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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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07.01.2006
 

Dudengrammatik
Fehler aus Phantasielosigkeit

Viele Fehler dieses Buches beruhen auf mangelhafter Empirie.
Man könnte auch sagen "Mangel an Phantasie", denn wenn man nicht erwägt, was es alles geben könnte, sucht man auch nicht danach und findet keine "Internetbelege", wie Gallmann sie so gern anführt.
Über die Pronomina und Artikelwörter jeder, jedweder, jeglicher sagt Gallmann, sie kämen nur im Singular vor, und er begründet das auch (S. 325). Nur stimmt es leider gar nicht.
Auf derselben Seite wird übrigens als Quelle für Jedem das Seine angegeben: "KZ Buchenwald". Davon wußten wir gar nichts, als wir im Lateinunterricht suum cuique übersetzten.



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Kommentare zu »Dudengrammatik«
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Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 04.04.2017 um 16.50 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#34815

In ältere Auflagen der Dudengrammatik hat Sitta eine Liste von "Satzbauplänen", aber in dem Sammelband "Dependenz und Valenz" (Eichinger/Eroms 1995) distanziert er sich davon und "polemisiert" ausdrücklich dagegen. Was soll man von einer Lehre halten, deren Verfasser sie selbst für falsch hält? Ähnlich heute Eisenberg mit seiner "Deutschen Orthografie".
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.03.2017 um 09.15 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#34663

Das gesammelte Laub kann man super auf die Beete geben und es bis zum Frühjahr liegen lassen.

Es hat etwas Aufreizendes, daß man die pronominale Wiederaufnahme hier ebenso gut unterlassen kann.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.12.2016 um 14.48 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#34056

Auch in der neuen Auflage der Dudengrammatik steht wieder:

„Ein einfacher Satz besteht aus einem einzigen Teilsatz.“

Ich würde gern wissen, wie die viele naiven Lobredner bei Amazon einen solchen Satz aufgenommen haben (wenn sie bis auf S. 1031 gelangt sind...).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 03.12.2016 um 03.58 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33997

Die Dudengrammatik wird von den Amazon-Rezensenten durchweg kurz und positiv, ja begeistert besprochen. Ich habe mehr als bei anderen Büchern den Eindruck, daß sie sich nicht näher damit beschäftigt haben. Für die Laien, die sie doch zu sein scheinen, ist die Dudengrammatik sehr schwer lesbar. Daß man daraus Rat in Normfragen gewinnen und sein Deutsch verbessern könnte, kann ich mir nicht vorstellen. Vielleicht ist der Eindruck bestimmend, daß da sehr viel drinstehen muß und man einen richtigen Schatz erworben hat. Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß jemand zu Hause ein zerlesenes Exemplar dieses Buches hat. (Die Dudenbände zerfallen erstaunlich schnell.)

Dazu noch eine kleine Beobachtung.

In einem neu hinzugekommenen Absatz werden bestimmte Koordinationen disynthetisch genannt (2016:908) statt disyndetisch entsprechend dem vorhergehenden syndetisch, asyndetisch, monosyndetisch. Aber auch dies wäre im Deutschen völlig unbekannt. Im Englischen kommt bisyndetic gelegentlich vor. Was soll das alles in einer Grammatik, die sich in der Werbung immer noch volkstümlich gibt?
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 18.11.2016 um 16.59 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33882

http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24670

Während der Online-Duden ebenso wie Duden Band 9 die nichtdeklinierbaren und nur prädikativ verwendeten Adjektive feind, freund, not (wieder) kennt, fehlen sie in der 9. Auflage der Dudengrammatik weiterhin. Sie sind nicht etwa vergessen, sondern in der 7. Auflage absichtsvoll gestrichen worden, weil der damalige Stand der Rechtschreibreform es verlangte. Auch der entsprechende "Satzbauplan" bleibt verschollen.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 01.11.2016 um 13.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33735

Keine Grammatik läßt sich den Hinweis entgehen, daß von Adjektiven kein Komparativ gebildet wird, wenn die bezeichnete Eigenschaft nicht gesteigert werden kann. Also nicht *Ich bin verlobter als du. – Das hat meiner Ansicht nach nichts in einer Grammatik zu suchen.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 01.11.2016 um 09.16 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33734

„Die meisten zusammengesetzten Adjektive können nicht kompariert werden, so immer diejenigen mit verstärkendem ersten Bestandteil (b):
(a) blickdicht, fußkrank, betriebstreu, tagelang, siegesgewiss, holzähnlich, handwarm
(b) schneeweiß, bluttjung, steinreich, urkomisch, riesengroß, altklug, blitzgescheit“ (Dudengrammatik 2016:383)

Zur ersten Gruppe gibt es sehr viele Gegenbeispiele:
So wird im Laufe der Zeit zum Beispiel Ihr mit Efeu berankter Sichtschutzzaun noch blickdichter.
Helle Farben reflektieren das Tageslicht und wirken von außen dadurch viel blickdichter, als der gleiche locker gewebte Stoff.
Gleichzeitig bringt diese Sonderleistung betriebstreuere Mitarbeiter hervor, die weniger oft krank sind.
Das klingt noch siegesgewisser als bei Fichte, enthält aber nur die gleiche Halbwahrheit.
Oberflächenmaterialien in Tiefenprägung, die noch holzähnlicher wirken...


Zur zweiten Gruppe: Der erste Bestandteil von altklug ist gar nicht „verstärkend“, daher ohne weiteres:
Ich wurde unleidlich und noch altklüger, als ich eh schon war.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 31.10.2016 um 16.19 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33726

„Einen tadelnden Nebensinn hat die Verbindung von mehr als plus Positiv:
Er ist mehr als durchtrieben.“ (Dudengrammatik 381)

Das ist falsch, es gibt viele Gegenbeispiele wie mehr als zufrieden, mehr als gelungen, mehr als annehmbar.

Im Beispielsatz liegt es am Adjektiv, nicht an der Konstruktion mehr als.

Komisch, daß solche elementaren Fehler mehr als zehn Jahre stehen bleiben.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 29.10.2016 um 05.43 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33694

Wir haben schon oft gesehen, daß in der Dudenredaktion die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut. Wenn Adjektive wie gewillt tatsächlich nur prädikativ gebraucht werden könnten, dürfte es keine deklinierten Formen geben. Im Rechtschreibduden online wird das Deklinationsmuster vollständig aufgeführt.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 27.10.2016 um 17.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33679

Zur Dudengrammatik 2016:

Gallmann definiert das Adjektiv – etwas überraschend und anders als 2005 – zunächst syntaktisch:

„Für Lexeme der Wortart Adjektiv ist es typisch, dass sie als Attribute zwischen Artikel und Substantiv auftreten können. Man kann daher definieren:
Adjektive sind Lexeme, deren Formen zwischen Artikel und Substantiv stehen können.
Das lässt sich für eine Probe ausnutzen (Einsetzprobe):
(a) Anna kehrt sicher zurück.
> die sichere Rückkehr > möglich, also Adjektiv
(b) Anna kehrt vielleicht zurück.
> die *vielleichte Rückkehr > nicht möglich, also andere Wortart (hier: Adverb)“ (2016:340)

Erst danach folgt die Flexionsmorphologie (mit der er 2005 begann), aber nicht als definierendes Merkmal der Adjektive hervorgehoben.

Das Beispielpaar ist zunächst mit Problemen der Umformbarkeit belastet, außerdem ist sicher im ersten Satz zweideutig, weil es auch Satzadverb (= sicherlich) sein könnte. vielleicht ist Satzadverb, zu Vergleichszwecken wäre bald oder immer günstiger gewesen.

Aber nun das Hauptproblem: Man könnte verlangen, daß die Adverbien ebenso syntaktisch definiert werden wie die Adjektive, etwa als Lexeme, die für sich allein als Adverbialien ein Prädikat modifizieren können, einsetzbar in dieses Muster: Anna kehrt ... zurück. Dann wäre sicher, das hier einsetzbar ist, als Adverb bestimmt. Es gibt keinen Grund, die eine Verwendung gegenüber der anderen zu bevorzugen.

Andere Grammatiker gehen unverblümter vor: "einmal Adjektiv – immer Adjektiv" (auch in adverbialer Verwendung), aber sie machen das an der Flektierbarkeit fest, nicht syntaktisch wie im Gallmannschen Zirkelschluß.

Zu Sätzen wie Er läuft schnell sagt Gallmann, das Deutsche könne Adjektive in einem weiteren Umfang adverbial verwenden (als das Englische und Französische): „Zumindest formal gibt es keinen Grund, anzunehmen, dass auch im Deutschen ein (unsichtbarer) Wortartwechsel vorliegt. In der vorliegenden Grammatik werden daher adverbial gebrauchte Adjektive nicht der Wortart Adverb zugerechnet.“ (358)

Dazu auch ein ganz dicker Roman (359).

Da er jedoch die Adjektive syntaktisch definiert hat – durch den Attribut-Slot, in dem sie typischerweise allesamt stehen können –, wäre es konsequent, auch den Adverbial-Slot wie in Er kommt bald und ein sehr dicker Roman zur Definition des Adverbs heranzuziehen. Die Adjektive würden dann an dieser Stelle in Adjektive konvertiert. In einigen Fällen wie Sie liest lange ist die adverbiale Endung noch erkennbar (vgl. 581). (Dieser Punkt wird in der Grammatik, soweit ich sehe, überhaupt nicht richtig behandelt.)

Das Vorgehen der Dudengrammatik führt zu dem paradoxen Ergebnis, daß einem ursprünglichen Adverb wie fern der Status des Adverbs verweigert wird. von fern ist also eine Verbindung von Präposition und Adjektiv und damit anders analysiert als nach vorn. (360) In Wirklichkeit ist es genau gleich.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 23.10.2016 um 09.52 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33619

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24655

"Internetbeleg" heißt nur: "kommt vor". Ohne Quellenkritik ist das wertlos.

Gleich zwei Arztpraxen wurden in selber Nacht ausgeraubt. (Dudengrammatik 2016:289)

In einer Gebrauchsgrammatik, die sich ausdrücklich auch für Deutsch als Fremdsprache empfiehlt, ist das doch recht gewagt.

Andererseits mischen sich manchmal unvermittelt normative Gesichtspunkte in die Beschreibung. Der generische Singular bei Volksbezeichnungen (der Russe) würde "heute eher vermieden" (295). Er ist in gewissen Kreisen verpönt, aber belegt ist er ungleich häufiger als manche unkommentiert verzeichnete Randerscheinung.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.10.2016 um 15.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33565

hundert Gramm Mehl, drei Prozent Wachstum (Dudengrammatik § 270)

Diese Ausdrücke sind nicht gleichartig. Wachstum ist ein echtes Abstraktum, nämlich die Substantivierung von „daß/wie etwas wächst“. Dazu tritt eine Maßangabe. Mehl ist ein Konkretum, ein Stoffsubstantiv, zu dem die Mengenangabe in ein partitives Verhältnis tritt. Man kann sagen: Wachstum von drei Prozent, aber nicht Mehl von hundert Gramm (eher umgekehrt).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.10.2016 um 09.42 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33564

In der 9. Auflage der Dudengrammatik sind die Druckfehler korrigiert, die ich angegeben hatte, nur nicht im Literaturverzeichnis. Dort steht weiterhin Amrheim, Jakobsson.
 
 

Kommentar von Serjosha Heudtlaß, verfaßt am 12.10.2016 um 20.26 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33525

Ob des Niveauverlustes in den Geisteswissenschaften (zumindest stellt es sich für mich als solcher dar) kann man nur immer wieder baß erstaunt sein und ungläubig den Kopf schütteln.
Egal, ob Lehrwerke oder Gebrauchsgrammatiken, da ist gar kein Vergleich zu den Werken von vor hundert Jahren. Irgendwie ist die ganze Expertise der Junggrammatiker und des Jahrhunderts der Sprachwissenschaft (für mich eben gerade das 19. und nicht das 20.!) in der Breite flötengegangen.
Ob es etwas damit zu tun hat, daß die Indogermanistik verschwindet, während die sogenannten Gender-Studies erblühen? Das muß doch noch viel mehr Beteiligten auffallen! Aber die Germanisten haben mich ja schon durch ihre überwiegende Nichtreaktion zur Rechtschreibreform enttäuscht. Dabei ist nichts leichter denn ein Aufbegehren als deutscher C4-Professor.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 12.10.2016 um 18.08 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#33523

„Die Beschreibung der Laute selbst orientiert sich daran, wie sie artikuliert werden. Die Beschreibung muss mindestens so genau sein, dass jeder Laut der Sprache von jedem anderen unterscheidbar ist.“ (Dudengrammatik 9. Aufl. 2016:20, wie in den vorigen Auflagen)

Es gibt Tausende von Lauten einer Sprache, die man voneinander unterscheiden kann. Gemeint ist offenbar, daß man so viele Laute voneinander unterscheiden können muß, wie man braucht, um Wörter (Morpheme) zu unterscheiden. Die Aussage geht also über die Phonetik hinaus, sie schielt bereits auf die Phonologie und deren grundlegende Methode der Minimalpaarbildung.

Das wird stillschweigend anerkannt, wenn Eisenberg gleich danach Ruder und Luder einander gegenüberstellt und nicht etwa Kind und Kunde mit ihren durchaus unterscheidbaren k-Allophonen. "Die Wörter Ruder und Luder unterscheiden sich durch genau einen Laut." Wirklich? Sind die beiden u nicht auch leicht verschieden?
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 24.12.2013 um 12.35 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24682

Warum sollte auch die Grundregel nicht mehr gelten, daß bei zusammengeschriebenen Substantivkomposita das letzte Substantiv das Grundwort ist, welches die Gesamtbedeutung angibt, und die Wörter davor die Bestimmungswörter sind, die das Grundword näher bestimmen? Wenn man es andersherum will, muß man Bindestriche setzen.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 23.12.2013 um 07.32 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24677

Auch im Wortbildungsteil reagiert die Dudengrammatik auf meine Kritik. Ich hatte zitiert und kommentiert:

"705: „Komplexe Basen können nur solche mit Präfixen oder Suffixen sein, nicht aber Verben, die bereits mit Partikeln versehen sind (...): *vorausanrechnen (...)“
Das ist unrichtig, Wörter wie vorankündigen sind nicht selten. Auch vorausabtreten usw. dürften vorkommen."

In der 8. Aufl. werden nun „scheinbare Ausnahmen wie vorankündigen, voranmelden" als Rückbildungen erklärt. Das ist eine sprachgeschichtliche Herleitung, die in einer synchronen Grammatik nichts zu suchen hat. Wo die Rückbildungen behandelt werden, vermißt man jeden Hinweis auf solche mit Partikeln als Erstglied, die Beispiele wie notlanden, zweckentfremden sind ganz anders gebaut.

Weiter: Ich hatte geschrieben:

"722: „Fugenelemente haben sich historisch aus Flexionsendungen entwickelt, und zwar aus denen vorangestellter Genitivattribute.“
Aber gleich das erste, im nächsten Paragraphen vorgestellte e der Verbstämme (Badehose) hat sich nicht aus einer Flexionsendung entwickelt, erst recht nicht einer Genitivendung. In der 8. Aufl. ist das Beispiel Badehose gestrichen.

Die Behauptung, daß Erstglieder auf -er kein Fugen-s annehmen, ist angesichts meiner Gegenbeispiele gestrichen.

Ich hatte geschrieben:
"729: „Explikativkomposita“ werden so beschrieben: Auswertungsverfahren „Auswertung ist ein Verfahren“; das ist schlechte transformationsgrammatische Tradition, in Wirklichkeit findet die Explikation gerade umgekehrt statt: „ein Verfahren, das in Auswertung besteht“; Erziehungsprozeß = „ein Prozeß, der Erziehung ist“ und nicht, wie Barz meint: „Erziehung ist ein Prozeß“. Eine Seite später erkennt sie richtig, daß Spieler-Trainer in einer bestimmten Lesart einen 'Trainer, der ein Spieler ist', bedeutet."

Diesen kapitalen Fehler, der sich in so vielen Büchern findet, hat die Dudengrammatik jetzt korrigiert:
"Auswertungsverfahren 'Verfahren, das Auswertung ist', Erziehungsprozess 'Prozess, der Erziehung ist'" usw.
 
 

Kommentar von Manfred Riemer, verfaßt am 22.12.2013 um 15.54 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24673

zum Artikelgebrauch ein Beispiel aus dem heutigen MM (S. 5):

Mord an Mutter:
29-Jähriger in Haft

Man ist ja schon ein wenig abgestumpft, aber bei so einer Überschrift graust es einem dann doch. Was für ein Mensch muß das sein, der so etwas tut? Ich überfliege den Artikel und lese:
"Es habe sich vermutlich um ein Sexualverbrechen gehandelt."

Unfaßbar. Kann das sein? Jetzt lese ich doch den ganzen Text noch einmal von vorn im Detail:
"Nach dem Mord an einer zweifachen Mutter in Karlsruhe sitzt ein 29-Jähriger in Untersuchungshaft."
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 22.12.2013 um 07.27 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24670

In der 8. Auflage der Dudengrammatik sind viele Fehler, die ich in meiner ausführlichen Besprechung nachgewiesen hatte, korrigiert, so daß ich annehme, insbesondere Gallmann hat meine Kritik zur Kenntnis genommen. Auch die Druckfehler nach meiner Liste sind beseitigt. Weiterhin wird das Muster feind, freund, not + sein überhaupt nicht mehr erwähnt, diese drei Wörter fehlen einfach - in einer Grammatik, die entlegene Formen wie Tantens, Better usw. anführt, ein ziemlich schäbiges Vorgehen. Gallmann scheint die bequeme Lehre von den "Nebenkernen" noch ausgebaut zu haben, sie stehen jetzt auch im Register. Aber die Verbzuätze Nebenkerne zu nennen und auch in heute Abend ein Substantiv als Nebenkern zu erkennen löst die grammatischen Probleme nicht. Mir ist auch keine andere Grammatik bekannt, die mit diesem Begriff arbeitet, er scheint nur erfunden zu sein, um die selbstgemachten Probleme mit der Rechtschreibreform zuzukleistern.
Andererseits hat Gallmann den Begriff "Ganzsatz" aufgegeben, der für ihn und Sitta einst eine so große Rolle spielte. Er kommt nur noch ein einziges Mal vor, wohl aus Versehen (§ 111).

In gewisser Weise hat die Neuauflage die Reformschreibung noch radikalisiert. Sie kennt nur noch Geografie und das hybride Orthografie.

Zu § 1618: Handvoll als Sammelbezeichnung, aber im laufenden Text heißt es immer noch Hand voll.

Wie man hier und an vielen anderen Stellen sieht, ist die Dudengrammatik weiterhin revisionsbedürftig. Es stimmt aber auch am Gesamtplan etwas nicht. Die einzelnen Verfasser kochen ihre Süppchen, und dann sind wohl Hilfskräfte dazu verurteilt worden, Bezüge und Verweise herzustellen. Das Buch ist also entsprechend ungleichmäßig geraten. Rezensenten, die es loben, haben wohl nie ernsthaft mit dem Buch gearbeitet und lassen sich vielleicht vom Umfang blenden, weil sie meinen, da müsse nun doch wohl alles drinstehen. Die älteren Grammatikwerke aus einer Hand (Blatz, Sütterlin, Paul) folgen einem einheitlichen Plan und tappen nicht so unbeholfen durch die Landschaft. Rechtschreibreform und Feminismus tun ein Übriges. Welchem Grammatiker wäre es früher eingefallen, im Vorwort zu versichern, daß mit Sprecher auch Frauen gemeint sind, und sich für die verkürzte Ausdrucksweise zu entschuldigen?
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 22.12.2013 um 05.32 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24668

Wie ich gerade sehe, ist die Stelle in der 8. Auflage geändert und korrigiert, was "des Rheines" betrifft. In anderen Fällen fehlt aber der volle Genitiv immer noch, es geht zu ausschließlich um die Frage "mit s oder endungslos", z. B. bei "Jugendstil".
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 21.12.2013 um 23.02 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24667

Ich habe den Eindruck, daß man als Faustformel sagen kann: Wenn die Wortkomposition mit einem festen Artikel gebraucht wird, hat das Grundwort die volle Genitivform.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 21.12.2013 um 15.40 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24665

In der Dudengrammatik wird unter § 312 die Weglaßbarkeit bei Flußnamen und ähnlichem diskutiert: des Rheins/des Rhein, aber nicht die volle Form des Rheines, die meiner Einschätzung nach viel häufiger als s-lose Form ist.

Von Vogtland, das ebenfalls regelmäßig mit Artikel gebraucht wird, mag es die endungslose Form des Vogtland geben, aber die volle Form Vogtlandes neben Vogtland zeigt, daß dieses Wort eben immer noch ein Land bezeichnet und daher wie eine Kennzeichnung empfunden wird. Dagegen sagt man zwar u. U. des modernen Hollands, aber nicht des modernen Hollandes. Ebenso unmöglich scheint des heutigen Düsseldorfes, weil man dies eben nicht als Bezeichnung eines Dorfes empfindet.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 21.12.2013 um 04.32 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24660

Die Ausnahmen sind in der Dudengrammatik durchaus berücksichtigt, weshalb ja auch das Kapitel Pluralbildung so enorm aufgeschwemmt erscheint - es gibt praktisch keine "Regel" ohne eine Fülle von Ausnahmen, und wenn man sich die historische Erklärung versagt, wird die Darstellung eben entsprechend unübersichtlich - wie übrigens auch bei den Regeln oder besser Tendenzen der Genuszuordnung. Hinzu kommt noch das Schwanken des wirklichen Sprachgebrauchs in beiden Fällen, so daß insgesamt aus diesem Teil der Grammatik kein Deutschlerner schlauer wird. Das stelle ich aber erst einmal einfach fest, ohne Kritik, abgesehen natürlich von den Irrtümern im Einzelfall.
 
 

Kommentar von Bernhard Strowitzki, verfaßt am 20.12.2013 um 21.11 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24658

Weitere Gegenbeispiele: Reseda – Reseden, Phárao – Pharaónen, Dramen, Kabeljaue (?!). Auch Komposita sprengen die einfache Regel: Strandseen, Binnenseen, Tagebaue, Schiffstaue, Völkerschauen, Halbschuhe, Stöckelschuhe ...

 
 

Kommentar von Bernhard Strowitzki, verfaßt am 20.12.2013 um 14.35 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24657

Im Duden finde ich allerdings keinen Hinweis auf eine schweizerische oder sonstige Aussprache von Kotau mit Anfangsbetonung. Duden kennt nur die Endbetonung.
(Ansonsten ist die Regel verkürzt wiedergegeben, aber darauf kam es hier ja nicht an: Pizzen, Pizzerien, Traumata, Konten ...)

 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 19.12.2013 um 18.30 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24655

In seinem Teil der Dudengrammatik führt Gallmann unzählige Beispiele an, die er als "Internetbelege" kennzeichnet. Es gibt ja besonders an grammatischen Formen nichts, wofür sich nicht ein Beleg ergoogeln ließe. Darunter gibt es Hingefetztes, Vertipptes, von Ausländern Geradebrechtes und eine Menge Scherzbildungen, die meiner Ansicht nach nicht einfach als Material einer Gebrauchsgrammatik herangezogen werden dürfen. Aus der Dudengrammatik muß der arglose Benutzer ja entnehmen, daß Pluralbildungen wie Tantens, zwei Konto usw. zwar nicht Standardsprache sind, aber doch auf einer bestimmten stilistischen Ebene üblich. Aber wenn man das nachprüft, sind die Belege doch sehr fraglich. Eine Quellenkritik ist unumgänglich, gerade bei empirischem Arbeiten. Es ist auch keineswegs so, daß man diese Kritik mit vorgefaßten normativen Maßstäben betreiben müßte.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 18.12.2013 um 18.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24643

Aus der Dudengrammatik:

„Wörter, die im Singular auf einen unbetonten Vollvokal enden, haben einen s-Plural (..): (...) der Kotau – die Kotaus.“

Das dürfte - in einem Kapitel von Gallmann - die Schweizer Betonung auf der ersten Silbe sein. Im Standarddeutschen gilt das natürlich nicht.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 11.12.2013 um 13.35 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#24596

Die Dudengrammatik (2005) behauptet, im Deutschen habe die "Belebtheit" als Merkmal von Substantiven grammatische Folgen (§ 222). So wird unter § 1362 gesagt:

"Wegen der Tendenz, Belebtes vor Unbelebtes zu stellen, dürfte in neutralen Kontexten (a) eher geäußert werden als (b); diese Tendenz ist hier stärker als die Tendenz Nominativ > Akkusativ.

(a) Bekanntlich stört Katzen großer Lärm.
(b) Bekanntlich stört großer Lärm Katzen."

(Etwas vereinfacht.)

Die beiden Sätze antworten auf verschiedene Fragen:
(a) Was stört Katzen?
(b) Wen stört großer Lärm?
Welche dieser Fragen eher gestellt und daher auch eher beantwortet wird, hat meiner Ansicht nach gar nichts mit der Belebtheit zu tun.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 22.01.2013 um 04.08 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#22423

Besonders störend wirken auf mich immer Behauptungen über angeblich nicht Mögliches, also auch die vielen mit Sternchen (Asterisken) versehenen Beispiele in linguistischen Texten. Die Dudengrammatik schafft es besonders durch Listen, sich zu disqualifizieren. Zum Beispiel sollen Adjektive wie hölzern (in nichtübertragenem Sinn) nicht prädikativ oder vorstellig nicht attributiv verwendet werden. Mit ein bißchen Googeln kann man das leicht widerlegen:

Der oktagonale Taufstein in Kelchform ist hölzern. (Wiki: Kirche Rittersgrün) – auch aus anderen Gründen ein besonders hübsches Beispiel.

Zwischen 15 und 20% der bei Allgemeinärzten vorstelligen Patienten leiden an psychischen Störungen.
 
 

Kommentar von Theodor ickler, verfaßt am 21.01.2013 um 05.31 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#22418

Wann immer ich die Dudengrammatik aufschlage, entdecke ich weitere Fehler. Es dürfte kaum eine Seite geben, auf der alles richtig ist. Nehmen wir S. 357:

In Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst wird ernst als Prädikativum angesehen, aber es ist nicht erfragbar, im Gegensatz zu den anderen Beispielen. Ich sehe darin einen aus dem Adverbial hervorgegangen Verbzusatz.

Die Kinder konnten nur noch tot geborgen werden – hier soll tot ein Prädikativ zum Objekt sein. Es gibt aber gar kein Objekt, das Prädikativ gehört zum Subjekt.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.05.2012 um 10.12 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#20729

„Wir können froh sein, wenigstens die Duden-Grammatik zu haben. Wir kennen sonst keine praktikable, so vollständige, zuverlässige und hieb- und stichfeste Grammatik unserer Sprache. Sie wird von einem Privatverlag finanziert und verlegt.“ (Karl Korn in FAZ 28.7.76)

Da können wir aber froh sein, daß der Dudenverlag uns eine Grammatik finanziert (wie die Salafisten den Koran).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 16.08.2011 um 06.33 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#19129

In der Dudengrammatik stehen Sätze wie der folgende:

Die Ermöglichung größerer Parteien kann bei gemeinsamer Situation durch Verstärkung (Amplifikation) erfolgen (mithilfe von Mikrofonen, Verstärkern etc.) oder im Falle der Übertragung in einer Vergrößerung der erreichten dispersen Menge bestehen. (S. 1189)

Das heißt offenbar: "Durch elektronische Hilfsmittel erreicht ein Redner mehr Menschen." Die Redaktion behauptet, sie fühle sich der Sprachkultur verpflichtet.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.03.2011 um 17.02 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#18285

In der Dudengrammatik (2005) behauptet Gallmann:

„Als Artikelwort oder Pronomen tritt es (beide) anstelle von alle auf, wenn nur gerade zwei Personen oder Sachen gemeint sind. In dieser Verwendung werden nachfolgende Adjektive schwach flektiert:

Beide erwachsenen Töchter sind Medizinerinnen.“ (S. 319)

Dasselbe auch in der Tabelle S. 970.

Aber das stimmt wieder mal nicht, wie man leicht beim Googeln feststellen kann. Zum Beispiel beide deutsche Staaten ist doppelt so häufig wie beide deutschen Staaten.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 19.03.2009 um 16.29 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#14090

Die Dudengrammatik ist bekanntlich mühsam zu lesen und schon deshalb nicht mehr das volkstümliche Werk, das man in dieser Reihe erwarten darf. Ich möchte wissen, wer es außerhalb akademischer Kreise gelesen hat.

Eine Erfahrung mache ich immer wieder. Heute kam eine chinesische Studentin zu mir und zeigte mir, wie innerhalb weniger Zeilen von "Wortgruppe", "Wortverbindung" und "Fügung" die Rede war. Ich mußte ihr nach einem Blick auf den Kontext sagen, daß jedesmal dasselbe gemeint war. Woher soll ein Ausländer das wissen? Das verhängnisvolle Ideal der Wiederholungsvermeidung ist eine völlig überflüssige Komplikation.
 
 

Kommentar von David Konietzko, verfaßt am 22.06.2008 um 12.56 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#12378

Auch mir ist es nicht gelungen, die Dudengrammatik direkt zu finden, aber über die Suchfunktion habe ich es geschafft:
http://www.duden.de/suche/detail.php?isbn=3-411-04047-5&begriff=grammatik
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 22.06.2008 um 11.11 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#12377

Ich weiß nicht, ob es an mir liegt: Ich kann auf der Website des Dudenverlags die Grammatik nicht mehr finden. Ist sie aus dem Verkehr gezogen? Inhaltlich wäre es gerechtfertigt.
 
 

Kommentar von Urs Bärlein, verfaßt am 08.01.2006 um 00.58 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#2124

Nur für diejenigen, die sich nicht ganz so genau auskennen wie Chr. Schaefer: "SUUM CUIQUE" ist das Motto des Sterns zum Schwarzen Adlerorden, den Friedrich I. gestiftet hat.
 
 

Kommentar von Chr. Schaefer, verfaßt am 07.01.2006 um 22.34 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#2123

Mein persönlicher Eindruck ist, daß die Reformer weitgehend in einem Vakuum operiert haben und sich für die kulturellen Bezüge der deutschen Schriftsprache nicht die Bohne interessierten. Dieser Eindruck drängt sich bei der Lektüre des "amtlichen" Regelwerkes immer wieder auf. Möglicherweise ist dies noch ein Nachhall der ursprünglichen Reformmotivationen, nämlich (Allgemein-) Bildung als Klassenunterschiede konstituierenden Ballast zu betrachten. Wie ein Hohn wirkt es dann freilich, so viele Bezeichnungen aus der Tenniswelt vorzufinden, was ja durchaus Rückschlüsse auf die sportliche Lieblingsbetätigung der Reformer zuläßt. Ein typischer Fall von "Links denken, aber rechts leben"?

Was die Gallmannsche Geschmacklosigkeit angeht, so muß man nicht auf den Lateinunterricht zurückgreifen; König Friedrich I. in Preußen hätte es doch auch getan. Betriebsblindheit, Unwissenheit oder Ignoranz?
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 07.01.2006 um 10.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=347#2122

Siehe dazu hier.
 
 

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