im Kasten zu ähnlich gleich sechsmal. Aus dem Kasten geht hervor, daß o. ä. nur scheinbar rehabilitiert wird, weil es dabei um die attributive Verwendung geht (... o. ä. Kopfbedeckungen) im Gegensatz zur pronominalen Verwendung (ohne nachfolgendes Substantiv). Das versteht der Nutzer bei dem neuen Eintrag o. ä. natürlich nicht; er bekommt dort auch keinen Verweis auf den Kasten ähnlich.
4. Duden 2004:
Die Änderungen bestehen darin, daß der Duden nicht mehr auf die „alten Schreibungen“ hinweist. Die ausdrückliche Diskriminierung wird durch stillschweigendes Weglassen ersetzt.
5. Duden 2006:
Keine Änderungen. Immerhin kann man nach wie vor am Rotdruck erkennen, daß die Großschreibung auf die Reform zurückgeht.
6. Duden 2009:
Der Rotdruck ist verschwunden. Der Duden versucht das Bild zu vermitteln, daß es sich um ganz normale, einvernehmliche Schreibungen handle.
Merkwürdig ist, daß seit 2000 zwar wieder ein o. ä. im Duden steht, aber kein u. ä. – obwohl es doch auch Mützen und ähnliche Kopfbedeckungen gibt. Der Kasten bei ähnlich führt jedoch nur Mützen oder ähnliche Kopfbedeckungen vor. Aus der attributiven Verwendung erklärt sich übrigens, warum die Rechtschreibprüfung von Word bei o. ä. und u. ä. nicht meckert und fast niemand die Großschreibung hervorbringt.
Die Redaktion scheint ihrem halbherzigen Versuch bei o. ä. selbst nicht zu trauen. Oder vielleicht kommuniziert der Bearbeiter des Buchstabens U zu wenig mit den Kollegen, die für die Buchstaben A und O zuständig sind. Jedenfalls hat das ähnlich aus dem Duden-Eintrag o. ä. bei LEO eine erstaunliche Karriere gemacht.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 21.02.2010 um 00.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6071
Es scheint sich um ein Wortspiel zu handeln. Man findet auch »Miffo – Frisch getraut ist halb geschieden«.
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Roger Herter
Basel
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Dieser Beitrag wurde am 20.02.2010 um 22.39 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6070
"Da Braut sich was zusammen" heißt der schwedische Spielfilm "Miffo" in deutscher Fassung – jedenfalls laut der Schweizer Programmzeitschrift TV4. (Zu sehen heute abend im WDR.)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 04.02.2010 um 17.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6015
Womit begründen die denn diese (wohl vom Englischen beeinflußten) Großschreibungen? "'Hart aber Fair': Das Duell der Steuer-Moralisten bei Plasberg" "'Frauen ganz Links': Ypsilanti und Wagenknecht im sanften Duell" (Welt.de, 4.2.)
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Roger Herter
Basel
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Dieser Beitrag wurde am 04.02.2010 um 14.44 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6013
Im "Baslerstab" (02.02.) erinnert sich ein Bekannter Jean Tinguelys, wie dieser einmal Stelzen für eine Clique von Freunden gebaut habe. "Mit einer grossen Fussplatte samt Feder. Wir konnten sogar Abrollen."
(Was mit können nicht geht, klappt dafür mit kennen. So in dem alten – immer noch hübschen – Hut vom Gastgeber, der seine Tischnachbarin fragt: "Kennen Sie Ibsen?" "Nein", gesteht die junge Dame errötend, "aber Sie können's mir ja zeigen.")
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 04.02.2010 um 13.23 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6012
Zwei Wörter, zwei Rechtschreibfehler:
„Nein Danke!“
(Auf dem vom BUND stammenden Aufkleber für den Briefkasten, mit dem man ausdrückt, daß man keine Werbung erhalten möchte.)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 03.02.2010 um 02.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6009
Bei diesem Filmtitel fällt mir immer das Luxemburgzitat von den Andersdenkenden ein. Wenn man diese Andersdenkenden, genau um die geht es ja auch in dem Film, ausnahmsweise als die Anderen bezeichnet, zumal es um einen Titel geht, wo es also mehr auf Schlagworte ankommt, dann denke ich, daß das in diesem Fall irgendwie akzeptabel ist. Der Film hätte m.E. auch vor der "Reform" schon so heißen können. In einem fließenden Text würde ich das natürlich normalerweise (im üblichen Kontext) auch klein schreiben. Vor dem Hintergrund der "Rechtschreibreform", die gerade bei solchen Ausdrücken wie die anderen für viel Durcheinander gesorgt hat, fällt dieser Titel eben besonders auf und scheint dadurch leider die "Reform" zu unterstützen. Ich würde das aber den Filmproduzenten nicht zur Last legen.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 02.02.2010 um 10.19 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6007
Das war mir auch schon aufgefallen; fast kommt es mir vor, als könnte diese Falschschreibung auf die Dauer eine ähnliche Vorbildwirkung entfalten wie Das Leben der *Anderen.
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Sigmar Salzburg
Mohrkirch
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Dieser Beitrag wurde am 02.02.2010 um 07.27 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6006
Allein für die letzten fünf Tage findet Google News „Nah und Fern“ in unterschiedlichen Texten bei folgenden Presseauftritten:
Vlothoer Anzeiger, Main-Netz, Derwesten.de (2) , Schwarzwaelder-bote (3), nh24.de, Südwest Presse, Nürnberger Nachrichten, Sonntagsblatt, Borkener Zeitung, Westfälische Nachrichten, Osthessen News, Usedom Kurier, Gießener Anzeiger, suedkurier.de (3), donaukurier.de (2), Kieler Nachrichten.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2010 um 18.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#6005
„Chorklänge aus Nah und Fern“
(Titel eines Konzerts aus der Reihe "Happy Birthday Händel", das in Halle [Saale] und in Trier stattfinden wird; siehe http://www.happy-birthday-handel.de/index.php?id=62,0,0,1,0,0, http://www.halle.de/index.asp?MenuID=887&NewsID=19797, http://www.veranstaltungskalender.halle.de/detail.asp?id_EVENT=37617, http://www.kulturfalter.de/index.php?id=584&m=2009-06, http://www.messiah-in-trier.de/index.php?Programm)
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 22.01.2010 um 21.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5941
». . . die in den beiden Partien zuvor prägenden Fehler en Masse blieben aus.« (faz.net/dpa)
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 20.01.2010 um 21.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5926
Hauptsache getrennt und groß: Heute im Schwäbischen Tagblatt: "die ausschließlich dem dortigen Gastronomiebetriebe zu Gute kommt."
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 18.01.2010 um 21.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5918
Das Einige(s)(?)
Unter dem Stichwort Bodenreform musste er nach 1945 Einiges abgeben;
SZ über Finck. Wirkt irgendwie skurril.
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 17.01.2010 um 17.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5914
"Zum Einen hofft Mattes, ab Anfang 2011 in Deutschland mit dem neuen Focus die Dauerrivalen VW Golf und Opel Astra ernsthaft zu attackieren. Und zum Anderen ist der neue Star eigentlich ein Auto aus Deutschland (...)"
Spiegel online, 13.01.10
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 25.12.2009 um 16.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5783
In der *FAZ* der/die/das Zweit: "Glücklich zu Zweit [...] Finden Sie jetzt den passenden Partner für eine glückliche Beziehung."
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 17.12.2009 um 22.17 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5748
"Er hatte Recht -, um den Preis seines Amtes." (S. 70) "... und damit hatte er recht ..." (S. 89)
"... uns immer von Neuem um ein Verständnis ... zu bemühen ..." (S. 88) "... erfüllt uns immer von neuem mit Freude und Dank." (S. 193)
"Ein Mecklenburger schrieb mir: ... Ein Anderer schilderte ..." (S.130) "Das andere ist die Suche der Tüchtigen nach ..." (S. 189)
"Eine Mahnung tut uns immer Not: ..." (S.128)
(R. v. Weizsäcker, Der Weg zur Einheit, C. H. Beck, München 2009)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 17.12.2009 um 15.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5746
Der Titel weiß nicht, wie der Artikel tut: "Gericht gibt Gewaltverbrecher recht [/...] Mit diesem Urteil gab das Straßburger Gericht am Donnerstag einem mehrfach verurteilten Verbrecher Recht." (Bild.de, News-Ticker, 17.12.09)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 10.12.2009 um 22.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5723
Lehmann pinkelt gegen die Regeln, und die *Bild*-Leute wissen nichts von Adverbien: "Und Zweitens: In Regel 12 der Uefa heißt im Abschnitt über „Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen“ folgendes: „Ein Spieler erhält eine Gelbe Karte und wird verwarnt, wenn er das Spielfeld absichtlich, ohne Erlaubnis des Schiedsrichters verlässt.“" Aber "folgendes" schreiben die hier klein, wie's ganz gut ist, wenn auch alles vor dem Zitat sowieso verkorkst ist. Die lesen halt auch ihre Sachen nicht zweimal.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 05.12.2009 um 17.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5707
GKS, GZS — wen kümmert's? Die dpa ist da vorbildlich: "Koblenz (dpa) - [...] Hansa-Rostock verlor Zuhause gegen den 1. FC-Kaiserslautern 0:1." (05.12.2009)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 03.12.2009 um 15.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5690
Mal sehen, wie die jetzt mal so und mal so "Mal" schreiben: "London (dpa) - [...] Die Hitsammlung «I Dreamed A Dream» verkaufte sich, laut Sony Music, in der ersten Woche mehr als drei Millionen mal." (welt.de [Newsticker], 3.12.09)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 23.11.2009 um 07.22 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5641
Mannheimer Morgen, 23.11.09, S. 2 (Hervorhebungen von mir):
"Welch ein Unterschied. Der Außenminister bemüht sich, keine Fehler zu machen, der Verteidigungsminister definiert Ziele und Perspektiven deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Der eine tritt höflich und bescheiden auf, der andere hingegen offenbart selbstbewusst seine konzeptionellen Vorstellungen und bestimmt damit die Politik der Bundesrepublik. Der Erste kam aus Kalkül in sein Amt, der Zweite aus Leidenschaft."
Und welch ein Widerspruch!
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rr bth
Bayreuth
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Dieser Beitrag wurde am 23.11.2009 um 05.21 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5640
So deutlich wie das Ergebnis war der Spielverlauf allerdings mit Nichten.
Mit Neffen wäre das Spiel wahrscheinlich anders ausgegangen, meinen die Nordbayerischen Nachrichten
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 19.11.2009 um 20.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5628
Stefan Stirnemann hat mir folgenden Fund übermittelt:
"Am Beeindruckendsten ist ohne Zweifel Ulrich Bremis Fähigkeit zum Zuhören."
(Aus: Die Verkörperung des Milizsystems, Ulrich Bremi zum 80. Geburtstag; NZZ, Freitag, 6. November 2009, S. 14)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 19.11.2009 um 16.06 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5626
*Bild* schreibt, wie Kinder in der Schule schreiben: +++ Krisenticker +++ Weihnachts- Bäume werden teurer (bild.de, 19.11.)
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Roger Herter
Basel
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Dieser Beitrag wurde am 14.11.2009 um 08.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5603
Bildschirmfüllende Ankündigung bei 3sat:
"Um der Trophäe Willen"
(Bericht über die korrupte südafrikanische Nationalparkverwaltung, 7.11.09, 18.30 h)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 11.11.2009 um 15.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5596
Danke, Herr Bärlein. Na ja, an diesen wahrscheinlichen Fall hatte ich auch gedacht und gemeint, daß gerade dann das Komma entbehrlich sei. Aber es ist wohl nicht so eindeutig, ich denke, Sie haben recht, man kann es auch setzen.
Eigentlich steht das ganze ja auch unter GKS, und ich habe das Komma nur erwähnt, weil der Unsinn mit dem groß geschriebenen Adjektiv durch ein unmittelbar davorstehendes Adverb wegen der Zweideutigkeit noch deutlicher würde als mit dem Komma. Fast scheint es mir, daß der Neuschrieb, das große Adjektiv, hier aus dem Kann-Komma ein Muß-Komma gemacht hat.
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Urs Bärlein
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Dieser Beitrag wurde am 11.11.2009 um 14.20 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5595
Das Komma muß nicht in jedem Fall überflüssig sein, z.B. dann nicht, wenn vorher von einem Studenten die Rede war, der ähnlich abenteuerlich kocht und darüber auf spanisch berichtet hat. Vielleicht wollte der Verfasser auch nur klarstellen, daß das wörtliche Zitat eben kein wörtliches Zitat ist, sondern auf deutsch das wiedergibt, was Tarquin auf englisch gesagt hat. Das ist sogar wahrscheinlich.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 11.11.2009 um 10.39 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5594
Der MM berichtet heute, wie ein ausländischer Student "Ganz ohne Deutsch unterwegs" ist:
"Ich kaufe immer nur Gerichte mit vielen Bildern, die zeigen, was ich machen muss. Dann suche ich im Text nach Zahlen und ordne diese den Kochzeiten und Ofentemperaturen zu, ganz davon abhängig, wie hoch die Zahlen sind", berichtet Tarquin stolz, auf Englisch.
Das Komma nach stolz finde ich überflüssig, egal, ob er nun stolz auf die Sprache Englisch ist (dann sollte es eher davor stehen) oder ob er stolz auf seine Cleverness ist und auf englisch berichtet.
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 09.11.2009 um 23.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5585
Die Großschreibung des Superlativs hat – man blicke in Foren pp. – sich ausgebreitet wie die Schweinegrippe.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 09.11.2009 um 23.20 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5584
"Herr Okaz spricht sehr gut Deutsch und versteht das Meiste."
(taz, 9. 11. 2009; Link)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 30.10.2009 um 10.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5509
Dann wäre die Kopie nach der Fläche rund 590mal und nach Seitenlängen rund 24mal so groß wie das Original. Der Zeitungstext stimmt also hinten und vorn nicht.
Früher hat man noch Tränen geweint. Am 15.10.2009 berichtete der MM: "Frauen weinen bis zu 64 Mal im Jahr"
"... Auch Männer weinen - und zwar bis zu 17 Mal im Jahr. Da- rauf haben Augenärzte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) gestern in München hingewiesen. Beim Weinen sind die Frauen aber nicht zu schlagen: Bei ihnen fließen die Tränen bis zu 64 Mal im Jahr und damit bis zu vier Mal so oft wie beim 'starken Geschlecht'. ..."
Sehen wir auch hier wieder von den unsinnigen Malen ab, nach dem Artikel scheint es tatsächlich nicht einen einzigen Mann zu geben, der 18mal oder öfter, und keine einzige Frau, die 65mal oder öfter im Jahr weint. Nach dem 17. bzw. 64. Mal ist definitiv Schluß mit traurig.
Und das "bis zu vier Mal so oft" ist völliger Quark. "bis zu" schließt ja auch kleinere Zahlen ein. Wenn ein Mann einmal weinte, und eine Frau 64mal, dann läge das im Rahmen dieser Angaben, aber diese Frau hätte dann 64mal so oft wie der Mann geweint. Frauen weinen also nach der Feststellung der Augenärzte nicht nur "bis zu" viermal so oft.
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Oliver Höher
Braunschweig
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Dieser Beitrag wurde am 29.10.2009 um 12.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5507
Mal ganz abgesehen von dem dummen "Mal", das Herr Riemer zu Recht monierte, stimmt die Größe tatsächlich nicht. Das Gemälde ist 76,8 mal 53 cm groß. So sind die Maße im Katalog des Louvre (und die sollten es zumindest nachmessen können) und auch bei Wikipedia, der ich dann auch mal glauben möchte.
Nachtrag zur Änderung (29.10.2009, 21:04 Uhr):
Da mein gesamter übriger Sermon deutlich über das Ziel hinausschoß, habe ich ihn einfach getilgt. Es geht offensichtlich tatsächlich um eine riesige Abbildung der 'Mona Lisa'. Deshalb bleibt es bei der Angabe der korrekten Größe des Originals. Ich bitte meine Verwirrung zu entschuldigen.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 29.10.2009 um 10.21 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5506
"Das Abbild von Leonardo da Vincis berühmtestem Gemälde ['Mona Lisa'] soll mit einer Fläche von 240 Quadratmetern rund 50 Mal so groß wie das Original mit dem geheimnisvollen Lächeln sein." (heutiger Mannheimer Morgen)
Abgesehen von dem hier unsinnigen Substantiv "Mal", das Original habe ich dann doch etwas kleiner als 4,8 Quadratmeter in Erinnerung.
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 27.10.2009 um 13.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5501
»Handys bei Kinder: Ein Risiko, das keiner Ernst nimmt«
Kleine Zeitung (Graz), 10.10.09
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 21.10.2009 um 21.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5469
"Außerdem, gibt sie zu Bedenken, sei völlig unklar, ob das Serum auch schützt, wenn sich das Virus verändert."
(Schwäbisches Tagblatt, 21.10.2009)
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 21.10.2009 um 11.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5465
"Die Websitebetreiber erklären hiermit ausdrücklich, dass Sie keinerlei Verantwortung über Inhalte in gelinkten Seiten tragen."
(http://www.buchkritik.at/)
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Roger Herter
Basel
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Dieser Beitrag wurde am 20.10.2009 um 18.36 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5460
Was aussieht wie ein Substantiv...
Ryanair erhöht die Gepäckgebühren und wird damit bei ihren Passagieren erneut für Ärger Sorgen.
(Basler Zeitung, 05.09.2009)
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 16.10.2009 um 00.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5450
FAZ vom 14.10.09:
Strenge Grenzkontrolle: Indien reisende müssen sich ... nun wegen der Schweinegrippe untersuchen lassen.
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 14.10.2009 um 19.13 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5449
zu 105#4845 Auch das SCHWÄBISCHE TAGBLATT hat die Reform der Reform noch nicht mitgekriegt. Heute im Kommentar auf der Titelseite: "Umsteuern tut Not." Daß dies kein Druckfehler ist, zeigt der gleichnamige Beitrag "Integration" im Online-Portal der SÜDWESTPRESSE, von der das TAGBLATT den Mantelteil bezieht.
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Heinz Lautenbach
Plüderhausen
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Dieser Beitrag wurde am 13.10.2009 um 10.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5448
Heutige Conrad-E-Mail, 13.10.2009:
Sehr geehrter Herr ...
von Außen klein, von Innen groß! Sie werden kaum glauben, was Sie sehen...
In der Tat, kaum zu glauben, was man da sieht. Aber eigentlich kann man ja noch froh sein, daß "außen" nicht mit Doppel-S geschrieben ist.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 09.10.2009 um 15.35 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5432
»Seine [Obamas] Versuche, mit fulminanten Reden und diplomatischen Initiativen Auswege aus festgefahrenen Konflikten zu suchen, sind der Mühe allemal Wert.«
spiegel.de, 09.10.2009
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 05.10.2009 um 10.22 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5423
"Aufklärung tut Not - der Arzt in der Pflicht" (heutige Beilage zum Mannheimer Morgen). Im gleichen Artikel auch: "Als ärztliche Pflicht aus dem Behandlungsvertrag wird von der Rechtsprechung seit je her die Verpflichtung des Arztes zu einer umfassenden Aufklärung seines Patienten abgeleitet, ..."
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 27.09.2009 um 13.09 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5411
"In vier Jahren wurde Einiges erreicht." (Aus einem Wahlwerbebrief des CDU-MdB Karl-Georg Wellmann)
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 25.09.2009 um 22.09 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5406
Das ließ ja nicht lange auf sich warten (vgl. hier): "Tastatur und Touchpad in Einem" (Aus einem Werbeprospekt des Media-Marktes)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 25.09.2009 um 09.22 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5400
Ein Mal ist auf einmal kein Mal mehr: "Konsumklima steigt zum sechsten mal in Folge" (www.welt.de, 25.9.).
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 19.09.2009 um 17.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5383
"Die Meisten" bei Allensbach (http://www.ifd-allensbach.de/Seiten/Abericht.html), jeweils aus der Unterüberschrift:
"Die Meisten glauben, dass Steuerhinterziehung weit verbreitet ist" (2008 / Nr. 5) "Sendungen wie 'Dschungelcamp' empfinden die Meisten allerdings als 'geschmacklos'" (2009 / Nr. 4) "Die Meisten sehen keinen Sinn darin" (2009 / Nr. 10) "Die Meisten glauben inzwischen an einen gemeinsamen Vorfahren von Mensch und Affe" (2009 / Nr. 5)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 19.09.2009 um 11.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5381
"Schluss mit der Frage, wo man am Besten essen geht."
(Werbung für Apple, T Mobile, iPhone in der heutigen [u.a.] FAZ)
Ergänzung am 4.10.2009: Diese Werbung in der FAZ wurde inzwischen korrigiert. Es heißt jetzt in der gleichen ganzseitigen Werbung: "... wo man am besten essen geht".
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 11.09.2009 um 07.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5346
"Das Team von Bundestrainerin Silvia Neid soll Mittags mit einer Chartermaschine auf dem Rhein-Main-Flughafen landen." (Welt.de [dpa] Newsticker am 11.09.2009 um 04:47 Uhr) Hatten die Genitivformen der Tageszeiten nicht Adverbien bleiben sollen? — Und im Faz.Net verfängt sich Außergewöhnliches zum notorischen Mal: "Mit einer beeindruckenden Vorstellung hat die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen zum sechstenmal den Europameistertitel gewonnen." (11. Sept. 09)
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 10.09.2009 um 03.49 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5343
Im Reisezentrum im Hauptbahnhof von Halle (Saale) hat die Deutsche Bahn (endlich!) das Wartenummernsystem eingeführt. Natürlich steht auf dem vom Automaten ausgegebenen Bedienungsmarke (mit der Wartenummer):
Herzlich Willkommen in Ihrem DB Reisezentrum!
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 07.09.2009 um 19.27 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5341
Umgekehrt bei Bild.de (News-Telegramm Montag, 07. September 2009, 15:08 Uhr): Schweinegrippe: Deutsche gegen impfen
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 02.09.2009 um 15.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5324
Der Reifenservice schreibt: "Wir bitten, die Einlagerungsgebühr nicht mehr in Bar zu hinterlegen, sondern ausschließlich über dieses Formular."
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 27.08.2009 um 20.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5294
Von "Pleite gehen" scheint auch dieser Text beeinflußt zu sein (MM, 15.8.09):
"Die Sonne lacht, der Berg ruft - also ideale Voraussetzungen, um Wandern zu gehen."
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 21.08.2009 um 22.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5269
Kann der Schiedsrichter denn nicht lesen? welt.liveticker-Schreiber: "Kuranyi kann einem schon etwas Leid tun." Vier von seinen Kollegen bekommen Gelb zu sehen, er selbst aber nicht. Noch mehr zum Sport, wo ständiger sein und richtig weit reichen manchmal halt den großen Unterschied ausmachen: "Dass ausgerechnet der frühere DDR-Cheftrainer Ekkart Arbeit gerade dieselbe Funktion in Südafrika ausübt und damit sportlich für Semenyas Nominierung zu ständig war, verstärkt den Eindruck noch: [...]" (welt.de, 21.08.09) und "Marius Broening konnte den Stab nicht an den zu schnell gestarteten Alexander Kosenkow weiter reichen." (www.faz.net [Bilder zur Leichtathletik-WM]). Letztere Beispiele ja eigentlich zur GZS; aber ich füg sie mal hier zur Unterhaltung an.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 21.08.2009 um 00.14 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5264
Ich will mal hoffen, daß der Beitrag in den "Mitteilungen des deutschen Germanistenverbands" nicht ganz so banal ist wie der Artikel der "Welt am Sonntag" (was sollte man von der auch anderes erwarten).
Daß 90 oder 100 Millionen Deutsch-Muttersprachler nicht von heute auf morgen aussterben ist ja klar. Daß sie aber am aussterben sind (man verzeihe mir die Ausdrucksweise), ist demographisch jedoch genauso klar. Nur geht es nicht so schnell wie mit den fünf verbliebenen Sprechern einer Sprache in Neuguinea oder den was weiß ich wieviel Sprechern des Westfriesischen.
Wenn sich allerdings ein (mutmaßlicher) Germanist bemüßigt fühlt, von den "Top Ten" der Sprachen zu schreiben, frage ich mich, ob man die Sache nicht besser gleich etwas beschleunigen sollte. Dieser Beitrag ist allerdings anscheinend nicht im Internet verfügbar. Ich will deshalb kein vorschnelles Urteil fällen.
Als "Leseprobe" bietet der Deutsche Germanistenverband jedoch aus den Themenheft "Songs" den Artikel "Rammsteins Cover-Version von Stripped – Eine Fallstudie zur deutschen Markierung angelsächsischer Popmusik" an. Wenn dort u. a. von einem "basalen Problem" die Rede ist, frage ich mich, ob es nicht vielleicht doch besser wäre, gleich richtiges Englisch zu sprechen.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 20.08.2009 um 22.34 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5263
Mir kommt es auch wie Neuschrieb vor. Aber wenn schon von den Sprachen der Erde die Rede ist, dann ist "weltweit" zumindest vollkommen überflüssig, wenn nicht sogar falsch, man weiß ja nicht so genau. Und die Wiederholung von "Sprachen" hätte ich auch weggelassen.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 20.08.2009 um 20.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5261
Welt.de, 18. 8. 2009, "Unserer Sprache geht es ganz hervorragend" (Link), Hervorhebung hinzugefügt:
Deutsch zählt unter den knapp 7000 Sprachen auf der Erde in den meisten Statistiken zu den Top Ten der meistgesprochenen Sprachen weltweit.
Das kommt mir wie Neuschrieb vor, aber ist es das wirklich? War das große Ten evtl. auch schon vor der Reform üblich?
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 17.08.2009 um 22.38 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5243
Ich bin gerade zufällig auf einen IQ-Test gestoßen (www.celldorado.com). Die erste Frage lautet: "Welches der folgenden fünf Tiere hat am wenigsten mit den anderen Vieren gemeinsam?" Früher waren also auch die IQ-Tests mit Sicherheit intelligenter.
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 17.08.2009 um 16.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5242
Fast jeden Tag werde ich mit dem durch die RSR verursachten Großschreibwahn konfrontiert. Heute gleich zweimal im Schwäbischen Tagblatt.
Zu einem neuerdings auf Strafzetteln gedruckten Hinweis schreibt das Tagblatt: "Ein Hinweis von OB Boris Palmer, den jetzt alle Tübinger Parksünder auf ihrem Strafzettel zu Lesen bekommen."
Und auf einer anderen Seite: "Heimattage - Jeden Tag Zuhause bleiben".
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 16.08.2009 um 17.37 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5238
Ein neues Adverb à la "Sonntag", zwar im livekalender von welt.de, aber dennoch bezeichnend dafür, was die Reform so angerichtet hat: "Den gerade erfolgten nächsten Fernschuss der Hertha, Raffael wieder knapp am Pfosten vorbei, wollen wir Mal zum Anlass nehmen das Spiel der Herha nach 30 Minuten ein wenig zu analysieren: [...]" Auf eine derartige Schreibung wäre früher wohl kein Reporter gekommen.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 11.08.2009 um 22.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5225
Wie Glück Welt.de hat: "George W. Bush sagte einmal über Eunice Kennedy: „Falls Sie sich je gefragt haben, was eine einzelne Person zu leisten vermag, dann schauen Sie auf diese Dame. Wie Recht er hatte." (welt.de [11.8.09])
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 11.08.2009 um 10.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5224
Wechselanzeige in einem ICE: "Rauchfrei Reisen"; "Kinder unter 15 Jahren reisen [...] kostenlos mit, wenn Sie auf der Fahrkarte eingetragen sind."
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 11.08.2009 um 10.27 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5223
Aushänge in einer LIDL-Filiale: "Da ist für Jeden was dabei"; "Täglich Frisch".
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 22.07.2009 um 18.19 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5172
Sie lernen es nicht mehr! Im Schwäbischen Tagblatt scheint zu gelten "Im Zweifel immer groß", denn ich lese heute: "... Stadtbildsatzung. Die schreibt den Hauseigentümern zwar nicht genau vor, wie sie ihre Mauern einfärben müssen. Aber Zweierlei schon: Die Fassaden ..."
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 06.07.2009 um 08.37 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5135
Zusatz zu #5134 am 6.7.: Ich lese FAZ.NET. Nanu, lesen die auch mich? Denn heute finde ich obigen Eklat geändert zu "Spiegelburg hoch – Nerius weit – Friedek rehabilitiert". Aber bei der Bildbeschreibung dann schreiben die weiterhin unklugen Kopfes, jedoch einfach spellcheck-gestützt: "Spiegelburg fliegt am Besten". Von echter Rehabilitation hier kann also keine Rede sein.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 05.07.2009 um 18.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5134
faz.net 5.7.09, klar jenseits der Grenze zum Lächerlichen: "Stabhochspringerin Spiegelburg flog am Höchsten. Diskuswerfer Harting warf am Weitesten. Geher Höhne ging am Schnellsten. Und Dreispringer Friedek sorgte für einen Eklat ["wegen „[...] ungebührlichen Verhaltens“ disqualifiziert"]." Die FAZ schon lange offenbar auch für einen, ohne es zu merken; auch Friedek war ja früher einmal in seiner Sache anerkannt vorbildlich. — Aber ernsthaft auch hier mal die Frage: Was entscheidet eigentlich (in wenigen Worten), was ein Substantiv ist, das man guten Gewissens groß schreibt? Mein "im Zweifel klein" gibt mir ein gutes Gewissen. Aber das ist eben mein Zweifel. (Aber er ist zu[ver]lässig. Jedoch für jeden?)
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Michael Schuchardt
Oberursel
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Dieser Beitrag wurde am 25.06.2009 um 17.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5111
"(...)man weiß nach dem ersten Blick auf die ersten Bilder gar nicht so Recht, welche Neuerung die wichtigste ist(...)" aus Autokiste.de: http://www.autokiste.de/psg/0905/7983.htm
Immer die Rechtschreibneuerung, kann ich da nur antworten. ...und Kommas kann er auch nicht setzen.
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Michael Schuchardt
Oberursel
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Dieser Beitrag wurde am 22.06.2009 um 11.26 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5095
"Bitte nicht Rauchen" Dies las ich gestern auf einer Hinweistafel. Wer ist denn früher (vor 1996) auf die Idee gekommen, so etwas groß zu schreiben? Ich kann es zwar nicht beweisen, aber ich bin fest überzeugt, es ist eine Nebenwirkung der RSR.
Ein schönes Beispiel (ausnahmsweise: ich weiß, es gehört eigentlich eher zu "getrennt oder zusammen") für das herrschende Chaos: im Videotext zu einem Film fand ich "alleinerziehende" Mütter und kurz nacher war die Rede von "leer stehenden Häusern".
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Marco Mahlmann
Osnabrück
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Dieser Beitrag wurde am 17.06.2009 um 12.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5088
Dazu paßt, daß die SPD Deutschland "Sozial und Demokratisch" machen will.
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Matthias Künzer
Herzogenrath
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Dieser Beitrag wurde am 17.06.2009 um 10.35 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5087
Heute auf Flugblatt gesehen: von der GEW gibt es ein "Danke Schön" für jeden Neueintritt. Ob damit verstärkt Deutschlehrer geworben werden sollen?
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 17.06.2009 um 10.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5086
Kafkaesk ein Mal Schuld und Recht, aber wenigstens auch normal Gutgläubige: "Die Opfer seien selbst Schuld, behauptete er gestern bei Markus Lanz und brachte damit immer wieder das Publikum gegen sich auf. [...] Da kann man nur staunen: Markus Lanz deckte ein Mal mehr die Machenschaften der Kaffeefahrt-Mafia auf". Aber wenigstens gibt's da "anscheinend immer noch genügend Gutgläubige, die auf die üblen Tricks der Betrüger reinfallen". Jedoch muß man "„eben sehen, dass man zu Recht kommt. Dass man Geschäft macht,“ rechtfertigte sich Peh." (welt.de, 17.6.09)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 15.06.2009 um 16.33 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5084
Schwedisch lernen in drei Wochen – geht das? Eine der möglichen Antworten bei der *Welt.de*-Umfrage hier (Bereiten Sie sich sprachlich auf den Urlaub vor?): "Ich fahre nur an Orte, an denen man deutsch spricht". Und ich meine, das ist die beste Schreibung, was immer im Einzelfall gemeint sein mag. — Übrigens: Schwedisch lernen in drei Wochen geht natürlich nur, wenn man den Satz auf eine bestimmte Weise versteht. Aber statt in seinem Urlaub nur drei Wochen lang an einem Sprachkurs teilzunehmen, könnte man sich z. B. auch ruhig in die Sonne legen oder sonstwie grün die Ferne erleben.
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Urs Bärlein
*
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Dieser Beitrag wurde am 09.06.2009 um 14.19 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5069
Soeben in einer Internetdiskussion über die mögliche Einführung einer Wahlpflicht gelesen: Diese werde wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen.
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Sigmar Salzburg
Mohrkirch
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Dieser Beitrag wurde am 08.06.2009 um 09.23 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5067
Neue Regel: Groß bei Verdacht auf Substantivierung
(nach Google News):
SPD: Mehr Bäume und weniger Lkw durch Bruchhausen Derwesten.de - 04.06.2009 Die Durchfahrt, so die Forderung der SPD, müsse dem dörflichen Charakter Bruchhausens entsprechend neu gestaltet werden. Zu Zeiten klammer Kassen hieße das Vorerst: eine Hand voll Bäume pflanzen.
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K. Bochem
Köln
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Dieser Beitrag wurde am 02.06.2009 um 17.07 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5049
Ohne Wartezeit ins Andere
"4GB Arbeitsspeicher [...] wechseln Sie ohne Wartezeit von einem Programm ins Andere." ( "ALDI informiert ... ab Montag, 25. Mai")
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 29.05.2009 um 17.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5041
"Und wie welche ihrer zum Teil weltberühmten Aufnahmen entstanden ..., erklärt sie am Besten selbst: ... Zum ersten Mal auf Deutsch ..." (MM, 28.5.09)
(Letzteres (auf Deutsch) entspricht zwar den neuen "Regeln", aber weshalb Deutsch hier ein Substantiv sein sollte, werde ich wohl nie begreifen.)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 27.05.2009 um 20.50 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#5038
Im heutigen Mannheimer Morgen (Beilage Wirtschafts-Morgen):
"Das eine Müsli enthält zu viel Zucker, das Nächste ist nicht Bio. Das Dritte bietet zwar die heiß geliebten Trockenbananen, ..."
Nicht jede Zeitung und jedes Buch geht so dämlich mit der GKS und GZS um, aber trotzdem, was hat die RSR nur für Unsicherheit gebracht.
Gerade habe ich zwei neue populärwissenschaftliche Bücher (beide in Reformschrieb) gelesen, in dem einen steht immer bei weitem, in dem anderen nur bei Weitem. Aber beide schreiben sie im Allgemeinen im Sinne von normalerweise. Und egal, ob es um Eigennamen geht, wie die Planck'sche Konstante und die Einstein'schen Gleichungen, oder einfach um die Planck'schen Ideen und Einstein'schen Ansichten, alles wird über einen Kamm geschoren, immer "schön" mit Apostroph und groß. (Apostroph verlangt ja neuerdings Großschreibung!) Es ist einfach schrecklich.
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 13.05.2009 um 21.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4956
Warum eigentlich schreibt die ARD im Untertitel der heutigen Sendung "Zivilcourage - Gaffen oder Helfen" das Verb helfen groß?
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 30.04.2009 um 05.55 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4913
Noch ein Mal: "Zum ersten mal verraten Frauen, wie man sie richtig anspricht & erobert" (traumfrau-erfolgreich-ansprechen.de-Anzeige auf *welt.de* am 30.04.2009)
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Matthias Künzer
Herzogenrath
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Dieser Beitrag wurde am 29.04.2009 um 18.37 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4912
Kanzlerin Merkel will alles mögliche tun. Oder alles Mögliche?
»Die Bundesregierung reagiert auf die Schweinegrippe: Kanzlerin Merkel will "alles Mögliche und Notwendige" tun [...]«
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,621974,00.html
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Matthias Künzer
Herzogenrath
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2009 um 17.53 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4899
Nach den Einzelnen jetzt die Beiden:
»Aus Aufzeichnungen der Beiden ging hervor, dass sie in finanziellen Schwierigkeiten waren und Selbstmordabsichten hegten. Nach den beiden war in den vergangenen Tagen mit Suchhunden und Hubschraubern in der Region gefahndet worden.«
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,620807,00.html
Michael Schuchardt: danke, #4888 ist aber von Herrn Metz.
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Michael Schuchardt
Oberursel
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2009 um 13.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4898
zu Matthias Künzers Beispielen (#4888, #4893):
Sehr gute Beispiele, finde ich. Müßte doch jedem einleuchten, wie unsinnig diese Regel ist.
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Matthias Künzer
Herzogenrath
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2009 um 10.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4897
»Deshalb habe er "von Vornherein" klargemacht, dass er nicht zur Verfügung stehe.«
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,620457,00.html
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 22.04.2009 um 20.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4894
(zu #4893) Wer auch nur etwas Blut geleckt hat, was Unterscheidungsschreibung angeht, also wozu sie gut ist, dem ist eben im gegebenen Falle jede erleichterte Blah-blah-Schreibung ganz natürlich zuwider. (Aber wie kann man Computer dazu bringen, Blut zu lecken? Und Begeisterte, sich nicht auf Computer zu verlassen?) Hier gleich noch zur Unterscheidungsschreibung hinzugefügt: "Die in dem Land, in dem sie geboren oder wenigstens aufgewachsen sind, Hunderte Menschen mit selbst gebastelten Bomben umbringen wollten?" (Welt.de., 22.4.09) Aber das hört man doch! In "selbstgebastelt-" ist "selbst" eben schon dem Ton nach eine andere Erweiterung als die bei "schon/gestern/hier/hinten/trotzdem/stattdessen/selbst [= engl. even, dt. sogar] gebastelt-". Aber im gleichen Artikel wenigstens "sogenannt" ("In Düsseldorf hat der Prozess gegen die sogenannte Sauerland-Gruppe begonnen").
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Matthias Künzer
Herzogenrath
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Dieser Beitrag wurde am 22.04.2009 um 18.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4893
Warum hier wohl die herkömmliche Schreibweise verwandt wurde?
"Beim ZDF steht immerhin schon mal Kerner-Urlaubsvertretung Markus Lanz bereit, fürs erste einzuspringen."
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,620493,00.html
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 20.04.2009 um 21.40 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4888
Halbreformiert
»Fürs erste der Alte«
(SPIEGEL ONLINE, 20.04.2009)
Sicher wollte man Ärger mit dem ZDF vermeiden.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 11.04.2009 um 11.40 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4845
DER SPIEGEL (Nr. 16/11.4.09) titelt auf Seite 5:
"Forschung tut Not"
Aus not tun, sein, werden machte die Reform zunächst Not tun, sein, werden, bevor mit dem letzten Duden, 24. Auflage 2006, nottun (tut not), Not sein, werden festgelegt wurde. Wer soll das noch verstehen? (Der SPIEGEL jedenfalls auch nicht.)
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 06.04.2009 um 19.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4834
Heute mal wieder zwei "Fundsachen" in der SÜDWESTPRESSE:
1) Im Kommentar auf der Titelseite: "Dies kommt nun dem Verhältnis zwischen Amerika und dem alten Kontinent zu Gute." Das läßt nicht mal der Neuschrieb zu.
2) Im Blick in die Welt: "Vater wollte Kinder tot prügeln." Zu was ein toter Mann laut dieser Zeitung alles fähig sein soll.
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Marco Mahlmann
Osnabrück
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Dieser Beitrag wurde am 31.03.2009 um 11.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4812
Auswahlpunkt in einer Umfrage zur Zufriedenheit mit dem neuen betrieblichen Informationssystem: "Mehr schlecht als Recht".
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 27.03.2009 um 15.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4791
*Welt*-Umfrage: Ganz hüllenlos - Was halten Sie vom FKK? __ Ist nichts für mich __ Es gibt nichts besseres (welt.de, 27.3.09, 11:25)
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Marco Mahlmann
Osnabrück
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Dieser Beitrag wurde am 27.03.2009 um 09.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4790
Eine Mitarbeiterin der Firma, für die ich arbeite, beklagte sich einmal über die (tatsächlich) unsägliche Qualität der neuen "flach Bildschirme".
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K. Bochem
Köln
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Dieser Beitrag wurde am 27.03.2009 um 00.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4788
Phoenix soeben (26.3.09/23 Uhr) in den Nachrichtenschlagzeilen auf dem unteren Bildschirmrand im Zusammenhang mit der gerichtlich verordneten Stillegung älterer AKW: "Reststrom-Mengen auf Jüngere übertragen" .
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Roger Herter
Basel
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Dieser Beitrag wurde am 26.03.2009 um 14.09 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4786
"Müller hoch Drei" nennt sich Burkhard Spinnens jüngstes Buch. – Dazu aus der Verlagswerbung (Schöffling): "Mit einem Mal scheint Pauls behütetes Leben Kopf zu stehen."
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 24.03.2009 um 18.12 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4769
Auch der Titel des dürftigen Artikelchens versperrt sich der Artikelprobe: »Mehr vom selben«.
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Oliver Höher
Braunschweig
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Dieser Beitrag wurde am 24.03.2009 um 16.04 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4768
Franziska Augstein über Hans Werner Henzes angeblichen Antrag auf Aufnahme in die NSDAP in sueddeutsche.de vom 12.2.2009:
Dies Argument ist aus drei Gründen faul: Zum einen ist es sehr wahrscheinlich, dass 1944 viele junge Männer nach Ende ihrer HJ-Zeit automatisch als Anwärter auf eine Parteimitgliedschaft gemeldet wurden und ihre persönliche Unterschrift für den Eintritt gar nicht nötig war. Zum Zweiten basiert Kreikamps Kommentar auf der bizarren Annahme, dass die NS-Bürokratie im vorletzten Kriegsjahr lückenlos korrekt funktioniert habe. Zum Dritten sollte ein historischer Fachmann wissen, dass eine Quelle unfraglich nur eines besagt: dass sie existiert.
Warum nur macht die vermeintliche Artikelprobe lediglich aus "zweiten" und "dritten", nicht aber aus "einen" ein Substantiv? Hat Frau Augstein womöglich zuerst noch selbst nachgedacht und den Rest dann einfach dem Kollegen Computer überlassen?
http://www.sueddeutsche.de/kultur/539/458194/text/
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Michael Krutzke
Bremen
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Dieser Beitrag wurde am 18.03.2009 um 08.46 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4754
sueddeutsche.de über den Besuch der Kanzlerin beim Jahresempfang der Vertriebenen (17.3.09):
Sie ist zum Dritten mal hier.
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 17.03.2009 um 20.24 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4751
Freuen Sie sich auf ein Verwöhnwochenende, heißt es in einer Werbung der Hotelkette Steigenberger, und genießen Sie die Zeit zu Zweit. Und auf 3sat ist heute der Fernsehfilm Hochzeit zu Viert zu sehen.
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Wolfgang Wrase
Unterhaching
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2009 um 01.06 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4730
Lieber Herr Metz,
Sie übertreffen mich in Ihrer Argumentation an Sorgfalt und Präzision. Wenn Sie so an meine "Regel" herangehen, ist nach der fälligen Zerpflückung nicht mehr viel übrig. Mir ging es nicht um eine hieb- und stichfeste Formulierung, sondern ich wollte die Mitteilung einstreuen, welche Schreibungen ich für brauchbar halte; mit den wesentlichen Begründungen.
Ja, "Zusammensetzung" ist teilweise nicht der richtige Begriff. Das war laienhaft formuliert, nach dem Motto: Es sind zwei Teile zusammengesetzt worden, ein Zahlwort und ein Rest. Wenn Sie den Schreibvorgang oder auch dessen Resultat betrachten, trifft der Begriff die Sache; grammatisch könnte man vielleicht von "Fügungen" sprechen.
Man muß m. E. sehen, daß wir es hier mit Grenzfällen zu tun haben. Für 4-Türer spricht theoretisch nicht viel mehr als für 4-türer. Ganz recht, da spielen Assoziationen beim Schreiber eine Rolle: Es gibt die Tür, und davon ist der X-Türer nicht weit entfernt, zumal der bezeichnete Gegenstand ebenso konkret ist wie eine Tür. Anders beim XY-jährigen, der einfach zu sehr nach einem Adjektiv klingt. Da mischen sich die Kriterien, sie stehen im Wettbewerb.
Somit können die Schreibungen nicht bis ins letzte Detail sauber begründet werden. Es handelt sich um Kompromißschreibungen. Deshalb hilft die Orientierung am realen Schreibgebrauch. Wenn dieser gesichtet und mit einiger Erfahrung abgewogen wird, bleiben diverse Schreibungen übrig, die man akzeptieren kann und sollte, während bei anderen Schreibungen lesetechnischen, systematischen oder auch ästhetischen Einwänden stattgegeben werden sollte.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2009 um 00.36 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4729
Herrn Wrases ersten Gedanken in 105#4723 finde ich am treffendsten, ich kürze nur etwas: Mit unbrauchbaren Regeln kann man keine sinnvolle Schreibung begründen.
Alle hier genannten Widersprüche bezeugen erneut eine Reform von "1-Fältigen". Sie wollten angeblich vereinfachen, deshalb glaube ich nicht, daß sie zwei Arten von Großschreibung, eine für Substantivierungen und eine andere für Namen und Satzanfänge, im (Un-)Sinn hatten. Die Folgen haben sie nicht bedacht.
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2009 um 00.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4728
Wer ist denn beim ZDF für die Rechtschreibung in Sendungen verantwortlich? Heute abend sah ich bei "Menschen bei Maischberger" folgenden Untertitel: "Über 50 Tausend Deutsche unterschrieben ihre Petition." Warum nicht 50.000 oder fünfzigtausend? Haben denn die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, für die ich monatlich meinen Zwangsbeitrag zahlen muß, überhaupt keinen Qualitätsanspruch mehr? Untertitel scheinen mir besonders häufig Fehler in der Rechtschreibung aufzuweisen. Ist der Produktionsstreß daran schuld?
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Urs Bärlein
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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2009 um 17.37 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4727
Ein handwerklich firmer Redakteur hätte uns das Problem mit der "17-Jährigen Schülerin" (oder 17-jährigen, oder 17jährigen) gar nicht erst aufgehalst, sondern "Siebzehnjährige Schülerin" geschrieben (die Setzerregel "Zahlen ab 13 in Ziffern" hin oder her). Ebenso würde es bei ihm "Zwanzigtonner" heißen, und "Viertürer" sowieso, erst recht am Anfang eines Satzes oder gar einer Überschrift. Es geht hier also primär nicht um Fragen der Leserfreundlichkeit, sondern der Systematik.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2009 um 15.54 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4726
Verehrter Herr Wrase, Ihre Beobachtungen zur Schreibpraxis vor der Reform in Fällen wie 17-jährig möchte ich ausdrücklich bestätigen. Mir ging es vor allem um die Großschreibung bei der 17-Jährige und hier insbesondere um deren Begründung, und zwar nicht nur, aber auch im Sinne einer mehr oder weniger theoretischen Ergründung der Logik des reformierten Regelwerks.
Auch Sie bezeichnen 4-Türer und 17-Jähriger als »Zusammensetzungen«. Aus welchen (frei vorkommenden) Gliedern sollen denn diese Zusammensetzungen bestehen? Den *Türer gibt es als eigenständiges Wort so wenig wie den *Jährigen. Die Ungleichbehandlung von 4-Türer und der 17-jährige in der von Ihnen formulierten Regel leuchtet mir nicht ganz ein. Die Frage lautet ja zunächst nicht: Wie verbinde ich optisch angenehm das »Wort« Türer mit der Ziffer 4? Sondern sie kann allenfalls lauten: Wie verbinde ich das Element türer (mit – zunächst – kleinem t!) aus Viertürer optisch angenehm mit der Ziffer 4? (Wobei ich mich zusätzlich frage, warum man sich dieses Problem überhaupt aufhalsen will, wenn man doch ganz einfach Viertürer schreiben kann. Aber das nur am Rande.)
Aufgrund welcher Überlegung meinen Sie, daß die Schreiber intuitiv 4-Türer gegenüber 4-türer bevorzugen und der 17-jährige gegenüber der 17-Jährige? (Daß Sie dies tun, entnehme ich Ihrer Regel, die ja dem tatsächlichen Gebrauch gerecht werden soll.) In der ausgeschriebenen Variante wird schließlich kein Unterschied zwischen Substantiv und Substantivierung sichtbar: der Viertürer, der Siebzehnjährige. Kann es sein, daß wir zwar brav Viertürer schreiben, weil ein Substantiv normalerweise nun mal einen großen Anfangsbuchstaben hat, daß wir aber, wenn das Wort zerschlagen worden ist, beim Aufsammeln, Ordnen und Zusammensetzen der Teile gewissermaßen assoziativ vorgehen, nach dem Motto: TÜRER erinnert stark an Tür, PFÜNDER an Pfund usw., während JÄHRIG mehr an ein Adjektiv erinnert als an das Substantiv Jahr? Reden wir am Ende von unterschiedlichen suggestiven Wirkungen von Suffixen wie -er und -ig?
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Urs Bärlein
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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2009 um 10.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4724
Die entscheidende Frage scheint mir zu sein, ob Ziffern für Großbuchstaben eintreten können oder nicht. Denn wenn sie das können, gibt es keinen Grund, der eine Bindestrich-Schreibung wie "17-Jährige" erzwingt. Weiter können im einen Fall "30jähriger Krieg" und "Dreißigjähriger Krieg" äquivalente Ausdrücke sein, im anderen Fall "30-jähriger Krieg" und "Dreißigjähriger Krieg" jedoch nicht.
Im übrigen beweist die Unsinnigkeit einer Konsequenz noch nicht, daß diese fehlerhaft gezogen wurde. Schließlich ist der "30-Jährige" schon bekloppt genug, um die Erwartung unsinniger Weiterungen zu rechtfertigen.
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Wolfgang Wrase
Unterhaching
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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2009 um 09.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4723
Die Diskussion ist sehr theoretisch. Das ist in Ordnung, soweit die innere Unlogik von unbrauchbaren Regeln aufgezeigt werden soll. Jedoch kann man mit dieser Herangehensweise nicht herleiten, welche Schreibungen sinnvoll sind.
Man eruiere, wie tatsächlich geschrieben wird. Dann zeigt sich, daß die Bindestrichschreibung 17-jährig keineswegs ein Sündenfall ist, sondern einem Bedürfnis sehr vieler Schreiber, ja der Mehrheit entspricht, Ziffern nicht einfach übergangslos mit Buchstaben zu verbinden, sondern eben die Kollision des Verschiedenen durch einen Bindestrich angenehmer zu machen. Das zeigt sich insbesondere bei Substantiven: Fast niemand hat 4türer oder 6pack geschrieben, weit überwiegend haben die Schreiber schon vor der Reform 4-Türer und 6-Pack bevorzugt. Dagegen ist nichts zu sagen!
Es ist übrigens dasselbe Bedürfnis, das auch zum übermäßigen Gebrauch des Apostrophs geführt hat. Die Schreiber tun sich bekanntlich schon schwer damit, an einen Namen ein Genitiv-s anzuhängen; sehr viel ausgeprägter ist selbstverständlich das Bedürfnis, ein gliederndes Zeichen zwischen Ziffern und Buchstaben einzufügen.
Weniger dringend als bei Substantiven, aber ebenfalls verbreitet war deshalb das Bedürfnis, Bindestriche bei Adjektiven zu setzen, also 17-jährig anstelle von 17jährig zu schreiben. Das zeigt sich indirekt auch daran, daß – ebenfalls vor der Reform – selbst vor Ableitungssuffixen der Bindestrich häufig vorkam, also immer wieder 3-er Kombination oder 1968-er anstelle von 3er-Kombination bzw. 1986er.
Gegen 4-Türer ist überhaupt nichts einzuwenden, im Gegenteil, es ist die üblichere und normalerweise angenehmere Schreibung. Großzügig wie wir sind, wollen wir aber dem 4türer Minderheitenschutz gewähren. Und warum sollte 17-jährig anstößig sein?
Einzig bei Ableitungen wie 3er ist der Bindestrich nicht geeignet; unter anderem deswegen, weil noch ein Bindestrich folgen könnte: *3-er-Kombination ist unschön und schwer lesbar, weil die beiden Bindestriche gleichrangig aussehen, aber ganz verschieden zu verstehen sind.
Eine sinnvolle "Regelung", die dem Gebrauch ebenso gerecht wird wie der allgemeinen Systematik und der Leserfreundlichkeit, sieht so aus:
In Zusammensetzungen ist der Bindestrich zwischen Ziffern und Buchstaben möglich. Bei Substantiven wird nach dem Bindestrich meistens groß geschrieben, bei Adjektiven klein. Bei Substantivierungen ist die Schreibung ohne Bindestrich unproblematisch; falls mit Bindestrich gewünscht, ist danach die Kleinschreibung in der Regel vorzuziehen. 4-Türer, auch: 4türer 17jährig, 17-jährig der 17jährige, auch: der 17-jährige
Vor Ableitungssuffixen wird ohne Bindestrich geschrieben: 3er-Kombination, 1968er
Ein Regelwerk, das über die Deskription hinausgeht und Fachwissen zur Empfehlung bestimmter Schreibweisen nutzt, würde für die Schreibung 17jährig werben, also Adjektive in der Regel ohne Bindestrich – und zwar mit dem Argument, daß man im häufigen Fall der Substantivierung sonst Schwierigkeiten (oder zumindest uneinheitliche Resultate) bei der Groß-/Kleinschreibung nach dem Bindestrich bekommt.
Die Behauptung, aus der Bindestrichschreibung 17-jährig folge zwangsläufig die Großschreibung der 17-Jährige, nach dem Motto "Irgendwo muß doch die Großschreibung noch kommen", ist Unsinn. Wenn man versuchsweise einmal 68-er toleriert, würde ja auch niemand der 68-Er schreiben.
In diesem Bereich ist das Wörterbuch von Meister Ickler leider nicht deskriptiv genug. Es heißt da, weil es nicht zu Leseschwierigkeiten kommen könne, schreibe man einfach ohne Bindestrich. Damit fällt ein großer Teil einwandfreien Schreibgebrauchs unter den Tisch.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2009 um 08.40 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4722
Lieber Herr Metz,
der Unterschied zwischen dem obligaten 17-Jährigen und dem optionalen Siebzehn-Jährigen ist mir natürlich klar. Ich wollte mit dem Vergleich nur sagen, daß die Setzung des Bindestrichs in beiden Fällen suggeriert, daß hier eine Zusammensetzung mit *jährig vorliege. Gerade deshalb halte ich den Bindestrich in beiden Fällen für äußerst unbeholfen, zumal die zumindest unschöne Großschreibung des *Jährigen sich daraus so gut wie zwingend ergibt.
Ich kenne den Gallmann-Sittaschen Text nicht, und weiß daher nicht, wie sie ihre Annahme begründen. Auf den ersten Blick scheint mir das aber eine reichlich hypothetische Annahme zu sein. Jedenfalls kenne ich keine Zusammensetzungen *Siebzehnjahr oder *17-Jahr. Unter Anwendung des Ockhamschen Rasiermessers nehme ich lieber an, daß es sich um direkte Ableitungen aus einer Wortgruppe und nicht über den Umweg einer vorherigen Zusammensetzung handelt. Selbst wenn hier eine vorherige Zusammensetzung vorläge, wäre es höchst unbeholfen, durch den Bindestrich den Eindruck zu erwecken, daß sich das Suffix -ig nur auf einen der Bestandteile bezieht. Sie haben ja selbst damit argumentiert, daß es den *Jährigen nicht gibt.
Ihr Vergleich mit der Schreibung X-fach ist m. E. nicht einschlägig, da es sich in diesem Fall um eine Ableitung handelt. Die Ableitung von einem Einzelbuchstaben ist der einzige Fall, wo ein Suffix durch den Bindestrich abgetrennt wird. Dabei bringen die Regeln von 2006 allerdings noch das Kunststück fertig, das 8-fache/8-Fache sowohl als Zusammensetzung als auch als Ableitung aufzufassen.
Allerdings bin ich sehr verblüfft, daß der alte Duden diese Schreibung tatsächlich vorgeschrieben hat. So würde ich nie schreiben – Duden hin oder her. Mein Duden (ca. 1961) gibt als Begründung nur den Hinweis auf die Schreibung das Achtfache an. Daß dieser Vergleich hinten und vorne hinkt, ist klar. Ob man analog auch ein X-Beliebiger oder ein N-tel schreiben sollte, kann ich meinem Duden leider nicht entnehmen, auch nicht, ob der X-beinige oder der X-Beinige richtig ist. Immerhin schreibt der alte Duden Fugen-s und daß-Satz.
Die Frage Zusammensetzung oder Ableitung stellt sich auch bei der Regel § 36 (1.2) der Amtlichen Regeln, einer rein tautologischen Regel (Bestandteile, die nie zusammengeschrieben werden, werden nie zusammengeschrieben). Ich würde es vorziehen, letztmalig oder blauäugig unmittelbar aus den Wortgruppen letztes Mal und blaue Augen abzuleiten als den Umweg über hypothetische Zusammensetzungen *Letztmal oder *Blauauge zu gehen.
Die völlige Beliebigkeit bei der Bindestrichsetzung würde übrigens auch die Schreibung der Blau-Äugige zulassen – wohl nicht gerade empfehlenswert.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2009 um 03.19 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4721
Sehr verehrter Herr Achenbach, Sie schreiben: »Die Freigabe der Bindestrichschreibung ermöglicht ja auch die Schreibung "der Siebzehn-Jährige". Hier würde doch wohl kaum jemand "der Siebzehn-jährige" schreiben.« Die Bindestrichschreibung ist in diesen Fällen ja nicht freigegeben worden, sondern der Bindestrich wird in § 40 für die Schreibung mit Ziffern verbindlich vorgeschrieben: 17-jährig (nicht: siebzehn-jährig). der Siebzehn-jährige sieht in der Tat merkwürdig aus, aber Wortbilder wie das X-fache (in herkömmlicher Rechtschreibung) zeigen, daß solche Schreibungen zumindest vorkommen. Ihr Argument, das J in der 17-Jährige ergebe sich zwangsläufig, wenn man von einer Zusammensetzung ausgehe, leuchtet mir allerdings ein. Gallmann und Sitta (Die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung, Duden, 1996) sehen aber in 17-jährig ausdrücklich keine Ableitung aus der Wortgruppe 17 Jahre, sondern eine Zusammensetzung aus 17 und Jahr, »mit zusätzlichem Ableitungssuffix -ig« (S. 260). Tja, und Jahr schreibt man nun mal groß, was sich beim 17-Jährigen als äußerst praktisch erweist …
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 10.03.2009 um 00.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4720
Es hat wenig Zweck, die Großschreibung in "der 17-Jährige" zu beklagen, da der eigentliche Sündenfall die Schreibung mit Bindestrich ist, und zwar schon im Adjektiv. Daraus ergibt sich die Großschreibung geradezu zwangsläufig. Der Fehler der Reformer, der hinter dieser Bindestrichschreibung steckt, ist die Annahme, bei dieser Wortbildung handle es sich um eine "Zusammensetzung". Aber "17-jährig" kann unmöglich als eine Zusammensetzung aus 17 und einem Adjektiv "jährig" verstanden werden, weil es ein solches Adjektiv nicht gibt. Zwar verzeichnet der Duden tatsächlich ein Adjektiv "jährig", aber in der Bedeutung "einjährig", die hier offenkundig nicht in Frage kommt. "17-jährig" ist eben keine Zusammensetzung, sondern eine Ableitung, und zwar aus der Wortgruppe "17 Jahre". Dennoch behandeln die Amtlichen Regeln diesen Fall in §40, der ausdrücklich nur Zusammensetzungen behandelt. §41 behandelt zwar Ableitungen, ist hier aber nicht einschlägig. Betrachtet man "der 17-Jährige" als Zusammensetzung, so ergibt sich die Großschreibung zwangsläufig. Denn dann kann nur "Jährige" das Grundwort und 17 die nähere Bestimmung sein. Das Grundwort muß aber, wie die Zusammensetzung, ein Substantiv sein. Die Freigabe der Bindestrichschreibung ermöglicht ja auch die Schreibung "der Siebzehn-Jährige". Hier würde doch wohl kaum jemand "der Siebzehn-jährige" schreiben. Auch hier liegt der Fehler im Bindestrich, nicht in der Großschreibung. Deshalb erlaubt die Großschreibung des Substantivs "17-Jähriger" keine Analogie zur Großschreibung am Satzanfang oder in "30-jähriger Krieg". In diesen Fällen wird unabhängig von der Wortart groß geschrieben, aber eben nur die Anfangsletter (soweit möglich).
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Urs Bärlein
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Dieser Beitrag wurde am 08.03.2009 um 11.07 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4699
Werter Herr Roth, in Zeitungsüberschriften gibt es keine Silbentrennung. Im Fließtext wird selbstverständlich "Siebzehn-jährige" getrennt. Aber beides hat mit dem Problem nichts zu tun.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 08.03.2009 um 10.17 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4698
Über das von Herrn Riemer und Urs Bärlein angesprochene Problem hatte ich mir vor gut zwei Jahren schon einmal Gedanken gemacht, und zwar im Zusammenhang mit dem 30-Jährigen/30-jährigen Krieg, siehe hier. Vielleicht sollte man das Problem einmal dem Rat zur Begutachtung vorlegen.
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 08.03.2009 um 09.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4697
@"Urs Bärlein" Und wie soll das bei der Silbentrennung am Zeilenende funktionieren? Siebzehn-Jährige etwa? Sicherlich nicht nach Springer-Manier mit der Hackmessermethode: Siebzeh-njährige, oder wie der Elekt-roschock, letzteres so gefunden.
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Urs Bärlein
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Dieser Beitrag wurde am 08.03.2009 um 08.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4695
Ausgeschrieben hätte die Überschrift schließlich "Siebzehnjährige Schülerin..." lauten müssen, in herkömmlicher wie in reformierter Orthographie. Herr Riemer hat da, glaube ich, eine sehr interessante Beobachtung gemacht. Wenn schon Ziffern vermeintlich nicht für Majuskeln eintreten können, warum sollte dann im Fall der – positionsbedingten – Großschreibung von Adjektiven anderes gelten als für Substantive?
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Karin Pfeiffer-Stolz
Düren
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Dieser Beitrag wurde am 08.03.2009 um 06.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4694
Herrn Riemer:
Lautet der Satzanfang etwa auf: "Jährig?"
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2009 um 23.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4691
Ich finde ja "17-Jährige Schülerin" auch bescheuert, egal wo, aber in sich ist der Neuschrieb an dieser Stelle schon konsistent, denn am Anfang von Sätzen und Überschriften werden auch Adjektive groß geschrieben.
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2009 um 18.49 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4689
Lieber Herr Ludwig, die 17-Jährige Schülerin in der Überschrift und die 17-jährige Schülerin im Text sind ein gutes Beispiel für die Gedankenlosigkeit, mit der insbesondere beim Springer-Verlag gearbeitet wird. Ich gehe mal davon aus, daß das Textprogramm für den Schreiberling beide Formen (Substantiv und Adjektiv) bereithält, er sich aber nicht der Mühe unterzieht, selbst zu denken. (Wie einfach wäre doch die 17jährige... !) Eine Zeitlang habe ich den jeweiligen Redaktionen des Verlags Fehler, die besonders ärgerlich waren, vorgehalten, bis ein stellvertretender CR, dem ich wohl auf den Nerv ging, fragte, was ich eigentlich von ihm wolle. Meine Antwort: Ich sammle Zeitungsmurks. Seine lapidare Antwort: Dann haben Sie ja eine dankbare Aufgabe, viel Spaß.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 07.03.2009 um 15.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4687
Was für eine *Welt*: "17-Jährige Schülerin verlässt entnervt 'DSDS' Sie war dem Druck nicht gewachsen: Bei der Casting-Show 'Deutschland sucht den Superstar' hat die 17-jährige Schülerin Vanessa Civiello aufgegeben." (Welt.de, 7.3.09) So schwer ist es doch nun wirklich nicht, ein Eigenschaftswort von einem Hauptwort zu unterscheiden. Aber das kommt davon, wenn man sich von Nichtskönnern einreden läßt, wie man denn neu gefälligst zu schreiben hätte, und man kommt ganz durcheinander, nicht wahr, ja.
Aber auch stilistisch geht's da durcheinander: "Opel hat noch keinen Cent Steuern gezahlt // Die Regierung ist mit Staatshilfen für Opel zurückhaltend. Das hat einen guten Grund. Der Autobauer Opel hat einem Bericht zufolge in Deutschland noch keinen Cent Steuern bezahlt." Steuern zahlt man; man bezahlt sie nicht. Aber Opel weiß das ja auch nicht so richtig. Aber die bauen Autos, nicht Texte.
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Karin Pfeiffer-Stolz
Düren
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2009 um 20.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4650
Das ist doch zu drollig, das muß ich einfach hier einstellen:
Im Versandkatalog von "pro idee" gefunden:
"Ein Maulwurf geplagter Gartenbesitzer berichtet..."
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 26.02.2009 um 21.46 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4644
"Der bereits mehrfach wegen Volksverhetzung vorbestrafte habe unter anderem..."
Das geht nun auch wieder zu weit.
Springers WELT KOMPAKT heute.
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Arno Pielenz
Cottbus
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Dieser Beitrag wurde am 25.02.2009 um 09.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4636
Ein Mal ist kein Mal.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 25.02.2009 um 02.27 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4635
Na, es geht doch auch mal vernünftig, selbst bei *Bild*: "Graf, die beim traditionsreichen englischen Turnier siebenmal im Einzel triumphierte." (www.bild.de [Newticker], 24.02.09)
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 24.02.2009 um 12.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4630
Wer wird hier gestört oder nicht gestört? "Der Mond stört ausnahmsweise Mal nicht, da Neumond ist." (stern.de)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 20.02.2009 um 21.42 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4624
Einmal ist offenbar kein Mal: "Über ihre Arbeit hat die Literaturstudentin aus Nantes ein Buch geschrieben – es wurde in Frankreich ein Bestseller (über 100 000 Mal verkauft). // Lesen Sie mal, was sie alles erlebt hat*: [...]" (www.bild.de)
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Robert Roth
Gau-Algesheim
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Dieser Beitrag wurde am 14.02.2009 um 23.06 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4607
>Zwischenzeitlich hat sich Vieles geändert.< Braver Reformschrieb der OFD Koblenz.
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 08.02.2009 um 19.33 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4575
Heute auf der Startseite des Programms des ZDF: "Schweden von Innen besuchen". Die gleiche Schreibung findet sich auch im Titel des dazugehörigen Kurzfilms.
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,7265773,00.html
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 05.02.2009 um 19.20 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4541
"Ackermann schwimmt zurecht gegen den Strom" (*Welt.de*, 05.02.2009,9:10 Uhr) — Unsre arme Welt!
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 05.02.2009 um 08.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4532
Die EU ist zu israel-freundlich - und so Mitschuld an den Toten, meint Carsten Kühntopp
(tagesschau.de, 5. Januar 2009)
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2009 um 11.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4511
Ich habe mich auch schon gefragt, ob ich durch die "Reform" übermäßig sensibilisiert wurde, aber ich glaube doch mehr, daß durch die Reform, wie auf diesen Seiten schon öfter dargelegt, das Sprachempfinden der Allgemeinheit gestört wurde, so daß jetzt nach vermeintlichen oder tatsächlichen, insgesamt natürlich widersprüchlichen "Regeln" geschrieben wird. Mein Fundstück - und ich glaube nicht, daß früher jemand auf eine solche Idee gekommen wäre: "Mit kleinen Scherzen, aber auch mit freundlichen wie bestimmten Gesten, wenn etwa das deplazierte Klatschen oder Husten im Konzert Überhand nimmt." (Über Thomas Quasthoff in Mobil, dem Magazin der Deutschen Bahn, 1/2009; deplaziert übrigens tatsächlich ohne t!)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2009 um 00.26 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4509
Aus dem offiziellen Prospekt zur Neuverfilmung "Effi Briest" über den Originalroman von Fontane:
"Das Buch vibriert geradezu vor Sexualität, aber der Text gibt sie nicht Preis."
Wenn wir hier anhand solcher Beispiele die RSR anprangern und ihr die Hauptschuld geben, dann frage ich mich oft, wie war das eigentlich davor, hat es da nicht solche Fehler auch schon gegeben? Mir selbst ist sowas früher nicht so oft aufgefallen. Aber vielleicht liegt das nur daran, daß ich und vielleicht auch andere in diesem Kreis durch die "Reform" sehr sensibilisiert wurden? Ich glaube, früher habe ich sowas einfach meistens überlesen. Gibt es Untersuchungen darüber, wie sich Falschschreibungen von solchen Wörtern nach der Reform verändert haben, die von der Reform eigentlich gar nicht betroffen sind?
wert sein und preisgeben (du gibst preis) haben sich nie geändert, aber z.B. Kopf stehen war laut 21. bis 23. Duden tatsächlich (man glaubt es kaum) nur so erlaubt. Erst der 24. Duden schreibt wieder kopfstehen und ich stehe kopf als einzige Möglichkeit vor, und zwar ganz unschuldig schwarz auf weiß, als hätte es Nr. 21. bis 23. nie gegeben.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 30.01.2009 um 00.22 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4502
"Mannheim ist immer eine Reise Wert" (Wochenblatt Mannheim, 29.1.09, S. 2)
Dafür aber dann im gleichen Artikel: "Außerdem habe die Stadt mit dem Schwerpunkt bei den 20 bis 29-jährigen ein sehr junges Publikum."
Das nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit, sowohl bei der GKS (wegen den neuen Jährigen) als auch beim Bindestrich.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 28.01.2009 um 08.36 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4490
Jedermann jetzt auch am Rechner: "Nach Informationen von „stern.de“ waren mehrere hundert Daten von Neukunden über einen einfachen Internet-Link tagelang für Jedermann abrufbar." (www.bild.de, News-Ticker)
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 20.01.2009 um 20.44 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4466
Heute in der SÜDWESTPRESSE in einem Beitrag über längere Partnerbeziehungen: "Gleich und Gleich gesellt sich gern" und dies sowohl in der Überschrift als auch im Text, also kein Tippfehler.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 18.01.2009 um 18.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4455
Uneinigkeit bei so einigem: Welt.de, 17.01.2009, aktuelle Nachrichten von 20:56 Uhr: "Die Vorstellung, dass ich jetzt dort stehen und als 44. Präsident eingeschworen werde, ist etwas, dass unsere Kinder hoffentlich als selbstverständlich ansehen werden." Aber dann eben doch auch, Gott sei Dank: "Jeder einzelne von uns trägt Verantwortung für die nächste Generation, das will ich vermitteln [...]" Welt.de, 18.01.2009, aktuelle Nachrichten von 17:50 Uhr, aber: "Dabei geht es bei der Landtagswahl um Einiges: Im Raum steht nicht nur die Frage, [...]"
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 18.01.2009 um 12.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4454
Sind Sie ein Erster? Glückwunsch! Dann dürfen Sie heute wählen:
»Das Superwahljahr 2009 ist eröffnet. Als Erste sind die Hessen dran: Nach nur einem Jahr müssen sie am heutigen Sonntag erneut einen Landtag wählen.«
SPIEGEL ONLINE, 18.01.2009
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 17.01.2009 um 14.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4451
Heute (17.01.2009) mal wieder in der SÜDWESTPRESSE:
"Jeder, der ein Bisschen etwas von Selbstständigkeit (sic!) versteht, weiß: Das geht nicht mehr."
Und es geht noch weiter, auf der gleichen Seite in einem Artikel über Obama: "Nah ran kommen nur ganz Wenige." "Bei der historischen Amtseinführung will man erst Recht nichts anbrennen lassen."
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Karsten Bolz
Hofheim
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Dieser Beitrag wurde am 15.01.2009 um 15.42 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4443
Die reformierte Groß- und Kleinschreibung ist ja so einfach! Das beweist uns heute Spiegel Online mit einem Beitrag über die Firma Borgward. In der Nachrichtenübersicht heißt es:
Sie waren einmal das Maß der Dinge: Die Wagen aus den Bremer Borgward-Werken gehörten in den fünfziger Jahren zu den begehrtesten Autos auf deutschen Straßen. Dann ging die Marke Pleite.
Der Beitrag selbst liest sich dann so:
Sie waren einmal das Maß der Dinge: Die Wagen aus den Bremer Borgward-Werken gehörten in den fünfziger Jahren zu den begehrtesten Autos auf deutschen Straßen. Dann ging die Marke spektakulär pleite.
Na wie denn nun?
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 14.01.2009 um 23.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4431
SZ, 9.1.09, alles auf Seite 11, Hervorhebungen von mir:
"In der Wilderness gehen einmal mehr die Bataillone in Stellung: Die Einen kämpfen für die Würde eines historischen Ortes, ...; die Anderen streiten, ganz gegenwärtig, für eine ökonomische Chance in Zeiten der Krise, ..."
Die einen und die anderen beziehen sich auf die Bataillone, das sollte also m.E. auch im obigen Satz alles klein geschrieben werden. Aber dies:
"Und dort stirbt ganz eindeutig einer, weil er in eine Welt gerät, die nicht mehr die seine ist."
Hier ist klein nun gerade falsch, denn in die seine Welt kann er nicht geraten, hier sehe ich es als echte Substantivierung: die Seine.
(Korrektur: Danke für die Diskussion dieses zweiten Punktes an dieser Stelle, "die seine" ist richtig geschrieben.)
Folgendes ist nicht GKS, aber weil's gerade auf derselben Seite steht: Aufei-nandertreffen und Ausein-andersetzung (Der erste reformierte Duden ließ nur ei-nander zu, genau wie das DUW 2003. Der letzte Duden erlaubt beides.)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 31.12.2008 um 18.12 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4392
"Für Viele auf der Welt hat das Neue Jahr bereits begonnen / Hamburg (dpa) - [...]" (© Die Welt [Newsticker] am 31.12.2008 um 14:49 Uhr) — Na, dann Prosit Neujahr allen! Jedenfalls nicht nur Herrn, Frau oder Fräulein Viele.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 31.12.2008 um 14.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4387
Mannheimer Morgen, 31.12.2008, S. 14 (Hervorhebungen von mir):
"Wer einen anderen einen "Dummschwätzer" nennt, muss ihn darum nicht unbedingt beleidigt haben. Zwar sei die Wortwahl ehrverletzend, entschied das Bundesverfassungsgericht. Sie sei aber erst dann eine Schmähung, wenn nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache im Vordergrund stehe, sondern die Diffamierung des Anderen."
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Urs Bärlein
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Dieser Beitrag wurde am 28.12.2008 um 17.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4379
"Licht von Oben oder von anderen Planeten" (FAZ, 27.12.08, S. 32; Überschrift)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 12.12.2008 um 21.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4346
Ist *Bild* (Bild.de, 12. Dez. 08, 18:13) wenigstens auf dem richtigen Wege mit "Der 48-jährige habe am Nachmittag in seiner Firma in Köln-Poll eine Papierladung auf Fremdstoffe untersucht [...]", oder ist da bei Springer (vgl. #4106) heutzutage halt sowieso eben vieles falsch? — Aber hier sind die ganz sicher auf dem falschen Weg: "Hannover (dpa) - Nach der Ausstrahlung der Dokumentation «Recht zu Sterben» über einen begleiteten Selbstmord im britischen Fernsehen hat die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann die öffentliche Zurschaustellung des Themas scharf kritisiert." © Die Welt (newsticker) am 12.12.2008 07:07 Uhr
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 11.12.2008 um 08.32 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4344
Unter der fetten Überschrift "Vielfalt am Reizvollsten" schreibt der Mannheimer Morgen heute auf Seite 13: "Für mich ist die Vielfalt hier am Reizvollsten."
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Roger Herter
Basel
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Dieser Beitrag wurde am 10.12.2008 um 08.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4339
Bereits seit 2002 – wie ich gerade lese – läuft in der ARD eine Serie mit dem Titel "Um Himmels Willen". Ein Versehen? Kaum, da sich diese Schreibung bis heute gehalten hat. Vielleicht ein Wortspiel, das sich dem nicht-katholischen Humor arglistig verschließt?
Ach, es ist viel simpler. Man hat den Fehler eben erst bemerkt, als schon über ein Dutzend Folgen abgedreht waren. – Was war da zu tun? Gar nichts, wie ein Wiki-Artikel enthüllt: "Die Redaktion entschied sich gegen eine kostenintensive Korrektur."
(Das 'Buch zur Serie' heißt übrigens – "Um Himmels willen".)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 12.11.2008 um 13.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4185
Zuerst hatte ich es eigentlich auch soherum verstanden. Aber dann bin ich auf die wohl nur sarkastisch gemeinte Bemerkung von Herrn Burger hereingefallen.
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 12.11.2008 um 12.26 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4184
Ich fand ganz klar, was Herr Wagner sagen wollte. Ich habe neulich etwas Ähnliches in der "Süddeutschen" gelesen. In einer Überschrift zu einer Buchbesprechung stand "Das Kapital – auf katholisch". Eigentlich hätte die reformgläubige SZ in Analogie zu "auf Deutsch" doch Großschreibung wählen müssen.
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 12.11.2008 um 10.16 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4183
Lieber Herr Burger, bevor Sie die Firma dazu verleiten, unnötigerweise auf neue Rechtschreibung umzusteigen, bisher schrieb man "ich sage es auf deutsch, auf russisch, auf englisch, ..." Mir war nicht ganz klar, wie Herr Wagner das mit dem "auf orientalisch" meinte, aber auch wenn es keine Sprache ist, so ist es formal die gleiche Konstruktion und sollte m.E. auch klein geschrieben werden.
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Heiko Burger
Furtwangen
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Dieser Beitrag wurde am 12.11.2008 um 09.24 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4182
Danke für den Tip!
Der "Arabische Gewürztee" der Marke "Bad Heilbrunner" ist meine Hausmarke. Werde die Firma mal anschreiben, zwecks Rechtschreibung.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 11.11.2008 um 08.17 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4175
Arme WELT: "Luxus beeindruckt mich nicht im Geringsten" (im Titel) / "Mich beeindruckt Luxus nicht im Geringsten" (im Artikel, Welt.de, 7.11.08). Ja, dann wo denn?
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 09.11.2008 um 14.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4163
Auf der Schachtel des "Arabischen Gewürztees" der Marke "Bad Heilbrunner":
"Bekömmlichkeit auf orientalisch!"
Weil es hier offenkundig keine andere sinnvolle Möglichkeit gibt, wird orientalisch klein geschrieben – trotz des auf. (Ob das wie bei dem legendären Spinnefeind noch zu einer Regeländerung führt?)
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 08.11.2008 um 05.52 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4157
Mannheimer Morgen, 8.11.2008, Beilage S. 3:
"Das wichtigste ist das Erwachsen werden."
(Dies hätte auch zu GZS gepaßt, aber wegen der beiden "das" setze ich es hierher.)
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 04.11.2008 um 18.54 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4145
FAZ.net, 3. 11. 2008:
Deutsch-türkisches Fernsehen Das Experiment ist fürs Erste gescheitert
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 29.10.2008 um 14.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4119
Ja, so muß sie dann wohl heißen. Mir gefällt das Substantiv auch weder im Nominativ noch in der Präpositionalgruppe, aber es geht ja hier um GKS, nicht um Stilfragen. Deshalb meine ich, man kann eine Theorie "von allem" (von allen Dingen) oder "von Allem" (von der Gesamtheit aller Dinge) machen. So wird es wohl in der Zeitschrift gemeint sein. Da es dort um Materie geht, meint die "Theorie von Allem" wahrscheinlich die sog. Weltformel, die einheitliche/vereinheitlichte bzw. allumfassende Theorie. Jedoch nicht so wie Bill Bryson, der in seinem Buch "Eine kurze Geschichte von fast allem" wirklich über fast alles schreibt. Trotzdem denke ich, daß das "Spektrum d. W." genau von diesem Buchtitel inspiriert ist. Oder sie haben die „Theory of Everything“ einfach wörtlich übersetzt, statt den üblicheren Ausdruck zu verwenden.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 29.10.2008 um 11.52 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4118
Und diese Kategorie würde dann "das Alles" heißen? Na prima!
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Manfred Riemer
Mannheim
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Dieser Beitrag wurde am 29.10.2008 um 10.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4116
Ich denke aber, daß in diesem Fall "Alle" als physikalisch-philosophische Kategorie gemeint ist, es ist als ein abstraktes Substantiv (Substantivierung) zu verstehen. Das ist ähnlich wie bei dem Gegensatz zwischen dem Besonderen und dem Allgemeinen.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 28.10.2008 um 17.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4113
Die Titelseite des Novemberheftes von Spektrum der Wissenschaft wartet mit folgendem goodie auf:
Wann gibt es die Theorie von Allem?
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Dieser Beitrag wurde am 28.10.2008 um 08.42 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4110
Kommentar von Tobias Bluhme, verfaßt am 26.10.2008 um 14.53 Uhr
Im Allgemeinen aufgespürt
Im Rahmen einer Diskussion um die Sommerzeitumstellung wurde nunmehr aufgedeckt, wo sich das Allgemeine befindet:
Wobei Funkuhren in Wien und sogar 70 km südlich davon im Allgemeinen problemlos funktionieren.
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 27.10.2008 um 16.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4108
Untote Putzkolonne: »Die getöteten Soldaten kehren Heim« (welt.de)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 25.10.2008 um 17.29 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4106
Weiterhin vorbildlich Schwierigkeiten mit den bindegestrichelten Jährigen: "Der 59-jährige erhielt auf dem Parteitag in München 90,34 Prozent der Stimmen." (Welt.de, 25.10.08, 16:21)
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 20.10.2008 um 16.36 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4090
"Auf Nichts verzichten - und trotzdem schlank bleiben"
(ZITTY SPEZIAL KOCHEN + GENIESSEN 2008/2009)
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 16.10.2008 um 19.21 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4077
Auch die TAZ lernt es wohl nie: "Wer ist Schuld an Rosamunde Pilcher?"
Guckst Du hier: www.taz.de
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 13.10.2008 um 05.33 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4049
Kinder, lernt Deutsch mit Welt Online (12.10.08, 10:51): "In dem Buch 'Anwalt-Deutsch – Deutsch-Anwalt' verrät Jurist Dr. Ralf Höcker die Geheimnisse eines ganzen Berufsstandes. Die Juristensprache hält er für eine Plage und er weiß, was Anwälte wirklich denken. WELT ONLINE zeigt, wie sie in Zukunft im Gerichtssaal erfolgreich mitreden können." — Na, endlich können auch die das lernen, mit Welt Online.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 08.10.2008 um 00.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4019
»Von Außen ernten wir Kritik dafür, dass es nicht mehr so einfach proportional geht.«
Berliner Zeitung, 10.03.2006
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 07.10.2008 um 19.07 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4017
"Wie Sie lernen, Abends abzuschalten"
(sueddeutsche.de, 7.10.08)
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 06.10.2008 um 23.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4009
»Stempfle blieb Zeit seines Lebens von einem Mord an Pöhner überzeugt [. . .].« (Othmar Plöckinger: Geschichte eines Buches. Adolf Hitler: Mein Kampf, München: Oldenbourg, 2006 (»Eine Veröffentlichung des Instituts für Zeitgeschichte«), S. 136.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 05.10.2008 um 13.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#4000
§ 55 Abs. 4 E 2 und die häßliche Wirklichkeit:
»Gold gilt als Vermögensabsicherung par Excellence.«
SPIEGEL ONLINE, 02.10.2008
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 10.09.2008 um 11.06 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3888
Gesund Genießen! 21 wunderbare Kochgeheimnisse (in großen Lettern auf der Titelseite von TV Hören und Sehen, Nr. 36, 2008)
"Können Sie angesichts dieser Superlative und großen Worte verstehen, dass Manchen ein bisschen bange wird?" (Süddeutsche Zeitung, 9. Sept. 2008)
An anderer Stelle mitten im Satz: Vormittags (Vielleicht soll man sich da "eines" hinzudenken.)
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 23.08.2008 um 09.22 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3818
Sabine Hilliger: Richtig schreiben Neues bei der Umlautschreibung Kölner Stadt-Anzeiger - vor 14 Stunden gefunden Von Sabine Hilliger, 22.08.08, 18:13h Die klangliche Ähnlichkeit zwischen „ä“ und „e“ ist Schuld daran, dass nach der Rechtschreibreform zahlreiche Worte anders geschrieben werden müssen - wie das Quäntchen, überschwänglich oder die Gämse.
http://www.ksta.de/html/artikel/1218660405286.shtml
(Über Google News gefunden)
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Walter Lachenmann
Waakirchen
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Dieser Beitrag wurde am 22.08.2008 um 21.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3817
WELT-ONLINE 22.08.2008
Wenige Zeilen unter dem „DUDEN-QUIZ“ „Beherrschen Sie die deutsche Sprache?“:
Chodorkowski hat sich nie Schuldig bekannt.
Quizfrage: „Beherrscht die WELT-Redaktion die deutsche Sprache?“
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 20.08.2008 um 23.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3805
Der "taz" ist als echtes Revoluzzerblatt ohnehin alles gleich. Ob die Osteuropäer ihre Solidarität mit Georgien als erste oder als erstes zeigten, ist für die "taz" egal. Schlimm ist für die "taz", daß sie es taten, ohne vorher Putin oder wenigstens in Stellvertretung ihres ideologischen Obermeisters die "taz"-Redaktion (d.h. die Diskursoberen) zu fragen, ob sie so etwas denn dürfen.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 20.08.2008 um 04.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3791
Und als Zweites?
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 19.08.2008 um 18.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3780
Als Erstes haben die Osteuropäer Solidarität mit Georgien gezeigt.
(www.taz.de von heute)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 12.08.2008 um 07.52 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3756
Wo das Jährige den Spellcheck überfordert: "Die 24-Jährige Blondine hat schon so manchem berühmten Mann den Kopf verdreht." (SZ.de, 12.08.2008 07:29)
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 04.08.2008 um 19.34 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3711
Susi's Imbissstube aber nicht zu vergessen.
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David Konietzko
Bad Homburg vor der Höhe
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Dieser Beitrag wurde am 04.08.2008 um 18.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3710
Von in’s habe ich im Zusammenhang mit der Reform noch nie etwas gehört. Alle vier reformierten Rechtschreibduden führen im Wörterverzeichnis die Schreibweise ins als einzige auf. Insgesamt hat die Reform den Gebrauch von Apostrophen meines Wissens eher zurückgedrängt als ausgeweitet (z.B. gehts neben geht’s; andererseits Adelung’sche / adelungsche Schreibweise statt Adelungsche Schreibweise).
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 04.08.2008 um 18.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3709
"Die Zwei haben Berlin heute Mittag verlassen und sind jetzt in Hamburg. Sie konnten bestimmen, wo die beiden übernachten. Nur so viel: Eine Nacht im Hostel bleibt ihnen erspart. [...] Reise ins Blaue" (www.welt.de) Naja, Zahlwörter nach Artikeln! Und: War bei "ins" nicht reformerisch auch mal auf einmal ein Apostroph vorgeschrieben?
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Karsten Bolz
Hofheim
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Dieser Beitrag wurde am 04.08.2008 um 14.22 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3707
Spiegel ONLINE heute (Beitrag "Betrüger verticken fiktive Olympiatickets"): Montag früh deutscher Zeit war die Seite beijingticketing.com noch online, ... Wer sagt denn, daß es nicht geht?
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Oliver Höher
Braunschweig
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Dieser Beitrag wurde am 24.07.2008 um 19.40 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3660
Natürlich hapert es in diesem Zitat vor allem mit der Stilistik. Da kämpft ein Lehrer an allen Fronten und muß dabei Schülerberge miterleben. Noch näher am Ersten oder Zweiten Weltkrieg kann man kaum formulieren.
Sodann ist der Relativsatz zwar durchaus noch verständlich, aber leider nicht mehr als solcher zu identifizieren. Die Entfernung des Relativsatzes vom Bezugswort ist noch erkennbar (ich wollte hier durchaus extemporieren), aber die Grammatikkenntnisse des Schreibers sind dafür kaum noch erkennbar.
Vielen Dank, Herr Achenbach. Der verrutschte Konjunktiv I ist ebenfalls wunderbar. Egal, ob der arme Sepp Mechler nun im Kittchen sitzt oder nicht mehr unter den Lebenden weilt. Wenn man wirklich lernen will, wie die indirekte Rede zu meistern ist, dann lese man Thomas Mann. Nicht etwa Heinrich Böll, denn der hätte auch so einen Satz geschrieben.
Aber wo gehört das Zitat nun hin? Die Groß- und Kleinschreibung ist ja tatsächlich nur ein Bonbon aus einer ganzen Wundertüte.
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Klaus Achenbach
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 24.07.2008 um 18.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3659
Armer Herr Mechler! "Das alles hätte Mechler miterlebt und mit Bravour gemeistert" (wenn er nicht so früh gestorben wäre?). Und daß er als verdienter Volksschullehrer auch noch im Arrest sitzen mußte! Doppelt armer Herr Mechler!
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 24.07.2008 um 17.55 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3656
Zum kämpfenden Gestein: Naja, die "Schülerberge" haben eigentlich mehr mit Stil zu tun, und ich verstehe schon, was damit ausgesagt werden soll, schnell und ohne weitere Verwirrung. Die einstens gängigen "Lehrkörper" und ihr "Schülermaterial" sind allerdings im Laufe der Zeit wohl in den Hintergrund gekommen, zeugten sie doch von einer nicht ganz korrekten Sicht. Naja, und dem Relativpronomen "der" hätte zwar ein Komma davor geholfen, aber so weit wie im Warnsatz "Der Ballon flog über den Garten des Professors, welcher platzte" ist es nun auch wieder nicht vom Bezugswort entfernt, daß man es auf jeden Fall in Frage stellen müßte. — Einprägsame Klasse ist: "Lebenslanges Lernen dank der Rechtschreibreform!"
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Oliver Höher
Braunschweig
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Dieser Beitrag wurde am 24.07.2008 um 14.13 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3654
Lieber Herr Wagner,
Ihr Zitat müßte eigentlich gleich unter verschiedenen Rubriken eingestellt werden, so ergiebig ist es.
Es gibt anscheinend nicht nur Probleme mit dem neuartigen Relativpronomen "dass", auch mit "der" eingeleitete Relativsätze geraten zunehmend in Vergessenheit.
Nun hat sogar der/die/das Gestein nach der Sommersonnenwende die oszillierende Angewohnheit, das Genus je nach Präfix zu wechseln, weshalb es zwar noch das Gestein, aber der Urgestein ist. Demnach wäre es jetzt auch die Großmutter, aber dann wohl der Urgroßmutter. Bleibt zu hoffen, daß die Schüler "an vielen Fronten" auch diese neue Grammatik mit Bravour meistern.
Daß man Schüler wie Berge auftürmen kann, war mir auch neu. Merke: Genuswechsel beim Präfix "Ur-" und Schüler sind neuerdings stapelbar. Lebenslanges Lernen dank der Rechtschreibreform!
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 23.07.2008 um 21.33 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3651
"Prüfer behält Recht
Der Prüfer von damals hatte recht. Heute sei Sepp Mechler ein "pädgagogisches Urgestein" der an vielen Fronten kämpfen musste, sagte Kiesel. Vier Bildungspläne, erst Lehrermangel, dann Lehrerschwemme, Schülerberge, Raummangel, die Rechtschreibreform, die Einführung von Computertechnik - das alles hätte Mechler miterlebt und mit Bravour gemeistert."
(Schwäbische Zeitung vom 19. Juli 2008, http://www.szon.de/lokales/leutkirch/isny/200807190289.html)
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Peter Küsel
Norderstedt
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Dieser Beitrag wurde am 03.07.2008 um 14.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3560
"Auf die Europameisterschaft trifft es wieder Mal zu: Der Star ist die Mannschaft."
("Immer eine Lösung", Kommentar von Klaus Hoeltzenbein, SZ vom 28.06.2008)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 28.06.2008 um 01.32 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3536
"Aber nichts für Ungut." (www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/518/182950/4/) "(Gallmann möchte ja, daß man nach Präpositionen generell großschreibt [#3533], ...)." Wo sagt er das?
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verschoben
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Dieser Beitrag wurde am 27.06.2008 um 16.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3533
Kommentar von MG, verfaßt am 27.06.2008 um 16.17 Uhr
Solange es nicht die Ausgabe von Heute ist, geht es doch noch, oder? (Gallmann möchte ja, daß man nach Präpositionen generell großschreibt, und "von" ist nun einmal Präposition).
Kommentar von Mike R., verfaßt am 27.06.2008 um 15.55 Uhr
Auf den Internetseiten der Münchner Abendzeitung findet sich heute die Schlagzeile
"Der alte Mann will Mehr"
(http://www.abendzeitung.de/sport/36438)
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K. Bochem
Köln
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Dieser Beitrag wurde am 24.06.2008 um 01.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3507
die einen - die Anderen und anderes
Der Kölner Stadt-Anzeiger zeigt am 17.6.08 auf seiner "Seite zwei" (Tagesthema) das dpa-Foto eines Warnstreikplakats der IG Metall mit folgender Aufschrift:
"Was für die einen der Wohlver diente Ausstieg ist für die Anderen der langer sehnte Einstieg"
(Ausstieg und Einstieg sind etwa acht bis zehn Leerstellen eingerückt zu sehen, die sonstigen Abstände entsprechen dem Fotoabdruck)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 18.06.2008 um 17.40 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3489
Naja, SZ-Redaktion (sueddeutsche.de): "Die Farbe Lila - wenn schwule Priester Heiraten" Dann aber doch mal: "die deutsche Fußball-Auswahl mit dem mühselig erstocherten 1:0 (0:0)-Sieg gestern abend in Wien". Sodann jedoch wieder: "Kann Bayern Dasselbe von sich behaupten?"
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 11.06.2008 um 20.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3473
Ich glaube, unter der Haube "Kein Thema" redaktionell abgesichert denken die gar nicht mehr an Rechtschreibung: "Auf ihrem Augsburger Parteitag am vergangenen Wochenende hatten die Delegierten der Grünen mehrheitlich dafür gestimmt, alle religiösen Symbole aus Bayerns Schulen zu Verbannen." (www.sueddeutsche.de/,ra13m1/bayern/artikel/243/179691/)
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 11.06.2008 um 18.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3472
Heute im Schwäbischen Tagblatt: "dass die Kilometer-langen Staus auf der L389..." Diese Schreibung (Zerlegung eines Adjektivs in ein groß geschriebenes Substantiv und ein klein geschriebenes Adjektiv, beides mit Bindestrich verbunden) scheint mittlerweile zur "Hausorthographie" dieses Blattes zu gehören. In der mir vorliegenden 22. Ausgabe des Duden ist ausschließlich kilometerlang zu finden. Wahrscheinlich wird das Tagblatt demnächst auch schreiben: Meter-hoch und Meter-lang.
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Karin Pfeiffer-Stolz
Düren
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Dieser Beitrag wurde am 10.06.2008 um 05.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3466
Über "Uns": Dies scheint sich zu verbreiten. Wir stehen am Beginn einer Revolutionierung der Orthographie. Wie lange werden die in der Angelegenheit selbst maßgeblich Beteiligten diesem Treiben schweigend zusehen? Lesen wird zum Ratespiel. Nun gut: spielen wir nicht alle gern, auch mit anderen als mit runden Sachen?
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 09.06.2008 um 23.17 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3464
Über Uns
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Walter Lachenmann
Waakirchen
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Dieser Beitrag wurde am 03.06.2008 um 14.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3435
Wie steigert man "gut"?
Die Kinder, denen zuliebe die SZ auf die neue Rechtschreibung umgestellt hat, lernen es dort so:
gut – besser – am Besten.
"Er ... unterstützt die Parole 'weitermachen' ... – am Besten durch einen neuerlichen Verkauf." (SZ vom 3.6.08, Seite 13, Feuilleton, "Von Verrat ist keine Rede").
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David Konietzko
Bad Homburg vor der Höhe
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Dieser Beitrag wurde am 25.05.2008 um 22.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3379
Als ich meinen Beitrag schrieb, stand der Satz ganz unten auf der verlinkten Seite. Er ist wohl ersatzlos gestrichen.
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 25.05.2008 um 21.55 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3378
Diese Stelle kann ich in dem Artikel nicht finden; wurde da etwas geändert?
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David Konietzko
Bad Homburg vor der Höhe
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Dieser Beitrag wurde am 25.05.2008 um 00.27 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3375
»Als Geldgeber und -beschaffer ist ihm« (dem NPD-Vorsitzenden Udo Voigt) »der als wohlhabend geltende Rieger sehr Recht.« (Spiegel online, ›Rieger gewinnt Machtkampf auf offener Bühne‹, 24.5.2008)
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Martin Valeske
Kohlberg
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Dieser Beitrag wurde am 22.05.2008 um 15.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3365
Wert ist ein Substantiv, also auch zum Abschied von "Titan" Oliver Kahn:
Die Episode aus Kahns ereignisreicher Vita ist in diesen Tagen unbedingt eine Erinnerung Wert, jetzt, da eine Saison zu Ende geht, welche die hiesigen Torhüter wohl so schnell nicht mehr vergessen werden.
Süddeutsche Zeitung, 15.05.2008, S.41
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 22.05.2008 um 15.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3364
… Himmelsscheibe von Nebra. Landesarchäologe Harald Meller verrät auf SPIEGEL ONLINE, wieso das legendäre Archäologen-Fundstück mehr Wert ist als jeder Picasso - und wie viel Show die Wissenschaft verträgt.
Spiegel online 22.05.2008 http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,554338,00.html
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 22.05.2008 um 14.24 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3363
Bitte diese Beobachtungen auch der FR mitteilen. Danke.
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David Weiers
Troisdorf
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Dieser Beitrag wurde am 22.05.2008 um 13.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3362
Aha: "Paul fährt mit dem grünen Auto." Vor "grünen" steht ein Artikel, folglich ist "grünen" ein Substantiv. Also: "Paul fährt mit dem Grünen Auto."
Richtig umgesetzt?
Nää, nää... Die Folgerungen aus solchen Binsenweisheiten erinnern überdies stark an die Orthographie des 19. Jahrhunderts, als es ja durchaus üblich war, "Alles", "Vieles", "die Einen", "Einige" usw. zu schreiben.
Sollte man den lieben Damen und Herren Reformerinnen und Reformern mal in ihre Gesichterinnen und Gesichter saginnen und sagen... äh... ja. Ganz vorsichtig und behutsam aber! Schließlich darf man ja niemanden/niefrauden vor seinen/ihren Kopfin und Kopf stoßen; es wird in Volkspädagoginnen- und Volkspädagogenkreisen nämlich nicht gern gehört. Kann man/frau ja verstehinnen und verstehen: wer/werin (huch?!) hörte schon gerne, daß er/sie mental ja eigentlich wilhelminischer/wilhelmina-... ja... "-ischer" ist, als es damals im KaiserInnenreich jemals gewesen sein könnte? Eben: niemand/niefraud.
Oder so halt...
Ach: alles Unsinn! Mist! Humbug! Weg mit dem ganzen Reformgedöns! So langsam müßte aber doch auch der bornierteste Verlagsfutzi gemerkt haben, daß der Spaß endlich vorbei ist!
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Michael Mann
Dormitz
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Dieser Beitrag wurde am 22.05.2008 um 13.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3361
Herr Ludwig: In der Frankfurter Rundschau fand sich vor ein paar Tagen (18.05.) ein weiterer Teil von Frau Hilligers Rechtschreib"erklärungs"aktion. Dort steht zum Beispiel:
Außerdem ist es ein bisschen leichter geworden, Substantive zu identifizieren. Immer, wenn ein Artikel vorhanden ist, wird großgeschrieben, auch wenn die Ursprungswortart eine andere, etwa ein Adjektiv ist: "Mama ist die Beste. Darüber bin ich mir im Klaren."
Also demnächst auch: "Peter gehört das rote Auto und Petra das Grüne"? Oder: "Fritz hat ein tolles Auto, aber Frieda hat ein Besseres"? Oder vielleicht sogar: "Mama ist die Bessere Hälfte von meinem Vater"? Schließlich ist auch hier ein Artikel "vorhanden" ...
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 21.05.2008 um 14.12 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3350
»Konkret sollen der ehemalige Ministerpräsident Edmund Stoiber, CSU-Parteivize und Bundesagrarminister Horst Seehofer sowie Europaminister Markus Söder, unter Stoiber noch Generalsekretär, ein Verschwörertrio gebildet haben. Die Drei dementierten entsprechende Meldungen gestern.« (Mitteldeutsche Zeitung, 4. April 2008, Seite 4. Hier ist nicht klar, ob es sich um einen redaktionellen Text oder um Agenturmaterial handelt.)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 20.05.2008 um 22.14 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3341
"[...] Chefin des Münchner Circus Krone, dem Größten in Europa." (Bild.de, 20. Mai) — Wann würde eigentlich eine attributive Adjektivform ohne Substantiv noch klein geschrieben werden? Oder gibt's sowas nicht mehr?
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)
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Dieser Beitrag wurde am 19.05.2008 um 17.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3332
»Radiästhesie nennt das Umwelt-Lexikon die Lehre über die Fähigkeit, Strahlungen und Schwingungen zu erspüren, Apperzeption die bewusste Verarbeitung des Erspürten. Und entgegen landläufiger Meinung, sagt das Lexikon, könne Jeder das Wünschelrutengehen erlernen.« (Wochenspiegel Halle [ein Anzeigenblatt, kostenlos], 14. Mai 2008, Seiten 1 und 3)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 18.05.2008 um 22.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3327
Na, wie legt man sich's Recht denn nun bei der FAZ zurecht? "Alle aktuellen Umfragen [/] Koch lehnt Rückkehr in Tarifgemeinschaft der Länder ab - zu recht?" (FAZ.NET, 18. 5.)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 18.05.2008 um 21.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3326
Jaja, die Verhältniswörter für alle Fälle: "Um Aufzufallen, musste man sich an diesem Abend schon etwas einfallen lassen." (Unter Foto 12 von "So schrill feiert Wien den Life Ball" bei Welt.de)
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 02.05.2008 um 14.38 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3261
Das "Schwäbische Tagblatt" lernt es wohl nie: Heute in einem Beitrag über das Maisingen von Studentenverbindungen: "Das sei doch alles ganz harmlos, so ein Farben tragender Student...". (Kursivauszeichnung von mir). Den Farbeimer habe ich allerdings nicht gesehen ;-)
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 02.05.2008 um 10.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3259
Überall Substantive: "Allerdings spricht Einiges dafür, dass die Akzeptanz der Verfassungsgerichtsbarkeit in Deutschland auch damit zu tun hat, ..." (faz.net vom 1. Mai 2008)
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 01.05.2008 um 19.35 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3257
AP, 1. 5. 2008: »Die Witwe des verschollenen und für Tod erklärten amerikanischen Self-made-Millionärs und Abenteurers Steve Fossett soll offenbar die Kosten der Suche nach ihrem Mann bezahlen. [...] Am 15. Februar wurde er für tot erklärt.
© 2008 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten«
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 28.04.2008 um 22.03 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3246
Die SZ übt noch (heute, S. 27, Bildunterschrift im Sportteil):
"Selbst Schuld, wer Michael Ballack so frei zum Kopfball kommen lässt: So fällt das 1:0 gegen Manchester United."
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 23.04.2008 um 12.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3227
Platz Zwei
Dieses Fundstück gehört zwar auch in die Rubrik "GZS in der Praxis", aber über den entsprechenden Fehler wundere ich mich schon gar nicht mehr, daher will ich speziell auf die GKS hinweisen (beides so nur in der Bildunterschrift, im laufenden Text richtig):
"Der Heidkopf Tunnel bei Friedland kam auf Platz Zwei."
(Berliner Zeitung, "Vermischtes", 22.04.2008)
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verschoben
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Dieser Beitrag wurde am 20.04.2008 um 21.12 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3211
Beitrag von Horst Ludwig (St. Peter, MN, USA) vom 19.04.2008, 02.53 Uhr
"Bei der kurzen Zeremonie gratulierte er zum bevorstehenden Passah-Fest. In einer Ansprache lobte Rabbiner Arthur Schneier, ein Holocaust-überlebender, vor allem die Verbesserung der jüdisch-christlichen Beziehungen." (© Die Welt, "Newsticker", 19.04.2008 um 00:17 Uhr) Für die Schulen vorbildliche Schreibsicherheit strahlt sowas nicht aus.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 17.04.2008 um 23.24 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3197
#3192: Die RSR hat die strenge Regel von 1954 wiederhergestellt
Nicht ganz, denn § 60 E2 des Regelwerks besagt, daß die Schreibung »im Einzelfall abweichend« festgelegt sein kann, und führt als Beispiel unter anderem die Akademie für Musik und darstellende Kunst an. – Da haben die Verantwortlichen im deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, im österreichischen Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (bis vor kurzem etwas weniger pompös: Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten) und im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten aber noch mal Schwein gehabt.
Übrigens formulierte der Duden vor 1954 liberaler: »In ähnlicher Weise werden oft [also nicht immer, ja nicht einmal meistens; W. M.] die von erdkundlichen Eigennamen abgeleiteten Eigenschaftswörter, zuweilen auch andere, groß geschrieben, wenn sie in Verbindung mit einem Gattungsbegriff einen Einzelbegriff bilden, der von andern derselben Gattung hervorgehoben, gleichsam zu einem Eigennamen gestempelt werden soll, z. B. die Polytechnische Schule, die Eidgenössische Technische Hochschule […]« Diese Formulierung aus der 13. Auflage von 1947 findet sich fast wortgleich, nur mit anderen Beispielen, schon in der noch von Konrad Duden betreuten 8. Auflage von 1905.
Nach meiner Beobachtung gehen Groß- und Kleinschreibung in diesen Fällen in der Praxis völlig durcheinander. Solange keine eindeutige Tendenz auszumachen ist, erscheint mir das »oft« im (ur)alten Duden und im Ickler angemessen.
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 17.04.2008 um 21.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3196
Es ist ein Unterschied, ob eine Kneipe Zum Alten Rathaus oder Zum letzten Zecher heißt, und deswegen sollte die Großschreibung in solchen Fällen auch nicht vorgeschrieben werden. Die Kleinschreibung ist oft besser, da weniger aufdringlich.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 17.04.2008 um 18.54 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3195
Vielen Dank, lieber Herr Konietzko, für Ihre Hinweise. Sie erklären mir, warum ich mich an die Großschreibung des Adjektivs "deutsch" gerade vor "Sprache" gerade im Zusammenhang mit "Seminar/Institut/Professor" usw. ziemlich gut erinnere, — sogar an eine Diskussion zu dieser Frage in irgendeinem Seminar der Germanistik-Abteilung der FU damals (Ende der 50er Jahre), aber leider nicht mehr an das Ergebnis dieser Diskussion und dabei aber auch nicht daran, daß wir eins hatten. Es geht hier also ganz einfach um eine geregelte Schreibung. So studiert man also im Institut für Evangelische Theologie evangelische Theologie und lernt in einem "Seminar der Katholischen Kirche" katholisches Denken und beim Inhaber der »Professur für Deutsche Sprache der Gegenwart am Institut für Germanistik der Universität Potsdam«, wie man gegenwärtig deutsch spricht und schreibt und Germanistik treibt. Schatte und ich denken offenbar leicht anders in dieser Sache, vielleicht sogar irgendwie radikaler, mit einer Formalität weniger, aber, könnte sicher sein, näher an der lebendigen Sache...
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David Konietzko
Bad Homburg vor der Höhe
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Dieser Beitrag wurde am 17.04.2008 um 15.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3192
Natürlich schreibt man nicht *Gerhard kennt die Deutsche Sprache ganz genau. Das spricht aber nicht gegen die Schreibweise Institut für Deutsche Sprache; schließlich heißt es ja auch Ich habe gute Hoffnung, daß ..., aber Kap der Guten Hoffnung.
Es mag richtig sein, daß deutsche Sprache kein Eigenname sei, aber Institut für Deutsche Sprache als Ganzes ist einer. Für solche Fälle sieht der Rechtschreibduden von 1991 folgendes vor:
»R 75 Alle zu einem mehrteiligen Titel oder Namen gehörenden Adjektive [...] werden groß geschrieben. [...] Nicht am Anfang des Titels oder Namens stehende Adjektive werden gelegentlich auch klein geschrieben. Gesellschaft für deutsche Sprache«
Demgegenüber setzen Herr Schatte und Herr Ludwig voraus, die Eigennamen-Großschreibung gelte nur für das erste Wort des mehrteiligen Eigennamens.
Strenger als sein Nachfolger von 1991 ist der Mannheimer Rechtschreibduden von 1954, der ohne Einschränkung vorschreibt: »Groß schreibt man Eigenschaftswörter [...], wenn sie Teil eines Namens oder Titels sind [...].« (S. 47, E, 1) Hiernach wäre Institut für Deutsche Sprache sogar die einzig richtige Schreibweise.
In Herrn Icklers ›Hauptregeln der deutschen Rechtschreibung‹ heißt es: »Traditionell werden auch andere Wörter« (als das erste und das letzte) »innerhalb eines mehrteiligen Eigennamens oft groß geschrieben: Zur Alten Post.« (§ 15 [7] Anm. 2)
Die RSR hat die strenge Regel von 1954 wiederhergestellt: »In mehrteiligen Eigennamen mit nichtsubstantivischen Bestandteilen schreibt man das erste Wort und alle weiteren Wörter außer Artikeln, Präpositionen und Konjunktionen groß.« (§ 60 des Regelwerks in allen Fassungen)
Einen Hinweis auf englischen Einfluß kann ich nicht erkennen.
Übrigens war Horst Haider Munske laut der Homepage seines Lehrstuhls von 1969 bis 1970 »Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Germanische Sprachen und Literaturen der Universität Marburg«. Auf Peter Eisenbergs Internetseite erfahren wir, daß er 1975–80 »Akademischer Rat am Seminar für Deutsche Literatur und Sprache der Universität Hannover« war und 1992–2005 die »Professur für Deutsche Sprache der Gegenwart am Institut für Germanistik der Universität Potsdam« innehatte.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 16.04.2008 um 23.53 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3185
Mein Einwurf #3169 wandte sich nur dagegen, diese Großschreibung dem Einfluß des Englischen in die Schuhe zu schieben; er hatte sie nicht verteidigen sollen. Auch ich bin der Meinung, daß in solchen Namen (von Firmen/Institutionen) die Großschreibung von "deutsch" falsch ist, regelrecht falsch, und Christoph Schatte zeigt das gut auf. Aber die Unsicherheit hier ist älter als die jetzt versuchte Rechtschreibreform. Nicht umsonst schreibt ein alter *Duden* ziemlich detailliert unter "deutsch [...] Großschreibung" dazu: "der Deutsche Krieg (1866) [aber: der deutsche Krieg (irgendeiner)]; der Deutsch-Französische Krieg (1870/71) [aber: der deutsch-französische Krieg (irgendeiner)]". Das sollten sich die Leute bei www.ids-mannheim.de/allgemein/impressum.html und www.goethe.de/kue/lit/dos/dds/en137449.htm mal wieder vornehmen. Denn wirklich, — sie wissen nicht genau, was sie da tun. Aber sie hatten sich halt um die Sache mit dem deutschen Schäferhund und dem Sibirischen Tiger verdient machen wollen und dabei die deutsche Sprache gleich gleichermaßen gesehen. Und wegen sowas ist fürs Goethe-Institut "Das Institut für Deutsche Sprache (IDS) [...] die bedeutendste außeruniversitäre Institution zur Erforschung und Dokumentation der deutschen Sprache", und das ohne jedes weitere Bedenken. Gegen solche Bedeutung ist also gar nichts zu machen.
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 16.04.2008 um 19.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3184
Die von Horst Ludwig (105#3169) aufgeführten Beispiele belegen hinreichend, was Eigennamen sind oder vor der RSR sein durften.
Vor und – in aller Gnade – sogar nach der RSR gibt es Theoretische Physik, und es gibt (mit und ohne Reformer) neben dieser auch eine Angewandte Physik (von einer Sprachwissenschaft in irgendwie vergleichbarem Ansatz sei hier geschwiegen).
Die deutsche Sprache als solche (und so) indessen ist keine Wissenschaft in begrifflichem Sinne. Sollte es jemanden gelüsten, ein "Institut für Deutsch" (als solches und überhaupt) zu errichten, bleiben ihm Großschreib(ungs)probleme erspart. Falls ihm aber an einem Institut liegen sollte, so sich mit der deutschen Sprache (es gibt noch andere – wer hätte es gedacht!) zu befassen beabsichtigt, dann folgt aus dem Erektionsakt allein nicht die Kreation einer neuen Disziplin.
Im Gegensatz z.B. zur Theoretischen Physik (wieviele andere gibt es?) hat es die deutsche Sprache an sich, ein Stück älter zu sein als jegliche Konstitution wissenschaftlicher Disziplinen überhaupt. Und so sollte es bleiben (oder wie der Oberbürgermeister von Berlin es formulieren würde).
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 16.04.2008 um 18.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3183
Vielleicht wird das Schwäbische Tagblatt (Tübingen) nicht ohne Grund im Volksmund auch "Käsblatt" genannt. Täglich stoße ich auf die Ergüsse der Tagblattschreiber und deren Anwendung der RSR. Heute u.a. in einem Beitrag über einen Ärzteprotest: "Gängelung und Unterbezahlung treiben den Medizinernachwuchs ... in Medizin-verwandte Branchen" (Kursivauszeichnung durch mich).
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Paul Westrich
Kusterdingen
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2008 um 21.49 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3174
Heute im Schwäbischen Tagblatt (Tübingen) in einem Beitrag über Empfänger von Arbeitslosengeld II zu lesen: "Aktuell von einem Über-60-Jährigen, der umziehen soll...". Warum hat der Verfasser nicht einfach geschrieben: "Von einem, der umziehen sollte und schon über 60 Jahre alt war". Aber solche Stilblüten der RSR findet man heute oft. Schon vielfach habe ich in dieser Zeitung Schreibungen wie "der 50-Jährige" gefunden.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2008 um 16.39 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3172
Vielleicht doch kein "Flüchtigkeitsfehler" bei denen: "[...] und noch immer ist sein Image nicht das beste." (WELT ONLINE: 15.04.08) Zum Komma: Ja, ja, da kann es ganz natürlich stehen, vor "bevor". Nur spreche ich "'schon lange bevor' als subordinierende Einheit". Wer hat das Komma zwischen "so" und "daß" herausgenommen, wo es zusammen — und dann also als unterordnende Konjunktion — gesprochen wird? In meinem Bauch, lieber Karsten Bolz, rumort's halt etwas. Hm.
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Karsten Bolz
Hofheim
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Dieser Beitrag wurde am 15.04.2008 um 09.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3171
Hmmm, Kommas setze ich eigentlich immer aus dem Bauch heraus...
Ich denke "kannte ich auch schon lange, bevor die Rechtschreibreformer sich von Ideen beeinflussen ließen" kann man so schreiben.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 14.04.2008 um 23.19 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3169
Zu #3168: Ich meine, das mit dem großen "D" in derartigen Institutionsnamen ist schon länger bei uns zu Hause, als daß ich annehmen würde, wir haben es hier mit englischem Einfluß zu tun. So gibt es in Braunschweig eine Straße "Am Hohen Tore". Und Institute für Evangelische Theologie und ein Seminar der Katholischen Kirche kannte ich auch schon lange bevor die Rechtschreibreformer sich von Ideen beeinflussen ließen, die ihres Erachtens im Englischen leichter zu erlernen seien (Auseinanderschreibung, usw.). Irgendwie hatte die Großschreibung hier mit den "Teilen von Namen" zu tun (so wie bei Erste Hilfe), wo wir heute vielleicht sagen, na, die in dem einen Institut studieren halt evangelische Theologie und die in dem andern lehren eben katholische, und wir also nicht ohne guten Grund Kleinschreibung vorziehen. — Dazu gleich was anderes: Wo gehört das Nebensatzkomma hin in "kannte ich auch schon lange bevor die Rechtschreibreformer sich von Ideen beeinflussen ließen"? Wo immer ich es als Pausenmarkierung hinsetzen würde, — Mann, da mache ich keine noch so kleine Pause, und es markierte die Stelle also ganz falsch. Ich spreche "schon lange bevor" als subordinierende Einheit (ähnlich wie "so daß [welches ja auch als "sodaß" erscheint]); aber hinter "auch" gehört das Komma meines eigenen Erachtens auch nicht hin.
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 14.04.2008 um 22.37 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3168
Die Großschreibung auch von Verbformen (Infinitive, Finita usw.) führt Horst Ludwig auf "die englische Großschreibung von fast allen Wörtern in Titeln" zurück. In Analogie zu englischen Regeln ist wahrscheinlich auch die Schreibung des Namens (engl. Titel?) "Institut für deutsche Sprache" nachgebessert worden zu "Institut für Deutsche Sprache" .
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 14.04.2008 um 19.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3167
Mal so, mal so "auf erotischer Erkundungstour" auf *Welt.de* (14.4.): "Ihr Roman 'Feuchtgebiete' wurde schon mehr als 400.000 mal verkauft." (Unterm Foto.) "Das Buch hat sich inzwischen nahezu 500.000 Mal verkauft." (Im Text.)
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verschoben
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Dieser Beitrag wurde am 11.04.2008 um 14.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#3161
Beitrag von Horst Ludwig (St. Peter, MN, USA) vom 11.04.2008, 01.31 Uhr
Heute in *Welt.de* in einer Reihe von preiswürdigen Fotos der Titel zum Bild 32: "Kategorie 'Nature': Christian Broens, 'Wenn Sonnenstrahlen Tanzen'." Spielt bei der Großschreibung der Verbformen hier auch die englische Großschreibung von fast allen Wörtern in Titeln eine Rolle? Im Deutschen haben wir jedenfalls diese Regelung nicht.
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 27.02.2008 um 08.21 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2994
Es ging um einen möglichen Termin für Sondierungsgespräche. Das Problem der Hamburger Grünen: Bis Morgen darf das kein Thema sein. Denn erst dann kommt die Landesmitgliederversammlung der Grünen zur Nachwahl-Analyse zusammen ...
Spiegel online 27.02.2008 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,537871,00.html
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2008 um 15.50 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2902
Auf folgenden Kommentar von Herrn Ickler im Rechtschreibtagebuch ist auch von dieser Rubrik aus hinzuweisen:
Heute lese ich "Leck schlagen" – ein weiterer Fall von Substantivose, auch Morbus Gallmann. Die Reform hat hier ursprünglich nichts geändert, es blieb bei der alten Dudenvorschrift "leckschlagen" (während ich natürlich nur fakultative Zusammenschreibung vorsah, wie es der Schreibwirklichkeit entsprach). Erst in der letzten Fassung des amtlichen Wörterverzeichnisses taucht plötzlich "leck schlagen" als neue Variante auf. Duden und Wahrig verzeichnen es, empfehlen aber weiterhin Zusammenschreibung. Die Großschreibung "Leck schlagen" entspricht der von Gallmann und Sitta entwickelte Logik laienhafter Herleitung (aus "ein Leck schlagen", wie "in die Pleite gehen" usw.). Solche verkehrten Gedanken zeugen sich fort und gebären immer wieder neue Leibesfrüchte.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2008 um 12.23 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2899
Und noch ein Versehen?
»Im übrigen sei nicht nur Deutschland allein aufgefordert worden, Truppen in den Süden Afghanistans zu entsenden, fügte Steinmeier hinzu.«
(heute.de, 01.02.2008)
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2008 um 11.12 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2898
Ein Versehen?
»Als die hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti am Sonntag abend vor ihre jubelnden Genossen trat und sich zur Wahlsiegerin ausrief, stutzten viele Fernsehzuschauer: [...]«
(SPIEGEL ONLINE, 30.01.2008)
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 01.02.2008 um 08.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2897
Vatikan
„Ha-a-leh-luu-ja ...“ Das kommt von draußen. Vorm Gitter stehen die Ersten, die Reinen, die Guten.
Stehen da nun „die Ersten der Hierarchie“ neben den Reinen und Guten – oder „die ersten, nämlich die Reinen und Guten“?
Spiegel online 1.2.08 http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,531456,00.html
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 20.01.2008 um 20.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2866
"Er ist erst Neunzehn, doch auf der Schanze und in der Loipe kennt der junge Deutsche weder Angst noch Freunde." (www.faz.net/s/homepage.html; 20.1.08 [etwa 20 Uhr]) Und was die FAZ-Leute nicht alles nicht kennen! Auf jeden Fall weder Gnade mit den armen Schulkindern noch Schreibwissen für sie.
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 16.01.2008 um 12.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2829
Gefunden bei zeit.de: Die Begründungen für eine Herabsetzung des Strafalters halten einer Überprüfung kaum Stand.
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David Weiers
Troisdorf
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Dieser Beitrag wurde am 12.01.2008 um 00.04 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2804
Welcher Pädagoge weiß Qualifiziertes über Sprache? Wüßte er solches, würde er sie und mit ihr etwas vermitteln und wäre also nicht Pädagoge.
Also das schreib ich mir ab und häng's übers Bett. Das kann man sich ja gar nicht oft genug verinnerlichen.
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 11.01.2008 um 17.59 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2799
Daß der deutsche Schäferhund wiederersteht (das ist immer noch ein deutsches Verb – zu lat. restituere), steht in den Büchern und stand für irgendwann zu erwarten ("war angesagt" -sic!). So mancher Jäger soll schon zu seinem Dackel / Teckel gesagt haben: "Du verstehst wohl kein Deutsch?!" Der Dackel indessen sehr wohl, wollte aber gerade nicht. Ein Glück, daß die Amis heute sparsamer sind als einst die Polizei von Sachsen und also keine Bernhardiner importiert, denn diese Tierchen verstehen nur Schwyzerdütsch. Eine Katastrophe (die Situation, nicht die Sprache!).
Der feine Unterschied zwischen `Deutsch lernen / verstehen´ und `deutsch lernen / verstehen´ muß Pädagogen verborgen bleiben. Welcher Pädagoge weiß Qualifiziertes über Sprache? Wüßte er solches, würde er sie und mit ihr etwas vermitteln und wäre also nicht Pädagoge.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 11.01.2008 um 16.54 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2798
Folgendes habe ich gerade an meine Studenten hier geschickt: >>> Deutsch: Jetzt auch Tier-Weltsprache >>Für ihre Schäferhunde lernen britische Polizisten Deutsch London (dpa) - Weil Deutsche Schäferhunde kein Englisch können, müssen britische Polizisten jetzt wichtige Kommandos in der Fremdsprache lernen. Befehle wie «Sitz!», «Aus!» oder «Beiß!» werden Hundeführern in insgesamt 16 Polizei-Einheiten des Königreichs beigebracht, damit ihre aus Deutschland importierten Vierbeiner verstehen, was sie machen sollen, berichtete die Zeitung «Daily Telegraph». Allerdings wollen die britischen Polizisten langfristig erreichen, dass [daß] die Hunde auch englisch [Englisch] verstehen. (Welt-Newsticker am 11.01.2008 um 14:10 Uhr)<< "deutsch sprechen (i, a, o)", aber "Englisch verstehen (e, verstand, verstanden)"! "deutsch können (kann, konnte, gekonnt), aber "gutes/kein Englisch können, &c."! (Die Reformierer denken, daß die deutsche Sprache [die Sprache / das Schulfach Deutsch] dasselbe wie das Adverb "deutsch" ist; aber das ist eben nicht richtig gedacht. "deutsch lernen/verstehen" ist daher etwas ganz anderes als "Deutsch lernen/verstehen".) <<<
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rr bth
Bayreuth
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Dieser Beitrag wurde am 06.01.2008 um 15.07 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2773
Die ganz Jungen Jungen
SPIEGEL 1/2008, S. 108: [...] die ganz Jungen haben noch Poster ihrer Idole an den Wänden.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 05.01.2008 um 10.40 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2760
Wobei es mir natürlich um »eine Schöne Weihnachten« und »einen Guten Rutsch« ging.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 05.01.2008 um 09.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2759
Vielen Dank für die Hinweise (die ich durchaus brauchen kann). Aber mein Hinweis wollte eben die Schreibfehler des Pforzheimer Schlüsselnotdienstes erklären und aufzeigen, wie sich überhaupt vertrauensvoll fehlerhaftes Schreiben jetzt entwickelt. Da kann der Lehrer tausendmal sagen: "Lesen Sie erst dreimal selbst Korrektur, und dann erst benutzen Sie das Korrekturprogramm." Aber nein: Schneller richtig ist doch wohl, was das ja gekaufte Korrekturprogramm nicht korrigiert. Und daher dann eben auch eine Menge unserer Fundstücke.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 04.01.2008 um 23.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2755
Oder ändern Sie unter den Autokorrekturoptionen die Standardeinstellung »Jeden Satz mit einem Großbuchstaben beginnen« bzw. »Jede Tabellenzelle mit einem Großbuchstaben beginnen«.
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 04.01.2008 um 21.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2752
Benutzen Sie Word? Dann probieren Sie es mal mit einem manuellen Zeilenumbruch statt eines Absatzendes, d.h. drücken Sie "Shift-Enter" statt bloß "Enter".
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 04.01.2008 um 20.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2750
Zu #2748: Ich bin sehr böse auf hypermodernisierte Schreibprogramme, die mir nach der Meinung ihrer Hersteller das Tippen vereinfachen, aber es mir wirklich nur erschweren, und die Tippern beim Tippen auch jedes letzte eigene Mitdenken wegsuggerieren. So fängt nach Meinung dieser Erleichterer jeder neue Absatz, Text nach Eingabe des Absatzzeichens also, doch mit einem großen Buchstaben an, nicht wahr? Bloß kommt der mir andauernd in die Quere, wenn ich Verse tippe. Und von diesen Großbuchstaben nach jedem Absatzendezeichen (damit der Text aufs Papier paßt) zu denen nach den Artikeln ist es bei der automatischen Grammatikkorrektur eben nicht mehr weit. Und von da zu handgeschriebenen originellen Texten ist's nicht viel weiter. Das Rechtschreibkriterium ist nicht mehr, ob etwas nach einem System richtig geschrieben ist, sondern ob der Computer es beanstandet.
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 04.01.2008 um 18.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2748
Aus gegebenem Anlaß fragte ich mich neulich, ob jemandem Frohe Weihnachten wünschen nach der Schulnorm korrekt sei, analog zu jemandem Gute Nacht wünschen, Adieu sagen, Bitte sagen usw. (Müßte man nicht konsequenterweise die Zitatwörter in solchen Fällen in Anführungszeichen setzen?) Um so mehr mußte ich schmunzeln, als ich heute an der Tür eines Schlüsselnotdienstes in Pforzheim einen Zettel mit folgender Aufschrift las:
Liebe Kunden Unser Geschäft hat Urlaub Vom 21.12.2007 bis 06.01.2008 Ich wünsche allen eine Schöne Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 04.01.2008 um 07.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2740
»Schon einmal dachten SPD und Grüne, er [Roland Koch] betreibe nur billigen Populismus, als er Sprachunterricht für Vorschulkinder in Hessen einführte. Heute ist es [?] fast Gang und Gäbe in der Republik.«
(SPIEGEL ONLINE, 03.01.2008)
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 21.12.2007 um 12.00 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2700
"Allgemeine Informationen des Nationalparks finden Sie im Faltblatt 'Ein Nationalpark für Alle' und den weiteren Faltblättern"
Und das in Bayern!
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Wolfram Metz
Den Haag, Niederlande
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Dieser Beitrag wurde am 13.12.2007 um 21.11 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2676
Es ist noch Hoffnung (Fettung von mir):
»Alles schien da bereits in trockenen Tüchern - die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die 3sat-"Kulturzeit" - die Redaktion sitzt neben dem ZDF - meldeten als erste, der Spiegel habe einen neuen Chef.«
Quelle: taz.de, 13.12.2007
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Dieser Beitrag wurde am 12.12.2007 um 13.33 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2671
Beitrag von Philip Köster, eingetragen am 11.12.2007 um 19.13 Uhr
Unerträglich, liebe Frau Salber-Buchmüller,
ich stimme Ihnen zu. Ich möchte nur zu bedenken geben: Unsere Rechtschreibung ist nicht sakrosankt: eben weil sie Menschenwerk ist, darf sie auch von Menschen geändert werden. Doch wenn das geschieht, braucht das auch immer eine Begründung, und die sehe ich eben nicht.
Die Großschreibung von Pronomina ("Das Leben der Anderen", "Er ist der Einzige", "So sprach der Zweite") scheint mir von einer außerordentlichen Abgestumpftheit derer zu zeugen, die sich nicht genierten, als oberste Sprachhhüter sich aufzuspielen, die sich dieserart doch nur der Lächerlichkeit preisgaben.
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Ruth Salber-Buchmüller
Mülheim-Ruhr
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Dieser Beitrag wurde am 11.12.2007 um 18.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2664
FAZ-online gestern:
"(...), und da die Weltuntergangslobby ja auf Vieles kommt, (...)
und weiter:
"(... ) ist eben ein Medium unter vielen geworden."
Wie denn nun? Vieles - vielen?
Meinem Eindruck nach verstärkt sich in den Zeitungen, auch z.B. im Spiegel, die Tendenz zu: der Erste, der Einzige, Vieles, Manches, Keiner, Einiges, usw
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Michael Schuchardt
Oberursel
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Dieser Beitrag wurde am 07.12.2007 um 12.06 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2647
In einem Forum fand ich den folgenden Satz:
"Jedoch mit den Farben der Fotos bin ich sehr unzufrieden, denn alle haben einen Roten Stich." Wer ist denn vor der RSR auf die Idee gekommen, "roten" groß zu schreiben? Das Phänomen findet man inzwischen massenhaft.
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Michael Schuchardt
Oberursel
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Dieser Beitrag wurde am 29.11.2007 um 10.36 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2609
"...im Wesentlichen..." Als ich in das Beiheftchen der DVD "Der Kurier des Zaren" von 1976 blickte, fand ich zu Beginn die o. g. Schreibweise. Naja, was sollte ich auch anderes erwarten, dachte ich. Aber zwei Seiten weiter folgte "im wesentlichen". Hier zeigt sich m. E., daß die "böse" bewährte (Hyde-)Rechtschreibung sich gegenüber der "guten" (Jekyll-)Rechtschreibung immer wieder durchsetzt. Das liegt einfach daran, daß man das Wort in diesem Zusammenhang wirklich nur gegen das innere Gefühl groß schreiben kann. Die Reformer werden zumindestens hier langfristig Schiffbruch erleiden.
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 26.11.2007 um 15.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2597
"Hier schmeckt`s am Besten!"
(Werbeprospekt HHP 36_07_T6, "Preise wie vor 40 Jahren", von Möbel Höffner)
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 16.11.2007 um 17.16 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2566
Von dieser Schuld lese ich alle paar Tage einmal. Ich wundere mich nur darüber, daß noch niemand "Das ist Schade" geschrieben hat. Schließlich ist das doch auch ein Substantiv ...
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 16.11.2007 um 16.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2565
"Gerd Müller ist beim FC Bayern an allem Schuld"
www.welt.de
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K. Bochem
Köln
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Dieser Beitrag wurde am 11.11.2007 um 18.35 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2520
Mal wieder der Kölner Stadt-Anzeiger, 30.10.2007, S.25, gleich im ersten Artikel auf der "Köln"-Seite (man muß nicht suchen, es springt einem direkt in die Augen):
>> Auch in Köln gingen gestern Tausende Anrufe [...] ins Leere. [...] Diese Erfahrung machten gestern viele Tausend Telefonkunden. [...] Von Mal zu Mal seien Verbindungen zustande gekommen - oder auch nicht. [...] (adW) <<
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 08.11.2007 um 11.12 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2508
Offenbar ein Zweikampf auf See:
"Frachter schlägt Leck Ein Bananenfrachter ist bei schwerem Seegang auf dem Weg von Antwerpen nach Hamburg Leck geschlagen." (sueddeutsche.de)
Weiter unten um Text ist dann allerdings von einem "leckgeschlagenen Bananenfrachter" die Rede. Sicher alles sehr hilfreich für die Schüler, denen zuliebe der ganze Zirkus doch inszeniert wurde.
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 05.11.2007 um 17.16 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2500
Es war schon etwas länger her, daß im SPIEGEL das "Substantiv" Lateinisch gebraucht wurde (vgl. hier):
»Französische Benediktinermönche, die der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahestehen, wollten einziehen in das altehrwürdige Gemäuer. Doch ihr Plan hat einen handfesten Glaubensstreit ausgelöst – weil sie den katholischen Gottesdienst noch im alten Stil zelebrieren: komplett auf Lateinisch und mit einem Priester, der seiner Gemeinde den Rücken zukehrt.«
(Der Spiegel Nr. 14 vom 2. April 2007, Seite 62)
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 02.11.2007 um 16.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2477
GMX MultiMessenger – Der Eine für Alle
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rr bth
Bayreuth
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Dieser Beitrag wurde am 31.10.2007 um 11.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2456
So wirken die „Jährigen“ besonders albern:
Der Bund hatte mit der Gesetzesänderung für Unter-25-Jährige vor allem die Hoffnung verknüpft, die Unterkunftskosten merklich zu senken. Nordbayerischer Kurier, 31. Oktober 2007, S. 23
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Dieser Beitrag wurde am 26.10.2007 um 16.23 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2430
Hans-Jürgen Martin am 12.06.2007 um 10.57 Uhr
Die aktuelle Ausgabe 07/07 der Computer-Zeitschrift PC Praxis liegt gerade vor mir. Auf Seite 30 lese ich unter dem Portrait von Edda Müller vom Vorstand der Verbraucherzentrale, Bundesverband folgende rote Bildunterschrift: "Wir sind es Leid: Mit dem Hase-Igel-Spiel muss ein für alle Mal Schluss sein".
Schade: Hätte die Redaktion auch noch die Bindestriche weggelassen, wär das Zitat preisverdächtig ...
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 09.10.2007 um 04.07 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2391
Nanu, ein Zeichen der "stillen Zurücknahme"? "Fall Marco W. / Rechtsstaatlichkeit auf türkisch" (FAZ.net, 9.10.07)
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 14.09.2007 um 15.04 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2320
WELT ONLINE: „Menschen, deren Sprache es historisch gesehen nicht war, haben das Englische übernommen oder es sich zu Herzen genommen.“ Das hat der Englisch schreibende indische Autor Vikram Seth gesagt. http://www.welt.de/kultur/article1181612/.html?r=newsletter
Eiszeit nicht Schuld am Aussterben der Neandertaler http://www.welt.de/wissenschaft/article1181443/.html?r=newsletter
Welt online 14.09.07
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 14.09.2007 um 14.30 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2319
Damit dürfte das Ende der Fahnenstange mehr als erreicht sein: Das monatliche Rätsel im Kundenmagazin der Deutschen Bahn, "mobil", trägt in der Septemberausgabe 2007 (S. 48) die Überschrift: "Der Gepard auf Lateinisch?"
Sogar im "Spiegel" kam vor einigen Wochen "auf Lateinisch" vor (das genaue Zitat werde ich noch nachtragen). Na klar: Nach einer Präposition ...
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 10.09.2007 um 03.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2292
„Damit wäre der Fall fürs Erste erledigt.“ Schreibt Michael Hanfeld in der F.A.Z. vom 10. 9. 2007. Unklar bleibt, ob seiner Ansicht nach der Fall Eva Herman fürs erste erledigt ist oder fürs Erste, das Fernsehprogramm der ARD.
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Philip Köster
Hamburg
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Dieser Beitrag wurde am 06.09.2007 um 16.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2282
Eben bat mich ein Flaschenautomat im Supermarkt, ich möge mich ans Servicepersonal (natürlich stand da im Gebrauchsanweisungsstil Service-Personal) wenden, der Automat sei Voll. Leider kann nicht zwingend nachgewiesen werden, daß die Reform mit ihren zerstörerischen Großschreibungen an Ungemach wie diesem (gefühlt reformiert:) Schuld ist, dennoch habe ich keine Zweifel daran.
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Michael Schuchardt
Oberursel
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Dieser Beitrag wurde am 21.08.2007 um 11.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2228
Bei GMX steht der gleiche Satz, allerdings "Leid" klein geschrieben. Es ist auch mit AFP gekennzeichnet, wogegen bei WELT Reuters als Urheber angegeben ist.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 20.08.2007 um 18.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2226
"Ein Jahr nach ihrer Flucht findet [Natascha Kampusch] versöhnliche Worte für ihren Peiniger. 'Was ich nur sagen kann, ist, dass er mir nach und nach immer mehr Leid tut.'" (welt.de, 20. Aug., 17:19) Wirklich? Immer mehr oder immer noch? Was denn nun? Können Journalisten heute denn nicht mehr genau aufschreiben, was Leute gesagt haben? Bei „Das Zweikampfverhalten einiger Spieler lässt zu Wünschen übrig, ..." bei sueddeutsche.de (20.08.2007, 13:50 Uhr) könnte man sogar noch von einer gewissen Originalität sprechen. Aber leider war die nicht beabsichtigt.
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 15.08.2007 um 19.46 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2203
Das kommt auch davon, wie z.B. in der Duden-Grammatik und anderen volkstümlichen Grammatiken die (Indefinit)pronomina beschrieben sind und wie sie folglich in den Schulen, wenn überhaupt, "behandelt" werden.
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 15.08.2007 um 19.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2201
Das kommt davon, wenn man alle anderen als Adjektivsubstantiv auffaßt und nicht mehr weiß, was alles pronominal sein kann: "An heißen Tagen scheint hier schon fast eine Platzreservierung nötig zu sein, weil Viele ihre Mittagspause am Brunnen verbringen."
Siehe hier.
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 02.08.2007 um 16.25 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2138
„Die eine hat Pokerkarten dabei, die andere bequeme Flachschuhe, die Dritte ein Spielzeug [. . .], die Vierte ein Kondom.“ (Weltwoche Nr. 27/2007)
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 31.07.2007 um 15.26 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2127
Sigmar Salzburg (105#2075) hat im Spiegel online gelesen "[...] wurde Caren Miosga vor ein paar Tagen auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit zugeführt" (Andreas Borcholte). Vielleicht wurde sie ihr vorgeführt wie Hunde auf Ausstellungen. Das Zuführen erledigt bisher eigentlich die Polizei.
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David Konietzko
Bad Homburg vor der Höhe
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Dieser Beitrag wurde am 31.07.2007 um 10.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2125
Heute kann man auf der Internetseite der FAZ über die Frage „Soll der Soli-Zuschlag jetzt abgeschafft werden?“ abstimmen. Eine Antwortmöglichkeit lautet: „Nein, aber der Soli soll Anderes finanzieren.“
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 20.07.2007 um 11.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2093
Aus einem miserablen Artikel von Sven Astheimer, F.A.Z., 20. 7. 2007: „Mir wäre Recht, wenn der Flieger rausgeholt wird und endlich Ruhe ist.“ Und dann auch noch: „An dem Tag, an dem es los geht, bin ich da und stehe auf dem Feld.“
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 17.07.2007 um 07.41 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2075
Andreas Borcholte, das war der Spiegelschreiber, der im Jahr 2000 die Rückkehr der FAZ zur Schreibkultur als obsessive Niedertracht egoistischen Querulantentums, ausgelöst durch trübes schizophrenieerzeugendes [!] Sommerwetter, darstellte, wobei „die mit Mühe und Not ... installierten Neuerungen“ auf der Strecke blieben. Jetzt übt er selbst bei Spiegel online passiven Widerstand gegen die letzten Neuerungen – oder sein Korrekturprogramm ist noch von vorgestern:
MIOSGAS ERSTE "TAGESTHEMEN" "Wir sehen uns dann morgen wieder" Von Andreas Borcholte Dass die "Tagesthemen" noch einmal so viel unverfälschte Weiblichkeit erleben dürfen: Ein Genuss! Caren Miosga hat ihre erste Sendung mit Bravour absolviert. Sie ersetzte Anne Wills kühle Erotik durch liebliche Süße - und lupfte sogar öfter die ironische Augenbraue. Zuletzt tat sie einem fast ein bisschen Leid. Wie das beste neue Pferd im Stall wurde Caren Miosga vor ein paar Tagen auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit zugeführt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,494776,00.html
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David Konietzko
Bad Homburg vor der Höhe
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Dieser Beitrag wurde am 12.07.2007 um 10.32 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2051
Nein, Stopp ist keine Reformschreibung. Im Duden von 1991 ist die Schreibung folgendermaßen geregelt: In der Bedeutung ‚Halt, Unterbrechung‘ schreibt man Stopp, in der Bedeutung ‚Stoppball (im Sport, v. a. im Tennis)‘ hingegen Stop. Im Icklerschen Wörterbuch sind für beide Bedeutungen beide Schreibungen zugelassen.
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Charlotte *
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Dieser Beitrag wurde am 11.07.2007 um 22.13 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2050
Zwei Klopper... Nach Überquerung des Khomas-Hochlands legten die Beiden einen Foto-Stopp ein..
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 11. Juli
Ist "Stopp" tatsächlich Reformschreibung??
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Rominte van Thiel
Röttenbach
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Dieser Beitrag wurde am 08.07.2007 um 12.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2036
Wahrig 2005 schreibt einiges klein, also handelt es sich wohl um Übergeneralisierung, die aber kein Wunder ist bei der in den Köpfen entstandenen Verwirrung. Und wer ganz besonders reformbeflissen ist, schreibt nun im Zweifel möglichst viel groß (s. auch heutigen Beitrag von Prof. Ickler). Dazu paßt auch, daß meine Fernsehzeitschrift (TV direkt), die mich sowieso immer mit besonderen Reformblüten erfreut, schreibt: "Nicole Kidman kommt Manches seltsam vor." Vielleicht tue ich den Leuten aber auch Unrecht und es handelt sich um einen Mr. Manches oder eine englische/amerikanische Stadt ...
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Dieser Beitrag wurde am 04.07.2007 um 16.19 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#2019
Kommentar von Karin Pfeiffer-Stolz, verfaßt am 04.07.2007 um 13.00 Uhr
„Am Samstag und Sonntag Einiges an Sonnenschein und spürbar wärmer ...“ soweit die Wettervorhersage des ORF im Internet. Daß „Einiges“ mit großem Anfangsbuchstaben geschrieben ist: ist das eine Reformreformreformblüte oder bloß Übergeneralisierung?
Immer häufiger begegnen mir auch: „Das ist Alles für heute.“ „Wir kommen Alle.“ „Nichts Anderes hatte ich gesagt.“
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 26.06.2007 um 16.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1981
Der Filmtitel „Das Leben der Anderen“ scheint die Großschreibung von Pronomen hoffähig gemacht zu haben. Das Motto von www.juracity.de, „Recht für Alle“, ist (inklusive eines Ausrufezeichens) sogar als Schutzmarke eingetragen.
Was meint aber die Deutsche Bahn AG in ihrer Hausordnung mit dieser Festlegung (Hervorhebung hinzugefügt): »Folgendes ist nur nach vorheriger Genehmigung durch das Bahnhofsmanagement gestattet: [...] Verkaufen und Verteilen von Waren und Ähnlichem [...]«?
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David Konietzko
Bad Homburg vor der Höhe
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Dieser Beitrag wurde am 22.06.2007 um 17.56 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1969
„Fach übergreifender“ Unterricht (Politik, Deutsch und Mathematik)
§ 20 (1) Satz 1 des Staatsvertrages über den Rundfunk im vereinten Deutschland (Fassung 1997, zitiert aus einem Schulbuch): „Im privaten Rundfunk ist inhaltlich die Vielfalt der Meinungen im Wesentlichen zum Ausdruck zu bringen.“
Schlußfolgerung: Die Funktion, die jedem orthographisch unauffälligen Text seine reformierte Entsprechung zuordnet, ist nicht injektiv.
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Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 20.06.2007 um 02.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1956
Kommentar von fingerprinz, verfaßt am 19.06.2007 um 23.19 Uhr
Letzten Samstag, schläfriges Zappen vor dem Einschlafen. Da, es ist 23:30, auf Pro7 ein fremdsprachiger Film mit der Untertitelung
Was ist Los?
--- und ich bin hellwach und fass’ es nicht. In der Tat, wenn’s aussieht wie eins, dann ist es eins...
Kommentar von Rominte van Thiel, verfaßt am 18.06.2007 um 20.29 Uhr
"Auch Dank des IDA-Modellprojekts haben wir ..." (Newsletter einer Erlanger Klinik) Kommentar von Martin Gerdes, verfaßt am 18.06.2007 um 20.19 Uhr
| ... und in Schweden kann jeder jedem Dank | eines Informationsfreiheitsgesetzes von 1766 | in die Steuererklärung gucken.
http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,489177,00.html
"Wenn ein Wort aussieht wie ein Substantiv, dann ist es eins."
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Falk Borutta
Neuenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 16.06.2007 um 22.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1945
Es gibt sehr viele Zeitungsschnipsel, welche wir hier präsentieren, über die wir debattieren und vielleicht auch philosophieren können. Doch wann hört das endlich auf? Doch wohl nur, wenn diese unsägliche „Rechtschreibreform" endlich gestoppt wird. Wer weiß einen Weg um Dies zu bewerkstelligen.
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Charlotte *
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Dieser Beitrag wurde am 13.06.2007 um 10.01 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1922
"So einen Stein findet man nur ein Mal im Leben.."
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, Juni 2007
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 24.05.2007 um 16.31 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1879
»In einer Anfang Juli veröffentlichten Studie hatte Walker bereits herausgefunden, dass weiße Laster Fahrradfahrern am Nächsten Kommen.« (Spiegel online, 14. September 2006)
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 24.05.2007 um 11.13 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1878
»Die BahnCard ist eine der am Besten vor Missbrauch geschützten Karten in Deutschland.«
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 16.05.2007 um 23.50 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1844
Wie man Fußball spielt, wissen viele. Wie man morgen Lieder singt, ist heute noch nicht gewiß, und was Morgenlieder sind, wissen Jugendliche zum Glück nicht. Wenn "welt.de" alle Uneingeweihten instruiert, wie man Morgen und -- vielleicht ganz anders -- Übermorgen spielt, machen sicher alle mit. So oder so wird es ein Gaudi fürs Personal von "Die Welt".
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 08.05.2007 um 23.45 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1810
"Wir würden am liebsten schon Morgen und Übermorgen die beiden letzten Spiele spielen, um den Titel endlich in der Tasche zu haben." www.welt.de/sport/article854672/Gelsenkirchen_macht_mobil.html
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 06.05.2007 um 11.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1800
„Berliner Merkwürdigkeiten: Ulbrichts antifaschistischer Schutzwall ist nur eine von Drei" (Berliner Morgenpost, 18. 2. 2007)
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 26.04.2007 um 18.44 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1775
"Wären „wellnessselige Zeiten“ besser?" (#1735) Ich schreibe schon seit Jahrzehnten, also bevor Stewardessen Flugbegleiterinnen wurden oder sonst welche deutsche Bezeichnung verpaßt bekamen, "e Stewardeß, Stewardessen". Wenn also wer "wellneßselig" verwenden will, — hier habe ich das System schon lange vorgemacht. Aber diese *Spiegel*-Leute mit ihrer armseligen Humorsuche lesen ja nichts Vernünftiges zur Rechtschreibunng, und sie denken beim eigenen Schreiben auch nicht mit. Wie würden die denn beispielsweise "bierselig" schreiben, obwohl sie's sind und es das Wort doch im deutschen Sprachraum schon länger gibt, oder? — Ja, wenn man aus *taz*- und anderer politischer Ideologie den Konfirmandenunterricht so mir nichts, dir nichts ausläßt, dann verpaßt die deutsche Seele eben doch viel Kultur, zum wenigsten einige Schreibkultur.
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Wolfgang Wrase
Unterhaching
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Dieser Beitrag wurde am 26.04.2007 um 09.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1774
Angeln könnte so einfach sein. Köder ran, Rute raus, los geht es. Doch wer hier zu Lande fischen will, muss sich erst einmal der Bürokratie stellen.
SPIEGEL Online, 26.04.2007 www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,479333,00.html
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 05.04.2007 um 14.43 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1735
AUSSTELLUNGS-EVENT IN BERLIN Schön, wenn der Schmerz nachlässt … Harmlose Wehwehchen, wie zum Beispiel wundgelaufene Füße, nehmen die Heilswanderer gerne in Kauf. In unseren Wellness-seeligen Zeiten ist die harte Tour in Mode gekommen. … Zum Sündenablass taugt er zwar nur bedingt, aber dafür brennt sich das, was der geneigte Kultur-Pilger an dessen beiden Enden zu Sehen bekommt, empfindlich in die Netzhaut ein. … Das Ziel: Trotz Leidens erhaben und schön zu bleiben. Das ist Schade, denn ein paar mehr Nebenwirkungen hätte man in diesem Fall durchaus in Kauf genommen.
Spiegel online 5.4.07
Wären „wellnessselige Zeiten“ besser?
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 04.04.2007 um 19.34 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1734
Also schreibt auch Der Spiegel: "Die Freilassung ist Voraussetzung für alles Weitere" (Zwischentitel) "Die Freilassung der Geiseln in Teheran ist die Voraussetzung für alles weitere." (Text, wenige Zeilen weiter)
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Christoph Schatte
Poznan
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Dieser Beitrag wurde am 15.03.2007 um 11.44 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1656
Sicher klärt uns die FAZ demnächst auf, wo die Ortschaft Außen liegt und welche Postleitzahl sie hat. Die größten deutschen Autoatlanten versagen jedenfalls.
Letztens kann man übrigens den Eindruck gewinnen, daß die Bilduntertitler von "FAZ.net" in heftigem Wettbewerb mit denen von "Die Welt" hinsichtlich grammatischer und graphemischer Dümmlichkeiten stehen.
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Reinhard Markner
Berlin
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Dieser Beitrag wurde am 14.03.2007 um 23.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1654
»Von Außen stimmt jedes Detail« Boris Schmidt, F.A.Z., 13. 3. 2007
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K. Bochem
Köln
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Dieser Beitrag wurde am 12.03.2007 um 02.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1637
Die Kaufland-Werbung verkündet im "Tip der Woche": "Heidi Klum - Wie macht sie das bloß? Das Energiebündel meistert scheinbar alles mit Links" - es wird allerdings nicht verraten, mit welchen.
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2007 um 20.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1633
Beitrag geschrieben von Wolfgang Scheuermann am 21.02.2007 um 14.52 Uhr
Kratzt am klugen Kopf Martin Kämpchen erklärt in der heutigen FAZ zu der neuen Gandhi-Biographie eines Gandhi-Enkels: "Allerdings ist der Autor selbst daran Schuld, dass ..."
Das hatte die Rechtschreibreform meines Wissens nicht einmal in ihrer Urform vorgesehen.
Man kann aber heute schon festhalten, daß die FAZ ihr angekündigtes Vorhaben, so dicht bei der bewährten Rechtschreibung zu bleiben, wie es im Rahmen der ZER nur möglich ist, verfehlt hat.
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2007 um 20.57 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1632
Beitrag geschrieben von Wolfgang Scheuermann am 30.01.2007 um 14.02 Uhr
Unwürdig Die WELT hat heute dankenswerterweise die Laudatio von Klaus von Dohnanyi auf Otto Graf Lambsdorff abgedruckt, die von Dohnanyi gestern in der Charlottenburger Orangerie vorgetragen hat.
In der Fassung der WELT beklagt der Laudator ohne Wenn und Aber die aufreißende Kluft zwischen Arm und Reich und rühmt den »Marktgrafen«, der Freiheit in unserem Land eine Gasse bereitet und diese dann offen gehalten zu haben.
Gerade weil die Laudatio nicht so zweitklassig ist wie diese Schreibweisen, stechen sie besonders heraus.
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2007 um 20.47 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1631
Beitrag geschrieben von Jan-Martin Wagner am 21.11.2005 um 15.43 Uhr
»Spätestens als der CSU-Chef Anfang der Woche seinen Rückzug aus dem Kabinett Merkel erklärt hatte, als der Super-Wirtschafts-Europa-Raumfahrtminister in Berlin beleidigt hinwarf, wandten sich auch die treuesten Gefolgsleute von ihm ab. Die Ersten begannen den mächtigen Parteiführer in Frage zu stellen, ganz leise anfangs und anonym.« (Der Spiegel 45/2005, Seite 48)
Was lernen wir daraus? Trau keinem Ersten!
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2007 um 20.35 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1630
Beitrag geschrieben von Michael Mann am 01.11.2005 um 10.29 Uhr
Jürgen Trittin nimmt seinen Job Ernst.
SPIEGEL ONLINE
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Dieser Beitrag wurde am 11.03.2007 um 20.32 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1629
Beitrag geschrieben von Jörg Metes am 12.10.2005 um 16.03 Uhr
»Die Blumeninsel Mainau im Bodensee Mainauer Dahlienblüte jetzt
Jetzt noch Mal Farbe tanken!«
( Plakatwerbung der Mainau GmbH in Konstanz )
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Horst Ludwig
St. Peter, MN, USA
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Dieser Beitrag wurde am 10.02.2007 um 01.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1442
Aus *Hammer's German Grammar and Usage* (4th edition): "jdn. zum Besten haben *make a fool of sb.*" Zu welchem Besten bloß? Ein Hauptwort steht doch für was, oder?
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 07.02.2007 um 16.23 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1420
»Das wäre auch kompliziert geworden, weil es eine ganze Menge Politikpunkte gab, in denen nur entweder Hans-Jochen und die SPD oder aber Bernhard und die CDU Recht haben konnten.«
»"Ein sehr unglücklicher Gedanke meiner Mutter", sagt Bernhard, und aus seiner Perspektive hat er bestimmt recht.«
(„Große Koalition von klein auf“, Artikel über Hans-Jochen und Bernhard Vogel, sueddeutsche.de vom 04.02.2007)
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Jan-Martin Wagner
Jena
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Dieser Beitrag wurde am 07.02.2007 um 16.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1419
»So früh wie gestern Morgen öffnet das Cinemaxx nur selten seine Türen.«
(„Eignungstest im Kino“, Westfälischer Anzeiger online, 7. Februar 2007)
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Konrad Schultz
Chemnitz
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Dieser Beitrag wurde am 06.02.2007 um 08.58 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1416
Im Standard wird das neue Deutsche Wörterbuch von Wahrig besprochen. Der "Elchtest" wurde 1999 "... noch nicht für Wert befunden ..." aufgenommen zu werden.
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Sigmar Salzburg
Dänischenhagen
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Dieser Beitrag wurde am 03.02.2007 um 13.08 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1405
Die Schockwirkung der Stussschreibung läßt nach, das „Ekel erregende“ wird zunehmend gemieden. Jetzt tritt die hypertrophe Großschreibung störend hervor: MDR zum Film „Picknick im Schnee“ (3.2.07): Mit dem Versprechen den Abend mit ihr zu verbringen, gelingt es ihm, sie und sich selbst fürs Erste zu retten. (Für wen? Fürs Erste Deutsche Fernsehen? )
Kriminalroman von Andrea Camilleri (Die Welt online 03.02.2007) Sein jüngster Fall, "Die Passion des stillen Rächers", ist vor Kurzem bei Lübbe erschienen. (Ist die zeitliche Präposition „vor“ nicht nur vor Substantiven üblich, die Zeit oder bekannte Zeiten beschreiben: vor Ostern, vor Abend, vor Zeiten, vor Stalingrad, vor Hitler … ?)
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Dieser Beitrag wurde am 17.01.2007 um 16.20 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1356
Kommentar von Horst Ludwig, verfaßt am 17.01.2007 um 14.47 Uhr
Weiter zu den großen "Sie"-Formen, weil ja die Zeitungen so schreiben wollen, wie's in der Schule gelehrt wird, so daß a. sie die jungen Leser nicht verlieren und b. sie ihnen helfen (http://www.welt.de/data/2007/01/17/1179969.html): "Doch bevor die Stars vor die Kameras drängen, machen Hollywoods Stylisten Überstunden. Vier von Ihnen verraten, welch verblüffende Techniken sie dabei auf Lager haben." [...] "WELT.de/AP [/] Artikel erschienen am 17.01.2007"
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Dieser Beitrag wurde am 17.01.2007 um 16.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=105#1355
Kommentar von Horst Ludwig, verfaßt am 16.01.2007 um 21.51 Uhr
Zur Großschreibung von "Sie" in der *Welt*: "Ein Gericht hat sie verurteilt, weil Sie auf ihre Hausangestellte losgegangen ist. [...] Artikel erschienen am 16.01.2007" (http://www.welt.de/data/2007/01/16/1179280.html)
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